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            <title>1. Landesmitgliederversammlung 2026 der GRÜNEN JUGEND Thüringen: Anträge</title>
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                <title>1. Landesmitgliederversammlung 2026 der GRÜNEN JUGEND Thüringen: Anträge</title>
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                        <title>B1: Hannes Pfeifer</title>
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                        <author>Hannes Pfeifer</author>
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                        <description><![CDATA[<h2>Foto</h2><h2>Selbstvorstellung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Hi,</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ich bin Hannes 17 Jahre Alt und bin seit zwei jahren Beisitzi vom GJ Jena Vorstand. Auf meinen ersten Buko vor 2 Jahren bin ich zum ersten mal mit dem Thema Finanzen in Kontakt gekommen und habe eine große abneigung entwickelt, wenn 22 uhr drei Haushalte besprochen werden, ist das nicht sonderlich atraktiv. Dieses Jahr habe ich mich entschiden neben meinen Tätigkeiten im Vorstand auch beim CSD (Christopher Street Day) mit zu organiesieren. Dabei bin ich in die Finanz AG rein geruscht und meine Abneigung hat sich zu einer Großen Interesse und Spaß für Finazen Entwickelt. Das wissen was ich jetzt durch den CSD erungen habe möchte ich gerne auch in die GJ weitertragen. Ich würde mich freuen wenn ihr mich wählt zum Rechnungprüfer :)</p></div></div><h2>Zusammenfassung in einfacher Sprache</h2>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 12 Jun 2026 22:08:33 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>S4: Aufnahme der Beiträge für die Förder-Mitgliedschaften in die Finanzordnung</title>
                        <link>https://gjth.antragsgruen.de/26lmv1/aufnahme-der-beitrage-fur-die-forder-mitgliedschaften-in-die-finanzord-20191</link>
                        <author>Landesvorstand (dort beschlossen am: 18.05.2026)</author>
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                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Landesmitgliederversammlung beschließt, die Finanzordnung der GRÜNEN JUGEND Thüringen wie folgt zu ändern. Die Änderung wird am Tag nach der Beschlussfassung wirksam.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>1. Nach § 19 wird folgender § 20 eingefügt:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><blockquote><p>„<strong>§ 20 Fördermitgliedschaft</strong></p></blockquote></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><blockquote><p>(1) Der Mitgliedsbeitrag für Fördermitglieder nach § 3 Nummer 10 der Satzung beträgt 100,00 Euro pro Kalenderjahr. Fördermitglieder können den Mitgliedsbeitrag freiwillig erhöhen.</p></blockquote></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><blockquote><p>(2) Der Beitrag ist zu Beginn eines jeden Kalenderjahres in voller Höhe fällig. Auf Antrag des Fördermitglieds kann die Zahlung in halbjährlichen Raten erfolgen. Der Antrag muss nicht begründet werden.</p></blockquote></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><blockquote><p>(3) Die Fördermitgliedschaft endet, wenn der Beitrag nach Ablauf des zu zahlenden Jahres und weiteren 12 Monaten nicht gezahlt worden ist.“</p></blockquote></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>2. Die Nummerierung des bisherigen § 20 sowie Verweise auf diesen werden in § 21 geändert.</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>** Einfache Sprache **</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h2>Wie ist die aktuelle Regel?</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Förder-Mitglieder unterstützen unsere Arbeit mit Geld.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Sie haben nicht die Rechte wie die normalen Mitglieder.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Man kann auch Fördermitglied sein, wenn man über 29 Jahre alt ist.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>In unserer Satzung (§ 3 Nummer 10) steht, dass die Finanz-Ordnung Regeln zum Mitglieds-Beitrag für Förder-Mitglieder festlegen soll.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h2>Warum ist das ein Problem?</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Aktuell fehlen diese Regeln.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Es ist nicht festgelegt, wie hoch der Mitglieds-Beitrag ist.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h2>Was soll geändert werden?</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h3>zu 1.:</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wir fügen die Regeln zur Finanz-Ordnung hinzu.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>In (1) wird ein Beitrag von mindestens 100 Euro pro Jahr festgelegt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>In (2) erlauben wir, dass der Beitrag auch in zwei Teilen gezahlt wird.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>In (3) legen wir fest, dass man kein Fördermitglied mehr ist, wenn man den Beitrag bis zum übernächsten Jahr nicht gezahlt hat.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h3>zu 2.:</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Nummerierung ändert sich.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der Inhalt ändert sich nicht.</p></div></div><h2>Erklärung in einfacher Sprache</h2><h2>Als PDF</h2>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 12 Jun 2026 19:11:33 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>S4: Aufnahme der Beiträge für die Förder-Mitgliedschaften in die Finanzordnung</title>
                        <link>https://gjth.antragsgruen.de/26lmv1/motion/103200</link>
                        <author>Landesvorstand (dort beschlossen am: 18.05.2026)</author>
                        <guid>https://gjth.antragsgruen.de/26lmv1/motion/103200</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Landesmitgliederversammlung beschließt, die Finanzordnung der GRÜNEN JUGEND Thüringen wie folgt zu ändern. Die Änderung wird am Tag nach der Beschlussfassung wirksam.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>1. Nach § 19 wird folgender § 20 eingefügt:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><blockquote><p>„<strong>§ 20 Fördermitgliedschaft</strong></p></blockquote></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><blockquote><p>(1) Der Mitgliedsbeitrag für Fördermitglieder nach § 3 Nummer 10 der Satzung beträgt 100,00 Euro pro Kalenderjahr. Fördermitglieder können den Mitgliedsbeitrag freiwillig erhöhen.</p></blockquote></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><blockquote><p>(2) Auf Antrag des Fördermitglieds kann die Zahlung in halbjährlichen Raten erfolgen. Der Antrag muss nicht begründet werden.</p></blockquote></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><blockquote><p>(3) Die Fördermitgliedschaft endet, wenn der Beitrag nach Ablauf des zu zahlenden Jahres und weiteren 12 Monaten nicht gezahlt worden ist.“</p></blockquote></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>2. Die Nummerierung des bisherigen § 20 sowie Verweise auf diesen werden in § 21 geändert.</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>** Einfache Sprache **</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h2>Wie ist die aktuelle Regel?</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Förder-Mitglieder unterstützen unsere Arbeit mit Geld.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Sie haben nicht die Rechte wie die normalen Mitglieder.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Man kann auch Fördermitglied sein, wenn man über 29 Jahre alt ist.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>In unserer Satzung (§ 3 Nummer 10) steht, dass die Finanz-Ordnung Regeln zum Mitglieds-Beitrag für Förder-Mitglieder festlegen soll.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h2>Warum ist das ein Problem?</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Aktuell fehlen diese Regeln.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Es ist nicht festgelegt, wie hoch der Mitglieds-Beitrag ist.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h2>Was soll geändert werden?</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h3>zu 1.:</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wir fügen die Regeln zur Finanz-Ordnung hinzu.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>In (1) wird ein Beitrag von mindestens 100 Euro pro Jahr festgelegt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>In (2) erlauben wir, dass der Beitrag auch in zwei Teilen gezahlt wird.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>In (3) legen wir fest, dass man kein Fördermitglied mehr ist, wenn man den Beitrag bis zum übernächsten Jahr nicht gezahlt hat.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h3>zu 2.:</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Nummerierung ändert sich.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der Inhalt ändert sich nicht.</p></div></div><h2>Erklärung in einfacher Sprache</h2><h2>Als PDF</h2>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 12 Jun 2026 19:10:36 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>S6: Öffnung von Vorstandspositionen</title>
                        <link>https://gjth.antragsgruen.de/26lmv1/offnung-von-vorstandspositionen-52173</link>
                        <author>Kreisvorstand Erfurt (dort beschlossen am: 27.05.2026)</author>
                        <guid>https://gjth.antragsgruen.de/26lmv1/offnung-von-vorstandspositionen-52173</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>§ 6 Landesmitgliederversammlung</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>§ 6 Nr. 6, neu einfügen: d) “Gibt es keine Kandidaturen von FLINTA*-Personen für den Vorstand eines Kreisverbands, so kann ein FLINTA*-Forum beschließen, die Wahl eines offenen Platzes freizugeben. Das so gewählte Vorstandsmitglied hat eine Amtszeit von einem halben Jahr. Die Amtszeit endet vorzeitig mit der Wahl neuer Vorstandsmitglieder. Das mit dieser Regelung gewählte Vorstandsmitglied hat eine vorwiegend organisatorische Verantwortung mit dem Ziel der Reaktivierung des Kreisverbandes und der Vorbereitung der Wahl eines neuen quotierten Vorstandes.”</strong></p></div></div><h2>Begründung</h2><h2>Erklärung in einfacher Sprache</h2><h2>Als PDF</h2>]]></description>
                        <pubDate>Tue, 09 Jun 2026 08:58:44 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>F3: Festgeld-Anlage beim Bundes-Verband von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN</title>
                        <link>https://gjth.antragsgruen.de/26lmv1/festgeld-anlage-beim-bundes-verband-von-bundnis-90-die-grunen-46553</link>
                        <author>Landesvorstand (dort beschlossen am: 08.06.2026)</author>
                        <guid>https://gjth.antragsgruen.de/26lmv1/festgeld-anlage-beim-bundes-verband-von-bundnis-90-die-grunen-46553</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die GRÜNE JUGEND Thüringen legt 3000,00 Euro beim Bundesverband von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN als Festgeld zu den aktuell gültigen Zinskonditionen mit jährlicher Kündigungsmöglichkeit an. Das Festgeld wird spätestens zum 31.12.2027 aufgelöst. Die Verwendung der Zinserlöse wird in den Haushaltsplänen für die Jahre 2026 und 2027 festgelegt.</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Im Jahr 2025 haben wir mehr Geld eingenommen.<br>
Außerdem haben wir nicht so viel Geld ausgegeben.<br>
