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            <title>2. Landesmitgliederversammlung 2026 der GRÜNEN JUGEND Thüringen: Alles</title>
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                        <title>A1: October Core - Zwischen Laub, Lobbyismus und linken Utopien</title>
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                        <author>Landesvorstand GJ Thüringen (dort beschlossen am: 21.09.2026)</author>
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                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h4><strong>October Core - Zwischen Laub, Lobbyismus und linken Utopien</strong></h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Es wird kälter in Europa, längst haben wir die Hitzewellen aus dem Sommer vergessen und die Bundesregierung möchte den lang angekündigten “Herbst der Reformen” umsetzen. Während also die Blätter fallen und Tageslicht rar wird, verdichten sich die Krisen in der Welt immer weiter. In den USA leben Männer ihr fragiles Ego aus und in Südamerika bahnt sich der stärkste El Niño der vergangenen Jahrzehnte an. Dabei erwärmt sich das Oberflächenwasser im östlichen und zentralen Pazifik ungewöhnlich stark, wodurch sich die normalen Wind- und Niederschlagsverhältnisse weltweit verändern. In Nepal kämpfen die Menschen mit den Folgen der starken Überschwemmungen und in Italien brennen ganze Wälder.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Historisch gesehen war der Herbst schon immer die Zeit des Zusammenrückens und der Organisierung. Wie kommen wir gut durch den Winter und wie vereinsamen wir nicht?</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Vereinsamung hat System</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Vereinsamung ist in dem System, in dem wir leben, quasi vorprogrammiert. Im Kapitalismus befinden sich die Produktionsmittel, wie Maschinen oder Fabriken, überwiegend in privatem Besitz. Menschen, die selbst nicht über finanzielle Mittel verfügen, um sich Produktionsmittel anzueignen, sind daher darauf angewiesen, ihre Arbeitskraft gegen Lohn zu verkaufen. Zwischen den Besitzer*innen der Produktionsmittel und den Lohnabhängigen besteht somit ein grundlegendes ökonomisches Ungleichverhältnis.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Kapitalistische Produktion bedeutet vor allem, dass Unternehmen ihr eingesetztes Kapital vermehren und Gewinne erzielen wollen. Deshalb müssen sie darauf achten, dass ihre Produktion rentabel (also wirtschaftlich lohnend) ist. Gleichzeitig stehen sie unter dem Druck, sich gegen andere Unternehmen auf dem Markt durchzusetzen. Aus diesem Verhältnis ergibt sich nach Karl Marx das Phänomen der Entfremdung und sogar der Vereinsamung. Arbeit dient unter diesen Bedingungen nämlich nicht der selbstbestimmten Verwirklichung, sondern vielmehr der Sicherung des eigenen Lebensunterhaltes. Das von den Arbeitenden geschaffene Produkt gehört nicht ihnen selbst, sondern steht ihnen als „fremdes“ Produkt gegenüber. Auch die Arbeitstätigkeit kann als fremdbestimmt und weniger als Ausdruck eigener persönlicher Entfaltung gesehen werden. Marx beschreibt die „unfreie“ Lebensgestaltung durch den kapitalistischen Charakter als Entfremdung des Menschen von seiner „eigenen Natur“, aber auch von anderen Menschen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Diese Entfremdung von anderen Menschen ist maßgeblich für den Prozess der Vereinsamung. Wenn sich Menschen nämlich in ihren ökonomischen Beziehungen als Konkurrent*innen, Arbeitgeber*innen und Arbeitnehmer*innen gegenübertreten, besteht die Gefahr, dass soziale Beziehungen maßgeblich durch Konkurrenz und ökonomische Interessen geprägt werden. Bestimmte Strukturen in unserem System begünstigen also Entfremdung und schaffen Bedingungen, unter denen Vereinsamung begünstigt werden kann.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Diese Entfremdung bezieht sich aber nicht nur auf unser Miteinander, sondern spiegelt sich auch in unserem Umgang mit unserer natürlichen Umwelt wider. Die Natur ist Ressource für Produktion und Verwertung von Waren. Denn wir alle wissen, die Produktion von Gütern benötigt Rohstoffe, Energie und Fläche und greift somit in den natürlichen Stoffkreislauf ein. Gleichzeitig „zwingt“ unser System Unternehmen wirtschaftlich rentabel, gewinnmaximierend und markterweiternd zu sein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wie lässt sich ein auf fortlaufende wirtschaftliche Entwicklung und Profitmaximierung ausgerichtetes Wirtschaftssystem mit den endlichen Ressourcen und ökologischen Grenzen unseres Planeten vereinbaren?</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Planetare Grenzen, globale Ungleichheit</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Erde ist durch ihre ökologischen Grenzen nicht unendlich belastbar. Die Idee der planetaren Grenzen geht davon aus, dass die unterschiedlichen Grenzen, wie Wasser und Artenvielfalt miteinander verbunden sind. Sieben der neun Grenzen haben wir bereits überschritten, was das ökologische Gleichgewicht an seine Grenzen bringt. Das sehen wir bei der Klimakrise, aber auch an dem Artensterben.<br>
Im Kapitalismus steht immer wirtschaftliches Wachstum und Profit über den Erhalt unserer Lebensgrundlagen sowie den Schutz dieser Grenzen. Dabei wird die Natur zur Ressource und zum Produktionsfaktor gemacht. Schäden an ihr werden ausgelagert und oft von der Allgemeinheit getragen. Dabei ist das kein individuelles Versagen, sondern die Folge struktureller Überproduktion.<br>
Verantwortung dafür tragen aber nicht alle Menschen im gleichen Maß, sondern vor allem die Superreichen müssen sich ihrer Schuld bewusst werden, da sie überproportional Emissionen verursachen. Diese Menschengruppe trifft die Klimakrise am wenigsten. Die 15.800 Hitzetoten aus diesem Jahr kommen selten aus den klimatisierten Chefetagen, sondern aus der überhitzten Mietwohnung, wo Lüften nachts auch nichts mehr bringt, weil die Temperatur in den tropischen Nächten nicht unter 20°C fällt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Daher sollten die Menschen, die mehr Ressourcen verbrauchen und mehr profitieren, auch stärker zur Transformation beitragen und endlich eine faire Vermögenssteuer zahlen. Es kann nicht sein, dass die Menschen, die in schweren ökonomisch-sozialen Situationen leben, die Klimafolgen am härtesten spüren. Wir brauchen ein Wirtschaftssystem, das sich an den Bedürfnissen der Menschen und den ökologischen Grenzen orientiert und nicht am Profit. Aber nicht nur inländisch zeichnet sich eine enorme Schere zwischen Arm und Reich ab.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Auch global zeichnet sich eine enorme Ungleichheit ab. Während der globale Norden (die kapitalistisches Zentrum bezeichnet) über Jahrhunderte quasi ungebremst Emissionen in die Luft gestoßen hat, wurde der globale Süden (die von der kapitalistisch Logik ausgebeuteten Länder und Regionen) durch (Neo-)Kolonialismus ausgebeutet. Dennoch sind insbesondere die ärmeren Bevölkerungsschichten in diesen Ländern die Hauptleidtragenden der Klimakrise. Sie verfügen über weniger finanzielle Mittel, um sich an Extremwettererscheinungen anzupassen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>„Grüner“ Kapitalismus reicht nicht</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Als Lösungsansatz für diese globale Ungerechtigkeit hat sich ein Narrativ eines „grünen“ ökologischen Kapitalismus etabliert. Dieser setzt alleinig auf erneuerbare Energien, wie Elektroautos, und soll Wirtschaftswachstum und Innovationen mit Klimaschutz vereinbaren. Technologische Innovationen und der Ausbau erneuerbarer Energien spielen in einem echten Transformationsprozess eine zweifelsfrei wichtige Rolle. Allerdings lösen diese Schritte nicht die grundlegenden und strukturell bedingten Ungerechtigkeiten, die in unserer Wirtschaftsweise begründet liegen. Denn die Arbeitsweise des Kapitalismus und der alleinige Fokus auf Profitmaximierung und Markterweiterung werden durch einen „grünen“ Kapitalismus nicht gelöst. Denn dabei stellt sich zeitgleich auch die Frage, wer überhaupt von ihm profitieren würde und wer die Kosten trägt. Wenn nämlich für neue Technologien Ressourcen aus dem globalen Süden extraktiviert (raubgebaut) werden oder die finanzielle Notlage der Menschen vor Ort ausgenutzt wird, um diese bspw. zum umweltschädlichen Lithium-Abbau oder gar zum gesundheitsschädlichen Abbau seltener Erden zu bewegen, verlagert sich ausschließlich der Ort der Ungerechtigkeit.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Es reicht deshalb nicht aus, den Kapitalismus lediglich „grüner“ zu gestalten. Wir müssen auch darüber sprechen, wem die Produktionsmittel gehören, wer über wirtschaftliche Entscheidungen bestimmt und wie die Gewinne und Kosten der Transformation verteilt werden. Genau hier zeigt sich, wie eng ökologische Fragen mit Macht und politischem Einfluss verbunden sind. Denn die Frage, wer von der Transformation profitiert und wer ihre Kosten trägt, ist untrennbar mit der Frage verbunden, wer überhaupt die Möglichkeit hat, politische Entscheidungen zu beeinflussen. Wer über große Vermögen und wirtschaftliche Macht verfügt, hat häufig mehr Möglichkeiten, Interessen durchzusetzen und politische Prozesse mitzugestalten. Klimaschutz steht dabei mächtigen wirtschaftlichen Interessen gegenüber, die von der bestehenden Wirtschaftsweise profitieren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Wenn Klima auf Profitinteressen trifft</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Auf der letzten Weltklimakonferenz vor einem Jahr (COP30) nahmen allerdings so viele fossile Lobbyvertreter*innen wie noch nie zuvor teil, circa 1600, was zu einer starken Raumeinnahme und Verschiebung der Prioritäten führte. Die Lobby war stärker vertreten als die zehn Länder, die durch die Erderwärmung am verwundbarsten sind, und ein großer Teil der Lobby-Vertreter*innen hatte sogar Zugang zu dem inneren Verhandlungszirkel. Diese Lobbyist*innen gehören oft zu Handels- und Wirtschaftsverbänden, die zu den Konferenzen “Beobachter*innen” entsenden dürfen. Einige Lobbyist*innen wurden tatsächlich direkt über Regierungsdelegierungen entsandt. Dadurch können sie Entscheidungsprozesse direkt beeinflussen und sorgen für die Beibehaltung der fossilen Energien.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Dass reiche Menschen mehr Einfluss auf politische Entscheidungen nehmen können, als der durchschnittliche Mensch, sehen wir regelmäßig. Eines dieser Beispiele dafür ist Jim Ratcliffe, der Gründer des britischen Chemiekonzerns Ineos und eines der reichsten Menschen Europas. Ratcliffe hat sich wiederholt gegen bestimmte Pläne der britischen Net-Zero-Politik ausgesprochen, zuletzt hat er Pläne der britischen Konservativen unterstützt, um bestimmte Net-Zero-Angaben abzuschaffen. Er hat ein direktes wirtschaftliches Interesse daran, dass fossile Rohstoffe und chemische Produktionen nicht zu stark eingegrenzt werden.<br>
Ein Projekt seiner Firma soll große Mengen Ethylen in Antwerpen für die Kunststoffproduktion herstellen und wird von Umweltorganisationen wegen seiner langfristigen fossilen Abhängigkeit kritisiert. Währenddessen unterstützte die britische Regierung das Projekt mit einer Garantie von rund 600 Millionen Pfund. Das zeigt das viel zu enge Zusammenspiel von fossilen Lobbyist*innen und der Regierung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Für eine solidarische Klimagerechtigkeit</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Diese Beispiele zeigen: Die Klimakrise ist das Ergebnis politischer Entscheidungen und gesellschaftlicher Machtverhältnisse. Wenn fossile Konzerne und Superreiche ihre Interessen auf Kosten der Allgemeinheit durchsetzen können, braucht es eine grundlegende Veränderung dieser Verhältnisse. Klima-“schutz” darf nicht länger denjenigen überlassen werden, die von der Zerstörung unserer Lebensgrundlagen profitieren. Er muss sozial gerecht organisiert und demokratisch kontrolliert werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wenn wir diese Verhältnisse verändern wollen, müssen wir Klimaschutz und soziale Sicherheit zusammendenken. Wer wenig hat, leidet zuerst und am stärksten unter den Folgen der Klimakrise. Das zeigen nicht nur die tausenden Hitzetoten, sondern auch steigende Mieten, höhere Energiekosten