Dadurch können wir Rücklagen bilden, die wir in den nächsten Jahren nutzen werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der Bundes-Verband von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN bietet ein Festgeld-Angebot an, um die Bundes-Geschäfts-Stelle zu unterstützen.<br>
Dieses Angebot möchten wir nutzen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Festgeld ist ein Konto, auf dem man Geld für eine bestimmte Zeit anlegt.<br>
Man bekommt dafür Zinsen, die man als Belohnung für das Anlegen erhält.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wir legen 3000 Euro an.<br>
So können wir unsere Ausgaben auch dann bezahlen, wenn wir weniger Geld einnehmen.<br>
Aktuell bekommen wir 2,00 Prozent Zinsen in einem Jahr.<br>
Das sind 60 Euro.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Dauer des Kontos soll erst einmal 1,5 Jahre betragen.<br>
Es kann aber verlängert werden, wenn wir das beschließen.<br>
Nach einem Jahr können wir das Konto jederzeit kündigen.<br>
Das gibt uns Flexibilität.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wir haben schon ein anderes Festgeld-Konto.<br>
Dort sind 5000 Euro angelegt.<br>
Dieses Konto soll ebenfalls Ende 2027 aufgelöst werden.<br>
Wenn wir dringend Geld brauchen, können wir das Konto aber schon ab Ende 2026 auflösen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Für weitere Informationen zur finanziellen Entwicklung der GRÜNEN JUGEND Thüringen schaue bitte in die Mittelfrist-Planung (Antrag F2).<br>
Du kannst dich auch an den Schatzmeister Pascal wenden.</p></div></div><h2>Antrag in einfacher Sprache</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die GRÜNE JUGEND Thüringen wird 3000,00 Euro beim Bundes-Verband von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN anlegen.<br>
Das Geld kommt auf ein Festgeld-Konto.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Zinsen, die wir bekommen, sind die aktuellen Zinsen.<br>
Man kann das Konto nach einem Jahr schließen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Das Geld wird spätestens am 31.12.2027 wieder abgehoben.<br>
Die Zinsen, die wir verdienen, werden in den Haushalts-Plänen für die Jahre 2026 und 2027 verwendet.</p></div></div><h2>Als PDF</h2>]]></description>
                        <pubDate>Mon, 08 Jun 2026 22:05:43 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>F2: Aktualisierte mittelfristige Finanz-Planung 2026–2030</title>
                        <link>https://gjth.antragsgruen.de/26lmv1/aktualisierte-mittelfristige-finanz-planung-2026-2030-23745</link>
                        <author>Landesvorstand (dort beschlossen am: 08.06.2026)</author>
                        <guid>https://gjth.antragsgruen.de/26lmv1/aktualisierte-mittelfristige-finanz-planung-2026-2030-23745</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Mittelfristige Finanz-Planung für die Jahre 2026–2030 wird zur Kenntnis genommen.</p></div></div><h2>Begründung</h2><h2>Antrag in einfacher Sprache</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h4>Was ist eine mittelfristige Finanz-Planung?</h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Mit einer so-genannten „mittelfristigen Finanz-Planung“ können wir planen, wie sich unser Geld in den nächsten Jahren entwickelt.<br>
Wir planen bis zum Jahr 2030.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h4>Was ändert sich?</h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Es gibt ein paar Änderungen im Nachtrags-Haushalt 2026 (Antrag F1).</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Unterstützung von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Hessen ist aktuell nur bis Juni 2028 sicher.<br>
Die Erhöhung der Stunden für die &quot;Organisatorische Geschäfts-Führung&quot; ist deswegen auch nur auf 2 Jahre begrenzt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h4>Was ist noch unklar?</h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Es ist noch unklar, wie viel Geld wir durch die &quot;Struktur-Förderung&quot; bekommen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Außerdem möchten wir uns dafür einsetzen, dass wir von der Partei mehr Geld bekommen.<br>
Wir haben deswegen den aktuellen Wert eingeplant.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wir wissen noch nicht, ob wir 2030 wieder Förder-Mittel bekommen.<br>
Wir bekommen diese Förder-Mittel nur, wenn BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Landtag ist.<br>
Wir müssen damit rechnen, dass es die Partei leider nicht wieder in den Landtag schafft.<br>
Deswegen müssen wir vorsichtig mit unserem Geld umgehen, vor allem ab 2028.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h4>Hinweis zur Barrierefreiheit</h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Das Dokument enthält eine große Tabelle mit vielen Farben.<br>
Es gibt darin schwere Sprache.<br>
Wenn du Hilfe brauchst, um das Dokument zu verstehen oder vorzulesen, schreibe bitte Pascal aus dem Landes-Vorstand.</p></div></div><h2>Als PDF</h2><iframe class="pdfViewer" src="/26lmv1/aktualisierte-mittelfristige-finanz-planung-2026-2030-23745/embeddedpdf?file=%2F26lmv1%2Faktualisierte-mittelfristige-finanz-planung-2026-2030-23745%2Fviewpdf%3FsectionId%3D57308"></iframe>]]></description>
                        <pubDate>Mon, 08 Jun 2026 22:01:19 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>F1: Nachtrags-Haushalt 2026</title>
                        <link>https://gjth.antragsgruen.de/26lmv1/nachtrags-haushalt-2026-33864</link>
                        <author>Landesvorstand (dort beschlossen am: 08.06.2026)</author>
                        <guid>https://gjth.antragsgruen.de/26lmv1/nachtrags-haushalt-2026-33864</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Landes-Mitglieder-Versammlung bestätigt den Nachtrags-Haushalt für das Jahr 2026.</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h4>Was ist ein Nachtrags-Haushalt?</h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ein Haushalts-Plan sagt, wie wir unser Geld im Jahr ausgeben.<br>
Wenn sich im Laufe eines Jahres die Situation ändert, können wir einen sogenannten Nachtrags-Haushalt beschließen.<br>
Der Nachtrags-Haushalt ersetzt den Haushalts-Plan.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h4>Was ändert sich finanziell?</h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der Landesverband Hessen von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN hat beschlossen, dass er uns unterstützt.<br>
Von dort bekommen wir Geld für eine Minijob-Stelle ab Juli 2027.<br>
Deshalb wollen wir unsere „Organisatorische Geschäfts-Führung“ auf 40 Stunden pro Monat erhöhen.<br>
Aktuell soll sie 30 Stunden pro Monat arbeiten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wir bekommen von den anderen Landes-Verbänden und vom Bundes-Verband Geld (&quot;Struktur-Förderung&quot;).<br>
Das sind 5800 Euro.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der GJ-Landesverband im Saarland bekommt in diesem Jahr plötzlich weniger bzw. keine Fördermittel.<br>
Der Landesvorstand hat beschlossen, dass wir der GJ Saar helfen.<br>
Wir haben ihnen 800 Euro von unserer Struktur-Förderung abgegeben.<br>
Das können wir uns leisten, da wir die Unterstützung aus Hessen bekommen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wir planen, etwas mehr Geld für die LMVen auszugeben.<br>
Außerdem sind kleinere Anstiege bei der FLINTA*- und genderpolitischen Arbeit sowie bei der LaVo-Arbeit geplant.<br>
Das ist möglich, weil wir die Unterstützung aus Hessen bekommen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h4>Was ändert sich noch?</h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wir passen die Struktur unseres Haushalts-Plans an.<br>
Er soll nun mit dem Buchhaltungs-Programm besser kompatibel sein (SHERPA).<br>
So wird die Buchhaltung erleichtert.<br>
Deswegen ändert sich die Aufteilung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Früher wurde im Haushalt angegeben, wenn wir Geld ausgeben, das wir später von einem Kreisverband der Partei oder dem Bundesverband zurückbekommen.<br>
Das gehört aber nicht in den Haushalts-Plan.<br>
Deswegen wurde das herausgenommen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h4><strong>Hinweis zur Barrierefreiheit</strong></h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Das Dokument enthält eine große Tabelle mit vielen Farben.<br>
Es gibt darin schwere Sprache.<br>
Wenn du Hilfe brauchst, um das Dokument zu verstehen oder vorzulesen, schreibe bitte Pascal aus dem Landes-Vorstand.</p></div></div><h2>Antrag in einfacher Sprache</h2><h2>Als PDF</h2><iframe class="pdfViewer" src="/26lmv1/nachtrags-haushalt-2026-33864/embeddedpdf?file=%2F26lmv1%2Fnachtrags-haushalt-2026-33864%2Fviewpdf%3FsectionId%3D57308"></iframe>]]></description>
                        <pubDate>Mon, 08 Jun 2026 21:43:50 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A3: Antifa heißt Klimaschutz!</title>
                        <link>https://gjth.antragsgruen.de/26lmv1/motion/102976</link>
                        <author>Landesvorstand (dort beschlossen am: 20.05.2026)</author>
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                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>3,2 Grad. 0 Ausreden.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das Pariser Klimaabkommen war 2015 – und elf Jahre später bleibt vom 1,5-Grad-Ziel nicht mehr viel übrig. In nur 10 Jahren haben wir unsere Chance auf ein stabiles Klima quasi abgeschafft. Wenn der Status Quo beibehalten wird, leben wir schon 2050 mit 2 °C Erderwärmung und bis zum Ende des Jahrhunderts rechnet das Umweltbundesamt aktuell mit 3,2 °C Erwärmung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das wird für uns drastische Folgen haben. Jeden Sommer wird es mehr Hitzetote geben, da 40 °C eine normale Sommertemperatur sein wird. Das wird vor allem Säuglinge, alte Menschen und Menschen mit Vorerkrankungen treffen. Also gerade die Gruppen, die sich häufig nicht selbst schützen können. Infektionskrankheiten, die oft tödlich enden, wie Malaria oder auch Gelbfieber, werden sich weit über ihre bisherigen Gebiete verbreiten. Durch starke Regenfälle nehmen die überschwemmten Flächen zu, wodurch mehr Mücken und andere, auch tropische, Insekten sich vermehren. In Kombination mit der Hitze kann das zu bakteriellen Erregern, wie Typhus und Cholera, in Europa führen, worauf unser Immunsystem nicht vorbereitet ist. Bereits 1°C mehr Erderwärmung führt zu 6 % weniger Mais-, Reis-, Soja- und Weizenerträgen, was eine unglaubliche Versorgungsunsicherheit und absehbar Hungerkatastrophen mit sich bringen würde. In einer 3-Grad-Welt wären rund 19 % der Erdoberfläche praktisch unbewohnbar. Davon sind rund 3 Mrd. Menschen betroffen, deren Existenz auf dem Spiel steht.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Durch die Erderwärmung werden sich aber auch Lebensräume von Tierarten verschieben. Bis zu 30 % aller Arten sterben vermutlich aus, wobei gerade die mit kleinen Lebensräumen sehr gefährdet sind. Aktuell ist der Klimawandel noch nicht die Hauptursache für das Artensterben, allerdings kann er das noch werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Klimakrise macht die Welt unberechenbar. Wetterextreme nehmen zu, aber auch ganze Systeme können kippen. Das Eis in den Polarregionen schmilzt und verdünnt den Salzgehalt im Nordatlantik. Dadurch kommt der Nordatlantikstrom ins Wanken, der unser mildes europäisches Klima stabilisiert. Die Folgen eines Einbruches des Stroms wären unvorhersehbare Temperaturschwankungen und Extremwetterereignisse.