und die zunehmende Belastung durch Extremwetter. Das darf nicht so bleiben. Klimaschutz darf nicht gegen soziale Sicherheit ausgespielt werden, sondern muss mit ihr verbunden sein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir brauchen deshalb eine solidarische Transformation, eine „Just Transition“, bei der die Kosten des Umbaus nicht auf diejenigen abgewälzt werden, die ohnehin am wenigsten haben. Menschen in prekären Lebenslagen müssen entlastet und abgesichert werden, während diejenigen, die über große Vermögen verfügen und besonders stark von der bestehenden Wirtschaftsweise profitieren, stärker zur Finanzierung beitragen. Dazu gehören eine Übergewinnsteuer für Unternehmen, die in Krisen besonders hohe Gewinne erzielen, eine Erbschaftssteuer, die eine exzessive Vermögenskonzentration verhindert und eine gerechte Vermögenssteuer für die reichsten Menschen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Einnahmen daraus müssen in eine soziale und ökologische Infrastruktur fließen: in einen starken und ausgebauten Sozialstaat, in bezahlbares Wohnen und in eine Wärmewende, die nicht dazu führt, dass Mieter*innen und Menschen mit geringem Einkommen ihre Wohnungen nicht mehr bezahlen können. Energetische Sanierungen dürfen nicht als Vorwand für Verdrängung und Mieterhöhungen dienen. Stattdessen müssen sie öffentlich gefördert, sozial gerecht umgesetzt und demokratisch kontrolliert werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Auch Mobilität muss für alle zugänglich sein. Ein kostenloser und flächendeckend ausgebauter öffentlicher Nahverkehr würde Menschen finanziell entlasten, Emissionen reduzieren und gesellschaftliche Teilhabe ermöglichen. Gleichzeitig muss die Bahn aus der Logik der Profitmaximierung herausgelöst und wieder als öffentliche Infrastruktur verstanden werden. Sie gehört in öffentliche Hand und muss zuverlässig, flächendeckend und für alle bezahlbar sein. Klimagerechtigkeit bedeutet darüber hinaus mehr als den Austausch fossiler Technologien gegen erneuerbare. Sie bedeutet, die Profitlogik zu überwinden und die Wirtschaft an den Bedürfnissen der Menschen sowie an den ökologischen Grenzen des Planeten auszurichten. Dazu gehört auch die Demokratisierung der Wirtschaft. Beschäftigte und die Gesellschaft müssen mitentscheiden können, was produziert wird, unter welchen Bedingungen produziert wird und wie die vorhandenen Ressourcen verteilt werden. Eine solidarische Transformation darf nicht von Konzerninteressen bestimmt werden, sondern muss demokratisch organisiert sein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Eine solche Veränderung entsteht jedoch nicht allein durch politische Konzepte. Sie ist darauf angewiesen, dass Menschen sich zusammenschließen, sich gegenseitig unterstützen und ihre Interessen gemeinsam vertreten: im Betrieb, im Stadtteil, in der Schule, in der Nachbarschaft und in politischen Bündnissen. Gerade angesichts von Krisen und zunehmender Vereinzelung braucht es Räume, in denen Menschen sich austauschen, solidarisch organisieren und gemeinsam Handlungsmöglichkeiten entwickeln können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Gegen die Vereinsamung, die in unserem System praktisch vorprogrammiert ist, hilft ein starkes Gemeinschaftsgefühl, das durch Solidarität miteinander und aufeinander achten, geprägt ist. Wir setzten den rechten Erzählungen konsequent linke Antworten entgegen, auch wenn es gerade schwerer wird und das (gesellschaftliche) Klima rauer wird. Wir behalten die Hoffnung, die durch unser gemeinsames Handeln entsteht, und tragen sie in die Breite der Gesellschaft weiter – in Bündnisse, in familiäre Gesprächen und in unserem Alltag. Dabei spielt Antikapitalismus als Grundsatz eine wichtige Voraussetzung für Klimagerechtigkeit und für linke Utopien.</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>erfolgt im Antragstext und mündlich auf der Landesmitgliederversammlung</p></div></div><h2>Antrag in einfacher Sprache</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>October Core - Zwischen Laub, Lobbyismus und linken Utopien</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Es wird kälter in Europa.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der Sommer ist vorbei.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Viele Menschen haben die heißen Tage aus dem Sommer schon vergessen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Bundes-Regierung will den angekündigten „Herbst der Reformen“ umsetzen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Eine Reform ist eine geplante Veränderung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Im Herbst fallen die Blätter.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Im Herbst gibt es weniger Tages-Licht.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Gleichzeitig gibt es immer mehr Krisen auf der Welt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>In den USA zeigen manche Männer ein starkes Bedürfnis nach Macht.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>In Süd-Amerika kündigt sich ein sehr starker El Niño an.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>El Niño ist eine starke Erwärmung von Wasser im Pazifischen Ozean.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Das Wasser an der Oberfläche wird dort besonders warm.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Dadurch verändern sich Wind und Regen auf der ganzen Welt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>In Nepal leiden viele Menschen unter starken Über-Schwemmungen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>In Italien brennen große Wald-Flächen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der Herbst war schon oft eine Zeit der Gemeinschaft.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Menschen haben sich im Herbst zusammengetan.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Menschen haben sich gemeinsam organisiert.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Aber wie kommen wir gut durch den Winter?</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Und wie verhindern wir Einsamkeit?</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Vereinsamung hat System</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Viele Menschen fühlen sich einsam.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der Text sagt:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Unser Wirtschafts-System kann Einsamkeit fördern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Unser Wirtschafts-System nennt man Kapitalismus.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Kapitalismus bedeutet:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Viele Firmen gehören privaten Besitzern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Diese Firmen besitzen zum Beispiel Maschinen und Fabriken.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Maschinen und Fabriken nennt man Produktions-Mittel.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Menschen ohne eigenes Geld können Produktions-Mittel meistens nicht kaufen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Diese Menschen müssen deshalb ihre Arbeits-Kraft verkaufen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Dafür bekommen sie einen Lohn.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>So entsteht ein Unterschied zwischen Menschen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Einige Menschen besitzen Produktions-Mittel.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Andere Menschen arbeiten für einen Lohn.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Karl Marx hat diesen Unterschied untersucht.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Karl Marx war ein deutscher Denker.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Er hat viel über Kapitalismus geschrieben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Firmen wollen mit ihrem Geld mehr Geld verdienen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Firmen wollen deshalb Gewinne machen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Eine Firma muss deshalb wirtschaftlich arbeiten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Eine Firma muss sich außerdem gegen andere Firmen durchsetzen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Karl Marx beschreibt daraus ein Problem.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Menschen können sich von ihrer Arbeit entfremdet fühlen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Entfremdung bedeutet:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ein Mensch fühlt sich seiner Arbeit fremd.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ein Mensch fühlt sich auch anderen Menschen fremd.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Unter diesen Bedingungen arbeitet ein Mensch vor allem für seinen Lebens-Unterhalt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Arbeit erfüllt dann nicht unbedingt die eigenen Wünsche.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ein Mensch stellt bei der Arbeit ein Produkt her.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Das Produkt gehört danach meistens nicht dem Menschen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Das Produkt gehört der Firma.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Auch die Arbeit wird oft von anderen Menschen bestimmt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der Mensch kann deshalb weniger selbst über seine Arbeit entscheiden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Karl Marx nennt diesen Zustand Entfremdung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ein Mensch kann sich dabei von sich selbst entfernen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ein Mensch kann sich auch von anderen Menschen entfernen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Diese Entfremdung kann Einsamkeit fördern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Menschen begegnen sich im Arbeits-Leben oft als Konkurrenten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Arbeit-Geber und Arbeit-Nehmer haben oft unterschiedliche Interessen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Geld kann dabei eine wichtige Rolle spielen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Konkurrenz kann dabei eine wichtige Rolle spielen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Diese Bedingungen können soziale Beziehungen verändern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Menschen können dadurch weniger Gemeinschaft erleben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Bestimmte Strukturen in unserem Wirtschafts-System können also Einsamkeit fördern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Entfremdung betrifft auch die Natur.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Firmen brauchen die Natur für ihre Produktion.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Firmen brauchen zum Beispiel Roh-Stoffe.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Firmen brauchen auch Energie.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Firmen brauchen außerdem Land und Wasser.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Produktion verändert deshalb die Natur.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Unser Wirtschafts-System verlangt von Firmen Gewinne.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Firmen wollen mehr verkaufen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Firmen wollen ihren Markt vergrößern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Darum entsteht eine wichtige Frage:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wie passt ständiges Wirtschafts-Wachstum zu den Grenzen unserer Erde?</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Planetare Grenzen und globale Ungleichheit</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Erde kann nur eine bestimmte Belastung aushalten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Fachleute sprechen dabei von planetaren Grenzen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Planetare Grenzen sind Grenzen für die Belastung der Erde.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Dazu gehören zum Beispiel:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Das Klima.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Das Wasser.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Die Arten-Vielfalt.