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Klimakrise ist eine existenzielle Bedrohung für die Menschheit und damit eine Gerechtigkeitsfrage, der wir uns gemeinsam stellen müssen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Kein LNG, keine Lausitz-Kohle – echte Energiewende jetzt</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Während die Klimakrise sich also immer schneller entwickelt, möchte die Bundeswirtschaftsministerin Reiche langfristige Gasverträge und dabei vor allem die aktuelle LNG-Struktur erhalten sowie ausbauen. LNG steht für Liquefied Natural Gas, also verflüssigtes Erdgas, das aus anderen Ländern, wie aktuell aus den USA, nach Deutschland importiert wird. Bei der Förderung durch Fracking werden ganze Gebiete verseucht, wodurch Arten sterben, Menschen vertrieben werden und ihre Gesundheit gefährdet wird. Außerdem werden Aktivist*innen, die sich dem entgegenstellen aktiv verfolgt. All das meist vor allem für die Profite von großen westlichen Gaskonzernen. Der LNG-Ausbau widerspricht nicht nur den deutschen Klimazielen, sondern Wissenschaftler*innen sprechen sogar von einem Gas Lock-in. Durch langfristige Verträge oder hohe Investitionskosten werden wir quasi gezwungen weiter Gas abzunehmen und zu verfeuern, als gäbe es kein Morgen. Die künstliche Konkurrenz durch fossile Energien blockiert außerdem zusätzlich den Ausbau von erneuerbaren Energien. Erdgas ist kein klimafreundlicher „Brückenenergieträger“, sondern verursacht erhebliche CO₂- und Methan-Emissionen. Außerdem werden aktuell systematisch Gesetze zu erneuerbaren Energien zurückgedreht, statt sie weiter voranzutreiben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Auch Milliardeninvestitionen in fossile Infrastruktur, wie den Kohleabbau in der Lausitz, arbeiten gegen die Einhaltung der Klimaziele. Dort werden weiterhin Dörfer, Naturflächen und Lebensräume trotz wissenschaftlicher Warnungen zerstört. Braunkohle gehört zu den klimaschädlichsten Energieformen und verursacht enorme CO2-Emissionen. Die Lausitz braucht einen sozial gerechten Strukturwandel mit sicheren Arbeitsplätzen in klimafreundlichen Branchen!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Diese fossile Energiepolitik stärkt autoritäre Regimes und schafft geopolitische Abhängigkeiten von Staaten wie Katar oder auch den USA. <strong>Statt neuer Gasbohrungen braucht es massive Investitionen in erneuerbare Energien, Elektrifizierung sowie Energieeffizienz und eine demokratische, öffentliche Energieversorgung.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Nationalismus, Hetze und fossile Interessen</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Während die Folgen der Klimakrise immer sichtbarer werden, formiert sich weltweit gleichzeitig eine politische Bewegung der global agierenden extremen, meist populistischen Rechten, deren Ideologie auf Wissenschaftsfeindlichkeit und Nationalismus fußt. Nationalismus als deren Leitprinzip stößt bei globalen Krisen mit seinen politischen Antworten wortwörtlich an seine Grenzen, da ein planetarer Temperaturanstieg sich nicht an Staatsgrenzen stoppen lässt. Populismus wiederum ist auf kurzfristige Popularität angewiesen und damit selbst strukturell unfähig, eine langfristige nachhaltige Politik zu verfolgen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die extreme Rechte findet sich global in Netzwerken und Strukturen zusammen, die unter anderem durch Tech-Milliardäre, die sogenannten Broligarchen, und fossile Unternehmen finanziert werden. In rechten „Think Tanks“, wie EIKE, welches durch Wissenschaftler*innen als Zentrum der organisierten Klimaleugnerszene bezeichnet wird, oder dem rechtsextremen “Institut für Staatspolitik” können Strategien erdacht und in jenen rechtsextremen Netzwerken verbreitet werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Durch interne Plattformregulationen und die Privilegierung rechter und hetzender Inhalte zerstören besagte Tech-Unternehmen die demokratische Öffentlichkeit und untergraben unsere Diskursfähigkeit. Intransparent finanzierte alternative Mediennetzwerke wie NIUS oder Apollo, aber auch rechte Influencer*innen nutzen dies als Vorteil für offene Hetz- und Desinformationskampagnen. Durch rechtskonservative Publikationen wie BILD, FOCUS oder Cicero nehmen sie Einfluss auf den politischen Mainstream, wie an Kampagnen wie bspw. gegen Dr. Brosius-Gersdorf und das Heizungsgesetz deutlich wird. Dadurch können sie enorm an politischer Schlagkraft gewinnen. Auch die profilierten rechten Medienhäuser profitieren dabei immer wieder von Zuwendungen oder Werbeeinnahmen durch die fossile Lobby. <strong>Gegen diese Kampagnen müssen wir bewegungsübergreifend zusammenstehen, Desinformation widersprechen und Aktivist*innen Rückendeckung geben, um der organisierten Hetze aktiv etwas entgegensetzen zu können. </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Global vernetzt - Rechtsextreme gegen Demokratie und Klimaschutz</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Geflechte der internationalen Rechten sind paradox: Nationalistische Akteur*innen, die nach außen eine Politik der Abschottung proklamieren und die sich aktiv gegen die internationale Zusammenarbeit bei globalen Krisen aussprechen, sind selbst international eng vernetzt. Als internationalistisch organisierte Nationalisten bekämpfen sie wissenschaftliche Erkenntnisse mit populistischen Erzählungen und verwandeln globale Krisen wie die Klimakrise in nationale Feindbilder, die jede demokratische und grenzüberschreitende Lösung blockieren. Während rechte Netzwerke den öffentlichen Diskurs verschieben, erzielen Großkonzerne wie „Shell“ in Energie- und Kriegskrisen enorme Zusatzgewinne und setzen ihre starke politische Lobby ein, um Klimaschutzauflagen zu verwässern und politische Entscheidungen im Sinne fossiler Geschäftsmodelle zu beeinflussen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Eine gerechte Aushandlung von Klimaschutz geht nur auf demokratischer Grundlage. Diese stellen Rechtsextremisten ganz grundsätzlich in Frage. Durch den Angriff auf Minderheiten, Teilhaberechte, unabhängige Medien oder politische Gegner*innen gefährden sie unser Zusammenleben. Rechtsextreme wollen die Demokratie abschaffen. Aber egal ob durch Hetze und Desinformation im bestehenden Diskurs oder den Angriff auf Institutionen - gerechte Aushandlungen sind so nicht möglich.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Autoritäre “Antworten” auf die Klimakrise</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Neben der offenen Leugnung der Klimakrise stützt sich die extreme Rechte auf die schon bestehenden Ideen des Ökofaschismus. Hier werden ökologische Krisen und Ressourcenkonflikte nicht geleugnet, sondern anerkannt. Dies ist aber rassistisch und nationalistisch begründet. Anstatt globale und solidarische Lösungen zu finden, wird „Heimatschutz“ beschworen. Das bedeutet, dass Grenzen geschlossen werden sollen, um angeblich „überflüssige“ oder „fremde“ Menschen auszuschließen oder sogar Gewalt zu legitimieren. Somit nutzen rechte Akteur*innen Klima- und Umweltpolitik für ihre eigene menschenfeindliche Agenda, die autoritäre, ausgrenzende Ordnungsvorstellungen durchsetzen soll.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Klimagerechtigkeit kennt keine Grenzen</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wenn wir das Klima in den Griff bekommen wollen, dann nur gemeinsam. Bei einer globalen Krise muss auch die Lösung global gedacht und gemeinsam ausgehandelt werden. Klimagerechtigkeit richtet sich dabei nicht nach europäischen oder nationalen Interessen. Nationaler Egoismus und Misstrauen sind keine Grundlage für Zusammenarbeit.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Westliche Staaten müssen sich ihrer Verantwortung als größte Verursacher von Emissionen und ihrer Schuld als Täter des (Neo-)Kolonialismus stellen. Im Zusammenhang des Kolonialismus sind Macht, Wissen und Kapital anhand rassistischer Kriterien strukturiert worden. Auf diese Weise wird die westliche Welt bevorteilt und die Ausbeutung nicht-westlicher Staaten bis heute legitimiert. Diese Systeme, Denkstrukturen und Machtverhältnisse bestehen bis heute weiter. Ernst gemeinte Klimagerechtigkeit muss dekolonial sein, diese Systeme in Frage stellen und abschaffen!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Konkret bedeutet das unter anderem eine gerechte Lasten- und Kostenverteilung bei der Bekämpfung der Klimakrise und der Anpassung an ein instabiles, heißeres Klima zu akzeptieren. Internationale Regime, wie das Welthandels- oder Finanzsystem, sind auf westliche Interessen ausgerichtet und sorgen bis heute dafür, dass reiche Staaten und Konzerne bevorteilt werden. Sie schaffen politische und wirtschaftliche Abhängigkeiten. Kapitalstarke Staaten und Unternehmen können so von Extraktivismus (Ressourcenausbeutung), Patenten und frühen Investitionen profitieren, während die Chancen für alle ohne Kapital, sich an die neue klimatische Realität anzupassen, noch weiter erschwert werden. Diese Ausbeutungssysteme sind flankiert von rassistischer Grenz- und Migrationspolitik. In einer Welt menschenverursachter Katastrophen, Dürren, Überschwemmungen und tiefgreifender Klimaveränderungen werden Fluchtbewegungen zunehmen. Auch aus einer Klimagerechtigkeitsperspektive muss deshalb gelten: <strong>No Border, No Nation, No Neokolonialismus.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Gerechte Transformation statt Scheinlösungen</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Autokraten wie Trump blockieren internationale Klimapolitik und erpressen bspw. die EU zu fossilen Importen. Durch diese sind wir abhängig von autoritären Regimen. Von Armut betroffene Personen sind von Preissprüngen am meisten betroffen, fossile Konzerne dagegen lassen sich mit Übergewinnen und Subventionen wie dem Tankrabatt die Krise vergolden. Jeder Cent in fossile Energien ist ein Cent für die Zerstörung von Klima und Demokratie. Es muss gelten: Kein Gas und Öl mehr von Autokrat*innen und Faschist*innen, keine Kohle für Zerstörung! Wer den Planeten kaputt macht, gehört abgeschafft: Fossile Unternehmen enteignet, Lobbyismus und Werbung für die Klimazerstörung verboten, die Finanzierung rechter Netzwerke und Medienplattformen trockengelegt!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Doch auch “grüne” Technologien haben neokoloniale Schlagseiten. Durch Bergbauprojekte, u.a. in Lateinamerika, werden vor Ort Natur und Lebensräume zerstört, Bewohner*innen werden vertrieben und Aktivist*innen erfahren Repression. Spätestens die Klimakrise macht klar: Es gibt kein grenzenloses Wachstum, wie ihn Kapitalismus-Jünger sich wünschen. Klimagerechtigkeit bedeutet Solidarität mit den Aktivist*innen vor Ort, keine grüne Ressourcenausbeutung, sondern nachhaltiges Wirtschaften und die globale Aushandlung gerechter Ressourcenverteilung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Antifa heißt Klimaschutz!</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Klimakrise betrifft ökonomisch benachteiligte und sozial ausgegrenzte Personen zuerst. Jede zivilgesellschaftliche Bewegung, die sich gegen Ausgrenzung und Autoritarismus einsetzt, muss auch die Klimakrise in ihre Kämpfe einbeziehen und ihren Aktivismus klimagerecht denken.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Als Zivilgesellschaft und Teil der Klimagerechtigkeitsbewegung müssen wir deshalb Druck für eine klimagerechte Politik aufbauen. Das ist nicht immer einfach. Die Klimakrise stellt uns vor viele Gerechtigkeitsfragen. Sie kann verängstigen und ratlos machen. Die Fragen haben aber auch Antworten und machen klar wie selten zuvor: <strong>Eine andere Welt ist möglich, sie muss es sogar sein.</strong> Indem wir unsere Kämpfe verbinden, können wir sie gemeinsam gestalten. Solidarität und Empathie kann man lernen und erfahren. Wir lassen uns nicht von Rechten vereinzeln und die Hoffnung nehmen. Wir kämpfen für eine bessere Welt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Klimagerechtigkeit geht nur global, antifaschistisch und gemeinsam. Antifa heißt Klimaschutz!</strong></p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>im Text selbst.</p></div></div><h2>Antrag in einfacher Sprache</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Die Erde wird immer wärmer</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Erde wird wärmer. Das nennt man Klima-Wandel oder Klima-Krise.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Im Jahr 2015 haben viele Länder versprochen: Die Erde soll sich nicht mehr als 1,5 Grad erwärmen. Dieses Versprechen heißt: Pariser Klima-Abkommen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Dieses Versprechen wurde nicht eingehalten. Wenn sich nichts ändert: Bis zum Jahr 2100 wird die Erde 3,2 Grad wärmer sein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Was passiert bei mehr Wärme?</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Mehr Wärme bedeutet:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>• Im Sommer wird es sehr heiß. 40 Grad können normal werden. Das ist gefährlich für Babys und kranke Menschen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>• Krankheiten wie Malaria breiten sich aus. Diese Krankheiten können töten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>• Starke Regenfälle kommen öfter. Dann gibt es mehr Überschwemmungen. Mehr Insekten vermehren sich. Das kann neue Krankheiten bringen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>• Es gibt weniger Getreide und Gemüse. Dann haben Menschen weniger zu essen. Viele Menschen könnten hungern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>• Viele Tiere sterben aus. Vielleicht bis zu 30 von 100 Tier-Arten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>• Rund 3 Milliarden Menschen könnten ihre Heimat verlieren. Weil ihre Heimat zu heiß oder überflutet wird.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Was müssen wir tun?</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wir brauchen echte erneuerbare Energien. Das bedeutet: Strom aus Wind, Sonne und Wasser.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Was wir nicht brauchen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>• Kein Flüssig-Gas (auf Englisch: LNG). Dieses Gas kommt aus anderen Ländern. Es schadet dem Klima. Es macht uns abhängig von anderen Ländern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>• Keine Braunkohle mehr. Braunkohle schadet dem Klima sehr stark. In der Lausitz werden dafür Dörfer abgerissen. Das ist nicht in Ordnung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wir brauchen stattdessen: Sichere Arbeitsplätze in umweltfreundlichen Branchen. Zum Beispiel im Bereich erneuerbare Energien.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Rechte Politik und Klima-Schutz</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Manche politischen Gruppen sagen: Der Klima-Wandel ist nicht so schlimm. Oder: Der Klima-Wandel existiert gar nicht.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Das stimmt nicht. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sind sich einig: Der Klima-Wandel ist real und gefährlich.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Diese rechten Gruppen arbeiten oft mit Öl- und Gas-Firmen zusammen. Die Firmen wollen weiter Geld verdienen. Deshalb blockieren sie Klima-Schutz.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wir müssen das gemeinsam stoppen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Klima-Gerechtigkeit für alle Menschen weltweit</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Klima-Krise ist ein globales Problem. Das bedeutet: Das Problem betrifft die ganze Welt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Deshalb müssen alle Länder gemeinsam handeln.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Reiche Länder haben mehr CO₂ ausgestoßen. CO₂ ist ein Gas, das die Erde erwärmt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Deshalb haben reiche Länder eine besondere Verantwortung. Sie müssen mehr helfen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wenn das Klima sich verändert: Werden mehr Menschen fliehen. Weil ihre Heimat unbewohnbar wird. Diese Menschen brauchen Schutz und Unterstützung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Faire Lösungen — keine falschen Versprechen</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Fossile Energien sind: Öl, Gas und Kohle. Sie schaden dem Klima. Wer das Klima zerstört, muss aufhören.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Auch manche „grüne” Technologien können Menschen schaden. Zum Beispiel beim Abbau seltener Metalle werden Menschen in anderen Ländern vertrieben. Das ist nicht gerecht.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wir wollen: Echten Klima-Schutz. Der allen Menschen nützt. In Deutschland und weltweit.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Gemeinsam für eine bessere Welt</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Klima-Krise trifft arme Menschen zuerst. Und Menschen, die ohnehin weniger Rechte haben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Deshalb gehören zusammen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>• Kampf gegen die Klima-Krise.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>• Kampf gegen Ausgrenzung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>• Kampf für Demokratie.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wir lassen uns nicht entmutigen. Wir kämpfen gemeinsam für eine bessere Welt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Klima-Schutz geht nur gemeinsam!</strong></p></div></div><h2>Als PDF</h2>]]></description>
                        <pubDate>Mon, 08 Jun 2026 13:55:51 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A3: Antifa heißt Klimaschutz!</title>
                        <link>https://gjth.antragsgruen.de/26lmv1/motion/102975</link>
                        <author>Landesvorstand (dort beschlossen am: 20.05.2026)</author>
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                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>3,2 Grad. 0 Ausreden.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das Pariser Klimaabkommen war 2015 – und elf Jahre später bleibt vom 1,5-Grad-Ziel nicht mehr viel übrig. In nur 10 Jahren haben wir unsere Chance auf ein stabiles Klima quasi abgeschafft. Wenn der Status Quo beibehalten wird, leben wir schon 2050 mit 2 °C Erderwärmung und bis zum Ende des Jahrhunderts rechnet das Umweltbundesamt aktuell mit 3,2 °C Erwärmung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das wird für uns drastische Folgen haben. Jeden Sommer wird es mehr Hitzetote geben, da 40 °C eine normale Sommertemperatur sein wird. Das wird vor allem Säuglinge, alte Menschen und Menschen mit Vorerkrankungen treffen. Also gerade die Gruppen, die sich häufig nicht selbst schützen können. Infektionskrankheiten, die oft tödlich enden, wie Malaria oder auch Gelbfieber, werden sich weit über ihre bisherigen Gebiete verbreiten. Durch starke Regenfälle nehmen die überschwemmten Flächen zu, wodurch mehr Mücken und andere, auch tropische, Insekten sich vermehren. In Kombination mit der Hitze kann das zu bakteriellen Erregern, wie Typhus und Cholera, in Europa führen, worauf unser Immunsystem nicht vorbereitet ist. Bereits 1°C mehr Erderwärmung führt zu 6 % weniger Mais-, Reis-, Soja- und Weizenerträgen, was eine unglaubliche Versorgungsunsicherheit und absehbar Hungerkatastrophen mit sich bringen würde. In einer 3-Grad-Welt wären rund 19 % der Erdoberfläche praktisch unbewohnbar. Davon sind rund 3 Mrd. Menschen betroffen, deren Existenz auf dem Spiel steht.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Durch die Erderwärmung werden sich aber auch Lebensräume von Tierarten verschieben. Bis zu 30 % aller Arten sterben vermutlich aus, wobei gerade die mit kleinen Lebensräumen sehr gefährdet sind. Aktuell ist der Klimawandel noch nicht die Hauptursache für das Artensterben, allerdings kann er das noch werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Klimakrise macht die Welt unberechenbar. Wetterextreme nehmen zu, aber auch ganze Systeme können kippen. Das Eis in den Polarregionen schmilzt und verdünnt den Salzgehalt im Nordatlantik. Dadurch kommt der Nordatlantikstrom ins Wanken, der unser mildes europäisches Klima stabilisiert. Die Folgen eines Einbruches des Stroms wären unvorhersehbare Temperaturschwankungen und Extremwetterereignisse.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Klimakrise ist eine existenzielle Bedrohung für die Menschheit und damit eine Gerechtigkeitsfrage, der wir uns gemeinsam stellen müssen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Kein LNG, keine Lausitz-Kohle – echte Energiewende jetzt</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Während die Klimakrise sich also immer schneller entwickelt, möchte die Bundeswirtschaftsministerin Reiche langfristige Gasverträge und dabei vor allem die aktuelle LNG-Struktur erhalten sowie ausbauen. LNG steht für Liquefied Natural Gas, also verflüssigtes Erdgas, das aus anderen Ländern, wie aktuell aus den USA, nach Deutschland importiert wird. Bei der Förderung durch Fracking werden ganze Gebiete verseucht, wodurch Arten sterben, Menschen vertrieben werden und ihre Gesundheit gefährdet wird. Außerdem werden Aktivist*innen, die sich dem entgegenstellen aktiv verfolgt. All das meist vor allem für die Profite von großen westlichen Gaskonzernen. Der LNG-Ausbau widerspricht nicht nur den deutschen Klimazielen, sondern Wissenschaftler*innen sprechen sogar von einem Gas Lock-in. Durch langfristige Verträge oder hohe Investitionskosten werden wir quasi gezwungen weiter Gas abzunehmen und zu verfeuern, als gäbe es kein Morgen. Die künstliche Konkurrenz durch fossile Energien blockiert außerdem zusätzlich den Ausbau von erneuerbaren Energien. Erdgas ist kein klimafreundlicher „Brückenenergieträger“, sondern verursacht erhebliche CO₂- und Methan-Emissionen. Außerdem werden aktuell systematisch Gesetze zu erneuerbaren Energien zurückgedreht, statt sie weiter voranzutreiben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Auch Milliardeninvestitionen in fossile Infrastruktur, wie den Kohleabbau in der Lausitz, arbeiten gegen die Einhaltung der Klimaziele. Dort werden weiterhin Dörfer, Naturflächen und Lebensräume trotz wissenschaftlicher Warnungen zerstört. Braunkohle gehört zu den klimaschädlichsten Energieformen und verursacht enorme CO2-Emissionen. Die Lausitz braucht einen sozial gerechten Strukturwandel mit sicheren Arbeitsplätzen in klimafreundlichen Branchen!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Diese fossile Energiepolitik stärkt autoritäre Regimes und schafft geopolitische Abhängigkeiten von Staaten wie Katar oder auch den USA. <strong>Statt neuer Gasbohrungen braucht es massive Investitionen in erneuerbare Energien, Energieeffizienz und eine demokratische, öffentliche Energieversorgung.