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Die natürlichen Stoff-Kreisläufe.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Diese Grenzen hängen zusammen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der Text sagt:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Sieben von neun planetaren Grenzen sind bereits überschritten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Das verändert das Gleichgewicht der Natur.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wir sehen die Folgen zum Beispiel bei der Klima-Krise.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wir sehen die Folgen auch beim Arten-Sterben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Im Kapitalismus steht Wirtschafts-Wachstum oft im Mittelpunkt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Viele Firmen wollen vor allem Gewinne machen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der Schutz unserer Lebens-Grundlagen bekommt dabei weniger Bedeutung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Natur liefert Roh-Stoffe für die Produktion.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Firmen nutzen die Natur deshalb als Teil ihrer Produktion.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Schäden an der Natur werden oft von vielen Menschen gemeinsam getragen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der Text beschreibt das als Folge der Über-Produktion.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Nicht alle Menschen tragen dafür gleich viel Verantwortung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Sehr reiche Menschen verbrauchen besonders viele Ressourcen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Sehr reiche Menschen verursachen deshalb oft besonders viele Emissionen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Emissionen sind Stoffe, die zum Beispiel bei der Verbrennung entstehen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ein Beispiel dafür ist Kohlen-Dioxid.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Sehr reiche Menschen leiden oft weniger unter der Klima-Krise.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Menschen mit wenig Geld leiden oft stärker unter der Klima-Krise.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Sehr heiße Wohnungen können für diese Menschen besonders gefährlich sein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Eine Wohnung kann sich auch nachts stark aufheizen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Temperatur kann nachts über 20 Grad bleiben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Für viele Menschen ist eine gute Kühlung zu teuer.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der Text fordert deshalb eine gerechte Verteilung der Kosten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Menschen mit einem hohen Verbrauch sollen mehr beitragen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Menschen mit großen Vermögen sollen mehr beitragen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Dazu gehört nach Ansicht des Textes eine gerechte Vermögens-Steuer.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Menschen mit wenig Geld sollen besser geschützt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der Text fordert ein Wirtschafts-System für die Bedürfnisse der Menschen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Das Wirtschafts-System soll auch die Grenzen der Erde beachten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Gewinne sollen nicht das wichtigste Ziel sein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Auch zwischen Ländern gibt es große Unterschiede.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der globale Norden hat über viele Jahrzehnte sehr viele Treibhaus-Gase ausgestoßen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Zum globalen Norden gehören viele reiche Länder.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der globale Süden umfasst viele ärmere Länder und Regionen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Viele Länder im globalen Süden wurden über lange Zeit ausgebeutet.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Dabei spielte Kolonialismus eine wichtige Rolle.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Kolonialismus bedeutet:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ein mächtiges Land beherrscht ein anderes Land.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Das mächtige Land nutzt dabei oft die Menschen und Roh-Stoffe des anderen Landes.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Auch nach dem Ende des Kolonialismus bestehen manche dieser Strukturen weiter.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Menschen im globalen Süden leiden besonders unter der Klima-Krise.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ärmere Menschen können sich oft schlechter gegen extremes Wetter schützen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ihnen fehlt dafür häufig das nötige Geld.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>„Grüner“ Kapitalismus reicht nicht</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Viele Menschen sehen einen „grünen“ Kapitalismus als Lösung für die Klima-Krise.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Grüner Kapitalismus bedeutet:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Wirtschaft soll weiter wachsen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Gleichzeitig sollen Firmen umwelt-freundlicher arbeiten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Dazu gehören erneuerbare Energien.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Dazu gehören zum Beispiel:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Wind-Kraft.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Sonnen-Energie.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Elektro-Autos.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Neue Technik kann beim Klima-Schutz helfen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Erneuerbare Energien können ebenfalls beim Klima-Schutz helfen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Diese Maßnahmen lösen aber nicht alle Probleme.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die grundlegenden Regeln unseres Wirtschafts-Systems bleiben bestehen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Viele Firmen wollen weiterhin vor allem Gewinne machen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Viele Firmen wollen weiterhin ihre Märkte vergrößern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Deshalb bleiben wichtige Fragen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wer verdient mit den neuen Technologien Geld?</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wer bezahlt die Kosten?</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Für neue Technologien braucht man viele Roh-Stoffe.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Einige Roh-Stoffe kommen aus dem globalen Süden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Firmen bauen dort Roh-Stoffe teilweise unter schlechten Bedingungen ab.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Diesen Abbau nennt man Raub-Bau.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Beim Raub-Bau werden natürliche Roh-Stoffe sehr stark genutzt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ein Beispiel ist der Abbau von Lithium.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Lithium braucht man zum Beispiel für viele Batterien.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Auch seltene Erden braucht man für neue Technologien.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der Abbau dieser Roh-Stoffe kann Menschen und Umwelt schädigen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Arme Menschen können dadurch zusätzlichen Druck erleben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Ungerechtigkeit verschwindet dadurch nicht.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Sie verschiebt sich nur an einen anderen Ort.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Deshalb reicht ein grüner Kapitalismus allein nicht aus.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wir müssen auch über die Produktions-Mittel sprechen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wir müssen fragen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wem gehören die Produktions-Mittel?</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wer entscheidet über die Wirtschaft?</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wer bekommt die Gewinne?</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wer bezahlt die Kosten?</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wer entscheidet über den Umbau der Wirtschaft?</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Diese Fragen haben auch mit Politik zu tun.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Reiche Menschen besitzen oft viel wirtschaftliche Macht.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Sie können deshalb oft ihre Interessen besser vertreten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Sie können auch politischen Einfluss ausüben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Klima-Schutz trifft deshalb auf starke wirtschaftliche Interessen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Einige Firmen verdienen mit der bisherigen Wirtschafts-Weise viel Geld.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Diese Firmen haben deshalb ein Interesse am bisherigen System.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Wenn Klima auf Profit-Interessen trifft</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Auf der letzten Welt-Klima-Konferenz gab es viele Vertreter aus der fossilen Industrie.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Konferenz heißt COP30.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>COP bedeutet Welt-Klima-Konferenz.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Viele Vertreter von Unternehmen und Wirtschafts-Verbänden nahmen daran teil.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Diese Menschen nennt man Lobbyisten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Lobbyisten vertreten die Interessen bestimmter Gruppen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Lobby der fossilen Industrie war dort sehr stark vertreten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Lobby hatte dort mehr Vertreter als zehn besonders gefährdete Länder.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Einige Lobbyisten konnten sogar an wichtigen Gesprächen teilnehmen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Viele Lobbyisten arbeiten für Handels-Verbände oder Wirtschafts-Verbände.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Diese Verbände dürfen Vertreter zu den Konferenzen schicken.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Manche Lobbyisten kamen auch direkt mit Regierungs-Delegationen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Dadurch können Lobbyisten politische Entscheidungen beeinflussen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Sie können sich zum Beispiel für fossile Energie einsetzen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Fossile Energie kommt aus Kohle, Erdöl oder Erdgas.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Reiche Menschen können ebenfalls politischen Einfluss haben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ein Beispiel dafür ist Jim Ratcliffe.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Jim Ratcliffe gründete den britischen Chemie-Konzern Ineos.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Er gehört zu den sehr reichen Menschen in Europa.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ratcliffe hat sich mehrfach gegen bestimmte Klima-Pläne in Groß-Britannien ausgesprochen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Er unterstützte auch Pläne der britischen Konservativen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Diese Pläne sollten bestimmte Klima-Ziele abschaffen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ratcliffe hat ein wirtschaftliches Interesse an fossilen Roh-Stoffen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Sein Unternehmen arbeitet auch mit Chemie-Produktion.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ein Projekt von Ineos soll in Antwerpen viel Ethylen herstellen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ethylen ist ein Stoff für die Herstellung von Kunststoff.