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Nationalismus, Hetze und fossile Interessen</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Während die Folgen der Klimakrise immer sichtbarer werden, formiert sich weltweit gleichzeitig eine politische Bewegung der global agierenden extremen, meist populistischen Rechten, deren Ideologie auf Wissenschaftsfeindlichkeit und Nationalismus fußt. Nationalismus als deren Leitprinzip stößt bei globalen Krisen mit seinen politischen Antworten wortwörtlich an seine Grenzen, da ein planetarer Temperaturanstieg sich nicht an Staatsgrenzen stoppen lässt. Populismus wiederum ist auf kurzfristige Popularität angewiesen und damit selbst strukturell unfähig, eine langfristige nachhaltige Politik zu verfolgen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die extreme Rechte findet sich global in Netzwerken und Strukturen zusammen, die unter anderem durch Tech-Milliardäre, die sogenannten Broligarchen, und fossile Unternehmen finanziert werden. In rechten „Think Tanks“, wie EIKE, welches durch Wissenschaftler*innen als Zentrum der organisierten Klimaleugnerszene bezeichnet wird, oder dem rechtsextremen “Institut für Staatspolitik” können Strategien erdacht und in jenen rechtsextremen Netzwerken verbreitet werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Durch interne Plattformregulationen und die Privilegierung rechter und hetzender Inhalte zerstören besagte Tech-Unternehmen die demokratische Öffentlichkeit und untergraben unsere Diskursfähigkeit. Intransparent finanzierte alternative Mediennetzwerke wie NIUS oder Apollo, aber auch rechte Influencer*innen nutzen dies als Vorteil für offene Hetz- und Desinformationskampagnen. Durch rechtskonservative Publikationen wie BILD, FOCUS oder Cicero nehmen sie Einfluss auf den politischen Mainstream, wie an Kampagnen wie bspw. gegen Dr. Brosius-Gersdorf und das Heizungsgesetz deutlich wird. Dadurch können sie enorm an politischer Schlagkraft gewinnen. Auch die profilierten rechten Medienhäuser profitieren dabei immer wieder von Zuwendungen oder Werbeeinnahmen durch die fossile Lobby. <strong>Gegen diese Kampagnen müssen wir bewegungsübergreifend zusammenstehen, Desinformation widersprechen und Aktivist*innen Rückendeckung geben, um der organisierten Hetze aktiv etwas entgegensetzen zu können. </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Global vernetzt - Rechtsextreme gegen Demokratie und Klimaschutz</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Geflechte der internationalen Rechten sind paradox: Nationalistische Akteur*innen, die nach außen eine Politik der Abschottung proklamieren und die sich aktiv gegen die internationale Zusammenarbeit bei globalen Krisen aussprechen, sind selbst international eng vernetzt. Als internationalistisch organisierte Nationalisten bekämpfen sie wissenschaftliche Erkenntnisse mit populistischen Erzählungen und verwandeln globale Krisen wie die Klimakrise in nationale Feindbilder, die jede demokratische und grenzüberschreitende Lösung blockieren. Während rechte Netzwerke den öffentlichen Diskurs verschieben, erzielen Großkonzerne wie „Shell“ in Energie- und Kriegskrisen enorme Zusatzgewinne und setzen ihre starke politische Lobby ein, um Klimaschutzauflagen zu verwässern und politische Entscheidungen im Sinne fossiler Geschäftsmodelle zu beeinflussen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Eine gerechte Aushandlung von Klimaschutz geht nur auf demokratischer Grundlage. Diese stellen Rechtsextremisten ganz grundsätzlich in Frage. Durch den Angriff auf Minderheiten, Teilhaberechte, unabhängige Medien oder politische Gegner*innen gefährden sie unser Zusammenleben. Rechtsextreme wollen die Demokratie abschaffen. Aber egal ob durch Hetze und Desinformation im bestehenden Diskurs oder den Angriff auf Institutionen - gerechte Aushandlungen sind so nicht möglich.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Autoritäre “Antworten” auf die Klimakrise</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Neben der offenen Leugnung der Klimakrise stützt sich die extreme Rechte auf die schon bestehenden Ideen des Ökofaschismus. Hier werden ökologische Krisen und Ressourcenkonflikte nicht geleugnet, sondern anerkannt. Dies ist aber rassistisch und nationalistisch begründet. Anstatt globale und solidarische Lösungen zu finden, wird „Heimatschutz“ beschworen. Das bedeutet, dass Grenzen geschlossen werden sollen, um angeblich „überflüssige“ oder „fremde“ Menschen auszuschließen oder sogar Gewalt zu legitimieren. Somit nutzen rechte Akteur*innen Klima- und Umweltpolitik für ihre eigene menschenfeindliche Agenda, die autoritäre, ausgrenzende Ordnungsvorstellungen durchsetzen soll.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Klimagerechtigkeit kennt keine Grenzen</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wenn wir das Klima in den Griff bekommen wollen, dann nur gemeinsam. Bei einer globalen Krise muss auch die Lösung global gedacht und gemeinsam ausgehandelt werden. Klimagerechtigkeit richtet sich dabei nicht nach europäischen oder nationalen Interessen. Nationaler Egoismus und Misstrauen sind keine Grundlage für Zusammenarbeit.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Westliche Staaten müssen sich ihrer Verantwortung als größte Verursacher von Emissionen und ihrer Schuld als Täter des (Neo-)Kolonialismus stellen. Im Zusammenhang des Kolonialismus sind Macht, Wissen und Kapital anhand rassistischer Kriterien strukturiert worden. Auf diese Weise wird die westliche Welt bevorteilt und die Ausbeutung nicht-westlicher Staaten bis heute legitimiert. Diese Systeme, Denkstrukturen und Machtverhältnisse bestehen bis heute weiter. Ernst gemeinte Klimagerechtigkeit muss dekolonial sein, diese Systeme in Frage stellen und abschaffen!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Konkret bedeutet das unter anderem eine gerechte Lasten- und Kostenverteilung bei der Bekämpfung der Klimakrise und der Anpassung an ein instabiles, heißeres Klima zu akzeptieren. Internationale Regime, wie das Welthandels- oder Finanzsystem, sind auf westliche Interessen ausgerichtet und sorgen bis heute dafür, dass reiche Staaten und Konzerne bevorteilt werden. Sie schaffen politische und wirtschaftliche Abhängigkeiten. Kapitalstarke Staaten und Unternehmen können so von Extraktivismus (Ressourcenausbeutung), Patenten und frühen Investitionen profitieren, während die Chancen für alle ohne Kapital, sich an die neue klimatische Realität anzupassen, noch weiter erschwert werden. Diese Ausbeutungssysteme sind flankiert von rassistischer Grenz- und Migrationspolitik. In einer Welt menschenverursachter Katastrophen, Dürren, Überschwemmungen und tiefgreifender Klimaveränderungen werden Fluchtbewegungen zunehmen. Auch aus einer Klimagerechtigkeitsperspektive muss deshalb gelten: <strong>No Border, No Nation, No Neokolonialismus.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Gerechte Transformation statt Scheinlösungen</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Autokraten wie Trump blockieren internationale Klimapolitik und erpressen bspw. die EU zu fossilen Importen. Durch diese sind wir abhängig von autoritären Regimen. Von Armut betroffene Personen sind von Preissprüngen am meisten betroffen, fossile Konzerne dagegen lassen sich mit Übergewinnen und Subventionen wie dem Tankrabatt die Krise vergolden. Jeder Cent in fossile Energien ist ein Cent für die Zerstörung von Klima und Demokratie. Es muss gelten: Kein Gas und Öl mehr von Autokrat*innen und Faschist*innen, keine Kohle für Zerstörung! Wer den Planeten kaputt macht, gehört abgeschafft: Fossile Unternehmen enteignet, Lobbyismus und Werbung für die Klimazerstörung verboten, die Finanzierung rechter Netzwerke und Medienplattformen trockengelegt!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Doch auch “grüne” Technologien haben neokoloniale Schlagseiten. Durch Bergbauprojekte, u.a. in Lateinamerika, werden vor Ort Natur und Lebensräume zerstört, Bewohner*innen werden vertrieben und Aktivist*innen erfahren Repression. Spätestens die Klimakrise macht klar: Es gibt kein grenzenloses Wachstum, wie ihn Kapitalismus-Jünger sich wünschen. Klimagerechtigkeit bedeutet Solidarität mit den Aktivist*innen vor Ort, keine grüne Ressourcenausbeutung, sondern nachhaltiges Wirtschaften und die globale Aushandlung gerechter Ressourcenverteilung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Antifa heißt Klimaschutz!</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Klimakrise betrifft ökonomisch benachteiligte und sozial ausgegrenzte Personen zuerst. Jede zivilgesellschaftliche Bewegung, die sich gegen Ausgrenzung und Autoritarismus einsetzt, muss auch die Klimakrise in ihre Kämpfe einbeziehen und ihren Aktivismus klimagerecht denken.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Als Zivilgesellschaft und Teil der Klimagerechtigkeitsbewegung müssen wir deshalb Druck für eine klimagerechte Politik aufbauen. Das ist nicht immer einfach. Die Klimakrise stellt uns vor viele Gerechtigkeitsfragen. Sie kann verängstigen und ratlos machen. Die Fragen haben aber auch Antworten und machen klar wie selten zuvor: <strong>Eine andere Welt ist möglich, sie muss es sogar sein.</strong> Indem wir unsere Kämpfe verbinden, können wir sie gemeinsam gestalten. Solidarität und Empathie kann man lernen und erfahren. Wir lassen uns nicht von Rechten vereinzeln und die Hoffnung nehmen. Wir kämpfen für eine bessere Welt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Klimagerechtigkeit geht nur global, antifaschistisch und gemeinsam. Antifa heißt Klimaschutz!</strong></p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>im Text selbst.</p></div></div><h2>Antrag in einfacher Sprache</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Die Erde wird immer wärmer</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Erde wird wärmer. Das nennt man Klima-Wandel oder Klima-Krise.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Im Jahr 2015 haben viele Länder versprochen: Die Erde soll sich nicht mehr als 1,5 Grad erwärmen. Dieses Versprechen heißt: Pariser Klima-Abkommen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Dieses Versprechen wurde nicht eingehalten. Wenn sich nichts ändert: Bis zum Jahr 2100 wird die Erde 3,2 Grad wärmer sein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Was passiert bei mehr Wärme?</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Mehr Wärme bedeutet:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>• Im Sommer wird es sehr heiß. 40 Grad können normal werden. Das ist gefährlich für Babys und kranke Menschen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>• Krankheiten wie Malaria breiten sich aus. Diese Krankheiten können töten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>• Starke Regenfälle kommen öfter. Dann gibt es mehr Überschwemmungen. Mehr Insekten vermehren sich. Das kann neue Krankheiten bringen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>• Es gibt weniger Getreide und Gemüse. Dann haben Menschen weniger zu essen. Viele Menschen könnten hungern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>• Viele Tiere sterben aus. Vielleicht bis zu 30 von 100 Tier-Arten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>• Rund 3 Milliarden Menschen könnten ihre Heimat verlieren. Weil ihre Heimat zu heiß oder überflutet wird.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Was müssen wir tun?</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wir brauchen echte erneuerbare Energien. Das bedeutet: Strom aus Wind, Sonne und Wasser.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Was wir nicht brauchen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>• Kein Flüssig-Gas (auf Englisch: LNG). Dieses Gas kommt aus anderen Ländern. Es schadet dem Klima. Es macht uns abhängig von anderen Ländern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>• Keine Braunkohle mehr. Braunkohle schadet dem Klima sehr stark. In der Lausitz werden dafür Dörfer abgerissen. Das ist nicht in Ordnung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wir brauchen stattdessen: Sichere Arbeitsplätze in umweltfreundlichen Branchen. Zum Beispiel im Bereich erneuerbare Energien.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Rechte Politik und Klima-Schutz</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Manche politischen Gruppen sagen: Der Klima-Wandel ist nicht so schlimm. Oder: Der Klima-Wandel existiert gar nicht.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Das stimmt nicht. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sind sich einig: Der Klima-Wandel ist real und gefährlich.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Diese rechten Gruppen arbeiten oft mit Öl- und Gas-Firmen zusammen. Die Firmen wollen weiter Geld verdienen. Deshalb blockieren sie Klima-Schutz.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wir müssen das gemeinsam stoppen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Klima-Gerechtigkeit für alle Menschen weltweit</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Klima-Krise ist ein globales Problem. Das bedeutet: Das Problem betrifft die ganze Welt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Deshalb müssen alle Länder gemeinsam handeln.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Reiche Länder haben mehr CO₂ ausgestoßen. CO₂ ist ein Gas, das die Erde erwärmt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Deshalb haben reiche Länder eine besondere Verantwortung. Sie müssen mehr helfen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wenn das Klima sich verändert: Werden mehr Menschen fliehen. Weil ihre Heimat unbewohnbar wird. Diese Menschen brauchen Schutz und Unterstützung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Faire Lösungen — keine falschen Versprechen</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Fossile Energien sind: Öl, Gas und Kohle. Sie schaden dem Klima. Wer das Klima zerstört, muss aufhören.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Auch manche „grüne” Technologien können Menschen schaden. Zum Beispiel beim Abbau seltener Metalle werden Menschen in anderen Ländern vertrieben. Das ist nicht gerecht.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wir wollen: Echten Klima-Schutz. Der allen Menschen nützt. In Deutschland und weltweit.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Gemeinsam für eine bessere Welt</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Klima-Krise trifft arme Menschen zuerst. Und Menschen, die ohnehin weniger Rechte haben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Deshalb gehören zusammen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>• Kampf gegen die Klima-Krise.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>• Kampf gegen Ausgrenzung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>• Kampf für Demokratie.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wir lassen uns nicht entmutigen. Wir kämpfen gemeinsam für eine bessere Welt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Klima-Schutz geht nur gemeinsam!</strong></p></div></div><h2>Als PDF</h2>]]></description>
                        <pubDate>Mon, 08 Jun 2026 13:55:13 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A3: Antifa heißt Klimaschutz!</title>
                        <link>https://gjth.antragsgruen.de/26lmv1/motion/102858</link>
                        <author>Landesvorstand (dort beschlossen am: 20.05.2026)</author>
                        <guid>https://gjth.antragsgruen.de/26lmv1/motion/102858</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>3,2 Grad. 0 Ausreden.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das Pariser Klimaabkommen war 2015 – und elf Jahre später bleibt vom 1,5-Grad-Ziel nicht mehr viel übrig. In nur 10 Jahren haben wir unsere Chance auf ein stabiles Klima quasi abgeschafft. Wenn der Status Quo beibehalten wird, leben wir schon 2050 mit 2 °C Erderwärmung und bis zum Ende des Jahrhunderts rechnet das Umweltbundesamt aktuell mit 3,2 °C Erwärmung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das wird für uns drastische Folgen haben. Jeden Sommer wird es mehr Hitzetote geben, da 40 °C eine normale Sommertemperatur sein wird. Das wird vor allem Säuglinge, alte Menschen und Menschen mit Vorerkrankungen treffen. Also gerade die Gruppen, die sich häufig nicht selbst schützen können. Infektionskrankheiten, die oft tödlich enden, wie Malaria oder auch Gelbfieber, werden sich weit über ihre bisherigen Gebiete verbreiten. Durch starke Regenfälle nehmen die überschwemmten Flächen zu, wodurch mehr Mücken und andere, auch tropische, Insekten sich vermehren. In Kombination mit der Hitze kann das zu bakteriellen Erregern, wie Typhus und Cholera, in Europa führen, worauf unser Immunsystem nicht vorbereitet ist. Bereits 1°C mehr Erderwärmung führt zu 6 % weniger Mais-, Reis-, Soja- und Weizenerträgen, was eine unglaubliche Versorgungsunsicherheit und absehbar Hungerkatastrophen mit sich bringen würde. In einer 3-Grad-Welt wären rund 19 % der Erdoberfläche praktisch unbewohnbar. Davon sind rund 3 Mrd. Menschen betroffen, deren Existenz auf dem Spiel steht.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Durch die Erderwärmung werden sich aber auch Lebensräume von Tierarten verschieben. Bis zu 30 % aller Arten sterben vermutlich aus, wobei gerade die mit kleinen Lebensräumen sehr gefährdet sind. Aktuell ist der Klimawandel noch nicht die Hauptursache für das Artensterben, allerdings kann er das noch werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Klimakrise macht die Welt unberechenbar. Wetterextreme nehmen zu, aber auch ganze Systeme können kippen. Das Eis in den Polarregionen schmilzt und verdünnt den Salzgehalt im Nordatlantik. Dadurch kommt der Nordatlantikstrom ins Wanken, der unser mildes europäisches Klima stabilisiert. Die Folgen eines Einbruches des Stroms wären unvorhersehbare Temperaturschwankungen und Extremwetterereignisse.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Klimakrise ist eine existenzielle Bedrohung für die Menschheit und damit eine Gerechtigkeitsfrage, der wir uns gemeinsam stellen müssen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Kein LNG, keine Lausitz-Kohle – echte Energiewende jetzt</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Während die Klimakrise sich also immer schneller entwickelt, möchte die Bundeswirtschaftsministerin Reiche langfristige Gasverträge und dabei vor allem die aktuelle LNG-Struktur erhalten sowie ausbauen. LNG steht für Liquefied Natural Gas, also flüssiges Erdgas, das aus anderen Ländern, wie aktuell aus den USA, nach Deutschland importiert wird. Beim Abbau durch Fracking werden ganze Gebiete verseucht, Arten sterben, Menschen werden vertrieben, Aktivist*innen verfolgt, die Gesundheit von Anwohner*innen gefährdet. All das meist vor allem für die Profite von großen westlichen Gaskonzernen. Der LNG-Ausbau widerspricht nicht nur den deutschen Klimazielen, sondern Wissenschaftler*innen sprechen sogar von einem Gas Lock-in. Durch langfristige Verträge oder hohe Investitionskosten werden wir quasi gezwungen weiter Gas abzunehmen und zu verfeuern, als gäbe es kein Morgen. Die künstliche Konkurrenz durch fossile Energien blockiert außerdem zusätzlich den Ausbau von erneuerbaren Energien. Erdgas ist kein klimafreundlicher „Brückenenergieträger“, sondern verursacht erhebliche CO₂- und Methan-Emissionen. Außerdem werden aktuell systematisch Gesetze zu erneuerbaren Energien zurückgedreht, statt sie weiter voranzutreiben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Auch Milliardeninvestitionen in fossile Infrastruktur, wie den Kohleabbau in der Lausitz, arbeiten gegen die Einhaltung der Klimaziele. Dort werden weiterhin Dörfer, Naturflächen und Lebensräume trotz wissenschaftlicher Warnungen zerstört. Braunkohle gehört zu den klimaschädlichsten Energieformen und verursacht enorme CO2-Emissionen. Die Lausitz braucht einen sozial gerechten Strukturwandel mit sicheren Arbeitsplätzen in klimafreundlichen Branchen!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Diese fossile Energiepolitik stärkt autoritäre Regimes und schafft geopolitische Abhängigkeiten von Staaten wie Katar oder auch den USA. <strong>Statt neuer Gasbohrungen braucht es massive Investitionen in erneuerbare Energien, Energieeffizienz und eine demokratische, öffentliche Energieversorgung.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Nationalismus, Hetze und fossile Interessen</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Während die Folgen der Klimakrise immer sichtbarer werden, formiert sich weltweit gleichzeitig eine politische Bewegung der global agierenden extremen, meist populistischen Rechten, deren Ideologie auf Wissenschaftsfeindlichkeit und Nationalismus fußt. Nationalismus als deren Leitprinzip stößt bei globalen Krisen mit seinen politischen Antworten wortwörtlich an seine Grenzen, da ein planetarer Temperaturanstieg sich nicht an Staatsgrenzen stoppen lässt. Populismus wiederum ist auf kurzfristige Popularität angewiesen und damit selbst strukturell unfähig, eine langfristige nachhaltige Politik zu verfolgen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die extreme Rechte findet sich global in Netzwerken und Strukturen zusammen, die unter anderem durch Tech-Milliardäre, die sogenannten Broligarchen, und fossile Unternehmen finanziert werden. In rechten „Think Tanks“, wie EIKE, welches durch Wissenschaftler*innen als Zentrum der organisierten Klimaleugnerszene bezeichnet wird, oder dem rechtsextremen “Institut für Staatspolitik” können Strategien erdacht und in jenen rechtsextremen Netzwerken verbreitet werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Durch interne Plattformregulationen und die Privilegierung rechter und hetzender Inhalte zerstören besagte Tech-Unternehmen die demokratische Öffentlichkeit und untergraben unsere Diskursfähigkeit. Intransparent finanzierte alternative Mediennetzwerke wie NIUS oder Apollo, aber auch rechte Influencer*innen nutzen dies als Vorteil für offene Hetz- und Desinformationskampagnen. Durch rechtskonservative Publikationen wie BILD, FOCUS oder Cicero nehmen sie Einfluss auf den politischen Mainstream, wie an Kampagnen wie bspw. gegen Dr. Brosius-Gersdorf und das Heizungsgesetz deutlich wird. Dadurch können sie enorm an politischer Schlagkraft gewinnen. Auch die profilierten rechten Medienhäuser profitieren dabei immer wieder von Zuwendungen oder Werbeeinnahmen durch die fossile Lobby. <strong>Gegen diese Kampagnen müssen wir bewegungsübergreifend zusammenstehen, Desinformation widersprechen und Aktivist*innen Rückendeckung geben, um der organisierten Hetze aktiv etwas entgegensetzen zu können. </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Global vernetzt - Rechtsextreme gegen Demokratie und Klimaschutz</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Geflechte der internationalen Rechten sind paradox: Nationalistische Akteur*innen, die nach außen eine Politik der Abschottung proklamieren und die sich aktiv gegen die internationale Zusammenarbeit bei globalen Krisen aussprechen, sind selbst international eng vernetzt. Als internationalistisch organisierte Nationalisten bekämpfen sie wissenschaftliche Erkenntnisse mit populistischen Erzählungen und verwandeln globale Krisen wie die Klimakrise in nationale Feindbilder, die jede demokratische und grenzüberschreitende Lösung blockieren. Während rechte Netzwerke den öffentlichen Diskurs verschieben, erzielen Großkonzerne wie „Shell“ in Energie- und Kriegskrisen enorme Zusatzgewinne und setzen ihre starke politische Lobby ein, um Klimaschutzauflagen zu verwässern und politische Entscheidungen im Sinne fossiler Geschäftsmodelle zu beeinflussen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Eine gerechte Aushandlung von Klimaschutz geht nur auf demokratischer Grundlage. Diese stellen Rechtsextremisten ganz grundsätzlich in Frage. Durch den Angriff auf Minderheiten, Teilhaberechte, unabhängige Medien oder politische Gegner*innen gefährden sie unser Zusammenleben. Rechtsextreme wollen die Demokratie abschaffen. Aber egal ob durch Hetze und Desinformation im bestehenden Diskurs oder den Angriff auf Institutionen - gerechte Aushandlungen sind so nicht möglich.