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Umwelt-Organisationen kritisieren dieses Projekt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Sie sehen darin eine langfristige Abhängigkeit von fossilen Roh-Stoffen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die britische Regierung unterstützte das Projekt mit einer Garantie.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Garantie beträgt ungefähr 600 Millionen Pfund.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Dieses Beispiel zeigt ein enges Verhältnis zwischen fossiler Lobby und Regierung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Für eine solidarische Klima-Gerechtigkeit</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Beispiele zeigen politische und wirtschaftliche Probleme.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Politische Entscheidungen beeinflussen die Klima-Krise.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Auch Macht-Verhältnisse beeinflussen die Klima-Krise.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Fossile Unternehmen haben wirtschaftliche Interessen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Sehr reiche Menschen haben ebenfalls wirtschaftliche Interessen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Diese Interessen können mit dem Schutz der Natur zusammenstoßen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der Text fordert deshalb eine grundlegende Veränderung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Klima-Schutz soll sozial gerecht sein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Klima-Schutz soll demokratisch kontrolliert werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Menschen sollen über Klima-Schutz mitentscheiden können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Klima-Schutz soll nicht nur den Interessen großer Firmen folgen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Soziale Sicherheit und Klima-Schutz gehören zusammen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Menschen mit wenig Geld leiden oft besonders stark unter der Klima-Krise.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Sehr heiße Tage können für diese Menschen gefährlich sein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Steigende Mieten können Menschen zusätzlich belasten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Höhere Energie-Kosten können Menschen ebenfalls belasten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Extremes Wetter kann zusätzliche Probleme verursachen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Klima-Schutz darf Menschen mit wenig Geld deshalb nicht zusätzlich belasten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Klima-Schutz soll soziale Sicherheit stärken.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Dafür braucht es eine gerechte Veränderung der Wirtschaft.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Man nennt diese Veränderung auch „Just Transition“.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Just Transition bedeutet gerechter Übergang.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der Umbau der Wirtschaft soll gerecht sein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Menschen mit wenig Geld sollen Schutz bekommen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Menschen mit wenig Geld sollen weniger Kosten tragen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Sehr reiche Menschen sollen stärker zur Finanzierung beitragen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der Text nennt dafür mehrere Möglichkeiten:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Eine Über-Gewinn-Steuer für Unternehmen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Eine Erbschafts-Steuer.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Eine gerechte Vermögens-Steuer für sehr reiche Menschen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Eine Über-Gewinn-Steuer betrifft besonders hohe Gewinne von Unternehmen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Eine Erbschafts-Steuer wird auf große Erbschaften erhoben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Eine Vermögens-Steuer betrifft große Vermögen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Das Geld aus diesen Steuern soll der Gesellschaft helfen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Das Geld soll zum Beispiel in diese Bereiche fließen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>In einen starken Sozial-Staat.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>In bezahlbare Wohnungen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>In eine bessere Wärme-Versorgung.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>In eine umwelt-freundliche Infrastruktur.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der Sozial-Staat unterstützt Menschen in schwierigen Lebens-Lagen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wohnungen sollen für Menschen mit wenig Geld bezahlbar bleiben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Häuser und Wohnungen sollen weniger Energie verbrauchen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Diese Veränderung nennt man Wärme-Wende.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Eine Wärme-Wende darf Menschen mit wenig Geld nicht überfordern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Mieter sollen ihre Wohnungen weiterhin bezahlen können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Energetische Sanierungen dürfen nicht zu Verdrängung führen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Eine energetische Sanierung verbessert den Energie-Verbrauch eines Gebäudes.