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Autoritäre “Antworten” auf die Klimakrise</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Neben der offenen Leugnung der Klimakrise stützt sich die extreme Rechte auf die schon bestehenden Ideen des Ökofaschismus. Hier werden ökologische Krisen und Ressourcenkonflikte nicht geleugnet, sondern anerkannt. Dies ist aber rassistisch und nationalistisch begründet. Anstatt globale und solidarische Lösungen zu finden, wird „Heimatschutz“ beschworen. Das bedeutet, dass Grenzen geschlossen werden sollen, um angeblich „überflüssige“ oder „fremde“ Menschen auszuschließen oder sogar Gewalt zu legitimieren. Somit nutzen rechte Akteur*innen Klima- und Umweltpolitik für ihre eigene menschenfeindliche Agenda, die autoritäre, ausgrenzende Ordnungsvorstellungen durchsetzen soll.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Klimagerechtigkeit kennt keine Grenzen</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wenn wir das Klima in den Griff bekommen wollen, dann nur gemeinsam. Bei einer globalen Krise muss auch die Lösung global gedacht und gemeinsam ausgehandelt werden. Klimagerechtigkeit richtet sich dabei nicht nach europäischen oder nationalen Interessen. Nationaler Egoismus und Misstrauen sind keine Grundlage für Zusammenarbeit.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Westliche Staaten müssen sich ihrer Verantwortung als größte Verursacher von Emissionen und ihrer Schuld als Täter des (Neo-)Kolonialismus stellen. Im Zusammenhang des Kolonialismus sind Macht, Wissen und Kapital anhand rassistischer Kriterien strukturiert worden. Auf diese Weise wird die westliche Welt bevorteilt und die Ausbeutung nicht-westlicher Staaten bis heute legitimiert. Diese Systeme, Denkstrukturen und Machtverhältnisse bestehen bis heute weiter. Ernst gemeinte Klimagerechtigkeit muss dekolonial sein, diese Systeme in Frage stellen und abschaffen!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Konkret bedeutet das unter anderem eine gerechte Lasten- und Kostenverteilung bei der Bekämpfung der Klimakrise und der Anpassung an ein instabiles, heißeres Klima zu akzeptieren. Internationale Regime, wie das Welthandels- oder Finanzsystem, sind auf westliche Interessen ausgerichtet und sorgen bis heute dafür, dass reiche Staaten und Konzerne bevorteilt werden. Sie schaffen politische und wirtschaftliche Abhängigkeiten. Kapitalstarke Staaten und Unternehmen können so von Extraktivismus (Ressourcenausbeutung), Patenten und frühen Investitionen profitieren, während die Chancen für alle ohne Kapital, sich an die neue klimatische Realität anzupassen, noch weiter erschwert werden. Diese Ausbeutungssysteme sind flankiert von rassistischer Grenz- und Migrationspolitik. In einer Welt menschenverursachter Katastrophen, Dürren, Überschwemmungen und tiefgreifender Klimaveränderungen werden Fluchtbewegungen zunehmen. Auch aus einer Klimagerechtigkeitsperspektive muss deshalb gelten: <strong>No Border, No Nation, No Neokolonialismus.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Gerechte Transformation statt Scheinlösungen</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Autokraten wie Trump blockieren internationale Klimapolitik und erpressen bspw. die EU zu fossilen Importen. Durch diese sind wir abhängig von autoritären Regimen. Von Armut betroffene Personen sind von Preissprüngen am meisten betroffen, fossile Konzerne dagegen lassen sich mit Übergewinnen und Subventionen wie dem Tankrabatt die Krise vergolden. Jeder Cent in fossile Energien ist ein Cent für die Zerstörung von Klima und Demokratie. Es muss gelten: Kein Gas und Öl mehr von Autokrat*innen und Faschist*innen, keine Kohle für Zerstörung! Wer den Planeten kaputt macht, gehört abgeschafft: Fossile Unternehmen enteignet, Lobbyismus und Werbung für die Klimazerstörung verboten, die Finanzierung rechter Netzwerke und Medienplattformen trockengelegt!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Doch auch “grüne” Technologien haben neokoloniale Schlagseiten. Durch Bergbauprojekte, u.a. in Lateinamerika, werden vor Ort Natur und Lebensräume zerstört, Bewohner*innen werden vertrieben und Aktivist*innen erfahren Repression. Spätestens die Klimakrise macht klar: Es gibt kein grenzenloses Wachstum, wie ihn Kapitalismus-Jünger sich wünschen. Klimagerechtigkeit bedeutet Solidarität mit den Aktivist*innen vor Ort, keine grüne Ressourcenausbeutung, sondern nachhaltiges Wirtschaften und die globale Aushandlung gerechter Ressourcenverteilung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Antifa heißt Klimaschutz!</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Klimakrise betrifft ökonomisch benachteiligte und sozial ausgegrenzte Personen zuerst. Jede zivilgesellschaftliche Bewegung, die sich gegen Ausgrenzung und Autoritarismus einsetzt, muss auch die Klimakrise in ihre Kämpfe einbeziehen und ihren Aktivismus klimagerecht denken.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Als Zivilgesellschaft und Teil der Klimagerechtigkeitsbewegung müssen wir deshalb Druck für eine klimagerechte Politik aufbauen. Das ist nicht immer einfach. Die Klimakrise stellt uns vor viele Gerechtigkeitsfragen. Sie kann verängstigen und ratlos machen. Die Fragen haben aber auch Antworten und machen klar wie selten zuvor: <strong>Eine andere Welt ist möglich, sie muss es sogar sein.</strong> Indem wir unsere Kämpfe verbinden, können wir sie gemeinsam gestalten. Solidarität und Empathie kann man lernen und erfahren. Wir lassen uns nicht von Rechten vereinzeln und die Hoffnung nehmen. Wir kämpfen für eine bessere Welt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Klimagerechtigkeit geht nur global, antifaschistisch und gemeinsam. Antifa heißt Klimaschutz!</strong></p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>im Text selbst.</p></div></div><h2>Antrag in einfacher Sprache</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Die Erde wird immer wärmer</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Erde wird wärmer. Das nennt man Klima-Wandel oder Klima-Krise.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Im Jahr 2015 haben viele Länder versprochen: Die Erde soll sich nicht mehr als 1,5 Grad erwärmen. Dieses Versprechen heißt: Pariser Klima-Abkommen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Dieses Versprechen wurde nicht eingehalten. Wenn sich nichts ändert: Bis zum Jahr 2100 wird die Erde 3,2 Grad wärmer sein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Was passiert bei mehr Wärme?</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Mehr Wärme bedeutet:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>• Im Sommer wird es sehr heiß. 40 Grad können normal werden. Das ist gefährlich für Babys und kranke Menschen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>• Krankheiten wie Malaria breiten sich aus. Diese Krankheiten können töten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>• Starke Regenfälle kommen öfter. Dann gibt es mehr Überschwemmungen. Mehr Insekten vermehren sich. Das kann neue Krankheiten bringen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>• Es gibt weniger Getreide und Gemüse. Dann haben Menschen weniger zu essen. Viele Menschen könnten hungern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>• Viele Tiere sterben aus. Vielleicht bis zu 30 von 100 Tier-Arten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>• Rund 3 Milliarden Menschen könnten ihre Heimat verlieren. Weil ihre Heimat zu heiß oder überflutet wird.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Was müssen wir tun?</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wir brauchen echte erneuerbare Energien. Das bedeutet: Strom aus Wind, Sonne und Wasser.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Was wir nicht brauchen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>• Kein Flüssig-Gas (auf Englisch: LNG). Dieses Gas kommt aus anderen Ländern. Es schadet dem Klima. Es macht uns abhängig von anderen Ländern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>• Keine Braunkohle mehr. Braunkohle schadet dem Klima sehr stark. In der Lausitz werden dafür Dörfer abgerissen. Das ist nicht in Ordnung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wir brauchen stattdessen: Sichere Arbeitsplätze in umweltfreundlichen Branchen. Zum Beispiel im Bereich erneuerbare Energien.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Rechte Politik und Klima-Schutz</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Manche politischen Gruppen sagen: Der Klima-Wandel ist nicht so schlimm. Oder: Der Klima-Wandel existiert gar nicht.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Das stimmt nicht. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sind sich einig: Der Klima-Wandel ist real und gefährlich.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Diese rechten Gruppen arbeiten oft mit Öl- und Gas-Firmen zusammen. Die Firmen wollen weiter Geld verdienen. Deshalb blockieren sie Klima-Schutz.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wir müssen das gemeinsam stoppen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Klima-Gerechtigkeit für alle Menschen weltweit</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Klima-Krise ist ein globales Problem. Das bedeutet: Das Problem betrifft die ganze Welt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Deshalb müssen alle Länder gemeinsam handeln.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Reiche Länder haben mehr CO₂ ausgestoßen. CO₂ ist ein Gas, das die Erde erwärmt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Deshalb haben reiche Länder eine besondere Verantwortung. Sie müssen mehr helfen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wenn das Klima sich verändert: Werden mehr Menschen fliehen. Weil ihre Heimat unbewohnbar wird. Diese Menschen brauchen Schutz und Unterstützung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Faire Lösungen — keine falschen Versprechen</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Fossile Energien sind: Öl, Gas und Kohle. Sie schaden dem Klima. Wer das Klima zerstört, muss aufhören.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Auch manche „grüne” Technologien können Menschen schaden. Zum Beispiel beim Abbau seltener Metalle werden Menschen in anderen Ländern vertrieben. Das ist nicht gerecht.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wir wollen: Echten Klima-Schutz. Der allen Menschen nützt. In Deutschland und weltweit.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Gemeinsam für eine bessere Welt</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Klima-Krise trifft arme Menschen zuerst. Und Menschen, die ohnehin weniger Rechte haben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Deshalb gehören zusammen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>• Kampf gegen die Klima-Krise.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>• Kampf gegen Ausgrenzung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>• Kampf für Demokratie.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wir lassen uns nicht entmutigen. Wir kämpfen gemeinsam für eine bessere Welt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Klima-Schutz geht nur gemeinsam!</strong></p></div></div><h2>Als PDF</h2>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 05 Jun 2026 14:10:14 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A3: Antifa heißt Klimaschutz!</title>