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Vermieter dürfen diese Sanierung nicht einfach für starke Miet-Erhöhungen nutzen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der Staat soll solche Sanierungen fördern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Menschen sollen bei diesen Entscheidungen mitbestimmen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Auch Mobilität soll für alle Menschen möglich sein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Menschen brauchen Busse und Bahnen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ein kostenloser öffentlicher Nah-Verkehr kann Menschen finanziell entlasten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ein guter Nah-Verkehr kann auch Emissionen verringern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ein guter Nah-Verkehr kann Menschen gesellschaftliche Teilhabe ermöglichen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Bahn soll nicht vor allem Gewinne machen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Bahn soll eine öffentliche Infrastruktur sein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Eine öffentliche Infrastruktur gehört der Allgemeinheit.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Bahn soll deshalb zuverlässig sein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Bahn soll überall erreichbar sein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Bahn soll für alle Menschen bezahlbar sein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Klima-Gerechtigkeit bedeutet mehr als neue Technik.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Klima-Gerechtigkeit bedeutet auch eine Veränderung der Wirtschaft.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Wirtschaft soll sich an den Bedürfnissen der Menschen orientieren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Wirtschaft soll die Grenzen der Erde beachten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Auch die Wirtschaft soll demokratischer werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Beschäftigte sollen bei wirtschaftlichen Entscheidungen mitbestimmen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Auch die Gesellschaft soll mitbestimmen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Menschen sollen gemeinsam über wichtige Fragen entscheiden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Dazu gehören zum Beispiel:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Was produzieren wir?</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Unter welchen Bedingungen produzieren wir?</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Wie verteilen wir Roh-Stoffe?</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Wie verteilen wir andere Ressourcen?</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Eine solidarische Veränderung soll nicht nur von großen Firmen bestimmt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Menschen sollen gemeinsam über die Veränderung entscheiden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Politische Konzepte allein reichen dafür nicht.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Menschen müssen sich zusammenschließen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Menschen müssen sich gegenseitig unterstützen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Menschen müssen ihre Interessen gemeinsam vertreten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Das kann an vielen Orten passieren:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Im Betrieb.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Im Stadt-Teil.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>In der Schule.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>In der Nachbarschaft.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>In politischen Bündnissen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Krisen können Menschen voneinander trennen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Einsamkeit kann dadurch stärker werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Menschen brauchen deshalb Orte für Gemeinschaft.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Dort können Menschen miteinander sprechen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Dort können Menschen sich gegenseitig unterstützen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Dort können Menschen gemeinsam Lösungen entwickeln.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Gemeinschaft kann gegen Einsamkeit helfen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Solidarität kann Gemeinschaft stärken.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Solidarität bedeutet:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Menschen helfen einander.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Menschen achten aufeinander.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Menschen vertreten gemeinsame Interessen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der Text fordert linke Antworten auf rechte politische Erzählungen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der Text möchte diese Antworten auch in schwierigen Zeiten vertreten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der Text setzt dabei auf Hoffnung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Gemeinsames Handeln kann Hoffnung geben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Menschen können diese Hoffnung weitergeben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Das kann in politischen Bündnissen geschehen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Das kann in Familien geschehen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Das kann im Alltag geschehen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der Text sieht Antikapitalismus als wichtigen Grundsatz.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Antikapitalismus bedeutet:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Menschen lehnen den Kapitalismus als Wirtschafts-System ab.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der Text verbindet Antikapitalismus mit Klima-Gerechtigkeit.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der Text verbindet Antikapitalismus auch mit linken Utopien.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Eine Utopie beschreibt eine Vorstellung von einer besseren Gesellschaft.</p></div></div><h2>Als PDF</h2><iframe class="pdfViewer" src="/26lmv2/a1-october-core-zwischen-laub-lobbyismus-und-linken-utopien-56476/embeddedpdf?file=%2F26lmv2%2Fa1-october-core-zwischen-laub-lobbyismus-und-linken-utopien-56476%2Fviewpdf%3FsectionId%3D61352"></iframe>]]></description>
                        <pubDate>Mon, 21 Sep 2026 20:13:25 +0200</pubDate>
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