                        <link>https://gjth.antragsgruen.de/26lmv1/motion/102851</link>
                        <author>Landesvorstand (dort beschlossen am: 20.05.2026)</author>
                        <guid>https://gjth.antragsgruen.de/26lmv1/motion/102851</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>3,2 Grad. 0 Ausreden.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das Pariser Klimaabkommen war 2015 – und elf Jahre später bleibt vom 1,5-Grad-Ziel nicht mehr viel übrig. In nur 10 Jahren haben wir unsere Chance auf ein stabiles Klima quasi abgeschafft. Wenn der Status Quo beibehalten wird, leben wir schon 2050 mit 2 °C Erderwärmung und bis zum Ende des Jahrhunderts rechnet das Umweltbundesamt aktuell mit 3,2 °C Erwärmung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das wird für uns drastische Folgen haben. Jeden Sommer wird es mehr Hitzetote geben, da 40 °C eine normale Sommertemperatur sein wird. Das wird vor allem Säuglinge, alte Menschen und Menschen mit Vorerkrankungen treffen. Also gerade die Gruppen, die sich häufig nicht selbst schützen können. Infektionskrankheiten, die oft tödlich enden, wie Malaria oder auch Gelbfieber, werden sich weit über ihre bisherigen Gebiete verbreiten. Durch starke Regenfälle nehmen die überschwemmten Flächen zu, wodurch mehr Mücken und andere, auch tropische, Insekten sich vermehren. In Kombination mit der Hitze kann das zu bakteriellen Erregern, wie Typhus und Cholera, in Europa führen, worauf unser Immunsystem nicht vorbereitet ist. Bereits 1°C mehr Erderwärmung führt zu 6 % weniger Mais-, Reis-, Soja- und Weizenerträgen, was eine unglaubliche Versorgungsunsicherheit und absehbar Hungerkatastrophen mit sich bringen würde. In einer 3-Grad-Welt wären rund 19 % der Erdoberfläche praktisch unbewohnbar. Davon sind rund 3 Mrd. Menschen betroffen, deren Existenz auf dem Spiel steht.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Durch die Erderwärmung werden sich aber auch Lebensräume von Tierarten verschieben. Bis zu 30 % aller Arten sterben vermutlich aus, wobei gerade die mit kleinen Lebensräumen sehr gefährdet sind. Aktuell ist der Klimawandel noch nicht die Hauptursache für das Artensterben, allerdings kann er das noch werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Klimakrise macht die Welt unberechenbar. Wetterextreme nehmen zu, aber auch ganze Systeme können kippen. Durch die Versauerung der Ozeane könnte der Golfstrom kollabieren und zu extremen, unbeherrschbaren Temperaturunterschieden zwischen Wintern und Sommern in Europa führen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Klimakrise ist eine existenzielle Bedrohung für die Menschheit und damit eine Gerechtigkeitsfrage, der wir uns gemeinsam stellen müssen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Kein LNG, keine Lausitz-Kohle – echte Energiewende jetzt</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Während die Klimakrise sich also immer schneller entwickelt, möchte die Bundeswirtschaftsministerin Reiche langfristige Gasverträge und dabei vor allem die aktuelle LNG-Struktur erhalten sowie ausbauen. LNG steht für Liquefied Natural Gas, also flüssiges Erdgas, das aus anderen Ländern, wie aktuell aus den USA, nach Deutschland importiert wird. Beim Abbau durch Fracking werden ganze Gebiete verseucht, Arten sterben, Menschen werden vertrieben, Aktivist*innen verfolgt, die Gesundheit von Anwohner*innen gefährdet. All das meist vor allem für die Profite von großen westlichen Gaskonzernen. Der LNG-Ausbau widerspricht nicht nur den deutschen Klimazielen, sondern Wissenschaftler*innen sprechen sogar von einem Gas Lock-in. Durch langfristige Verträge oder hohe Investitionskosten werden wir quasi gezwungen weiter Gas abzunehmen und zu verfeuern, als gäbe es kein Morgen. Die künstliche Konkurrenz durch fossile Energien blockiert außerdem zusätzlich den Ausbau von erneuerbaren Energien. Erdgas ist kein klimafreundlicher „Brückenenergieträger“, sondern verursacht erhebliche CO₂- und Methan-Emissionen. Außerdem werden aktuell systematisch Gesetze zu erneuerbaren Energien zurückgedreht, statt sie weiter voranzutreiben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Auch Milliardeninvestitionen in fossile Infrastruktur, wie den Kohleabbau in der Lausitz, arbeiten gegen die Einhaltung der Klimaziele. Dort werden weiterhin Dörfer, Naturflächen und Lebensräume trotz wissenschaftlicher Warnungen zerstört. Braunkohle gehört zu den klimaschädlichsten Energieformen und verursacht enorme CO2-Emissionen. Die Lausitz braucht einen sozial gerechten Strukturwandel mit sicheren Arbeitsplätzen in klimafreundlichen Branchen!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Diese fossile Energiepolitik stärkt autoritäre Regimes und schafft geopolitische Abhängigkeiten von Staaten wie Katar oder auch den USA. <strong>Statt neuer Gasbohrungen braucht es massive Investitionen in erneuerbare Energien, Energieeffizienz und eine demokratische, öffentliche Energieversorgung.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Nationalismus, Hetze und fossile Interessen</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Während die Folgen der Klimakrise immer sichtbarer werden, formiert sich weltweit gleichzeitig eine politische Bewegung der global agierenden extremen, meist populistischen Rechten, deren Ideologie auf Wissenschaftsfeindlichkeit und Nationalismus fußt. Nationalismus als deren Leitprinzip stößt bei globalen Krisen mit seinen politischen Antworten wortwörtlich an seine Grenzen, da ein planetarer Temperaturanstieg sich nicht an Staatsgrenzen stoppen lässt. Populismus wiederum ist auf kurzfristige Popularität angewiesen und damit selbst strukturell unfähig, eine langfristige nachhaltige Politik zu verfolgen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die extreme Rechte findet sich global in Netzwerken und Strukturen zusammen, die unter anderem durch Tech-Milliardäre, die sogenannten Broligarchen, und fossile Unternehmen finanziert werden. In rechten „Think Tanks“, wie EIKE, welches durch Wissenschaftler*innen als Zentrum der organisierten Klimaleugnerszene bezeichnet wird, oder dem rechtsextremen “Institut für Staatspolitik” können Strategien erdacht und in jenen rechtsextremen Netzwerken verbreitet werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Durch interne Plattformregulationen und die Privilegierung rechter und hetzender Inhalte zerstören besagte Tech-Unternehmen die demokratische Öffentlichkeit und untergraben unsere Diskursfähigkeit. Intransparent finanzierte alternative Mediennetzwerke wie NIUS oder Apollo, aber auch rechte Influencer*innen nutzen dies als Vorteil für offene Hetz- und Desinformationskampagnen. Durch rechtskonservative Publikationen wie BILD, FOCUS oder Cicero nehmen sie Einfluss auf den politischen Mainstream, wie an Kampagnen wie bspw. gegen Dr. Brosius-Gersdorf und das Heizungsgesetz deutlich wird. Dadurch können sie enorm an politischer Schlagkraft gewinnen. Auch die profilierten rechten Medienhäuser profitieren dabei immer wieder von Zuwendungen oder Werbeeinnahmen durch die fossile Lobby. <strong>Gegen diese Kampagnen müssen wir bewegungsübergreifend zusammenstehen, Desinformation widersprechen und Aktivist*innen Rückendeckung geben, um der organisierten Hetze aktiv etwas entgegensetzen zu können. </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Global vernetzt - Rechtsextreme gegen Demokratie und Klimaschutz</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Geflechte der internationalen Rechten sind paradox: Nationalistische Akteur*innen, die nach außen eine Politik der Abschottung proklamieren und die sich aktiv gegen die internationale Zusammenarbeit bei globalen Krisen aussprechen, sind selbst international eng vernetzt. Als internationalistisch organisierte Nationalisten bekämpfen sie wissenschaftliche Erkenntnisse mit populistischen Erzählungen und verwandeln globale Krisen wie die Klimakrise in nationale Feindbilder, die jede demokratische und grenzüberschreitende Lösung blockieren. Während rechte Netzwerke den öffentlichen Diskurs verschieben, erzielen Großkonzerne wie „Shell“ in Energie- und Kriegskrisen enorme Zusatzgewinne und setzen ihre starke politische Lobby ein, um Klimaschutzauflagen zu verwässern und politische Entscheidungen im Sinne fossiler Geschäftsmodelle zu beeinflussen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Eine gerechte Aushandlung von Klimaschutz geht nur auf demokratischer Grundlage. Diese stellen Rechtsextremisten ganz grundsätzlich in Frage. Durch den Angriff auf Minderheiten, Teilhaberechte, unabhängige Medien oder politische Gegner*innen gefährden sie unser Zusammenleben. Rechtsextreme wollen die Demokratie abschaffen. Aber egal ob durch Hetze und Desinformation im bestehenden Diskurs oder den Angriff auf Institutionen - gerechte Aushandlungen sind so nicht möglich.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Autoritäre “Antworten” auf die Klimakrise</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Neben der offenen Leugnung der Klimakrise stützt sich die extreme Rechte auf die schon bestehenden Ideen des Ökofaschismus. Hier werden ökologische Krisen und Ressourcenkonflikte nicht geleugnet, sondern anerkannt. Dies ist aber rassistisch und nationalistisch begründet. Anstatt globale und solidarische Lösungen zu finden, wird „Heimatschutz“ beschworen. Das bedeutet, dass Grenzen geschlossen werden sollen, um angeblich „überflüssige“ oder „fremde“ Menschen auszuschließen oder sogar Gewalt zu legitimieren. Somit nutzen rechte Akteur*innen Klima- und Umweltpolitik für ihre eigene menschenfeindliche Agenda, die autoritäre, ausgrenzende Ordnungsvorstellungen durchsetzen soll.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Klimagerechtigkeit kennt keine Grenzen</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wenn wir das Klima in den Griff bekommen wollen, dann nur gemeinsam. Bei einer globalen Krise muss auch die Lösung global gedacht und gemeinsam ausgehandelt werden. Klimagerechtigkeit richtet sich dabei nicht nach europäischen oder nationalen Interessen. Nationaler Egoismus und Misstrauen sind keine Grundlage für Zusammenarbeit.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Westliche Staaten müssen sich ihrer Verantwortung als größte Verursacher von Emissionen und ihrer Schuld als Täter des (Neo-)Kolonialismus stellen. Im Zusammenhang des Kolonialismus sind Macht, Wissen und Kapital anhand rassistischer Kriterien strukturiert worden. Auf diese Weise wird die westliche Welt bevorteilt und die Ausbeutung nicht-westlicher Staaten bis heute legitimiert. Diese Systeme, Denkstrukturen und Machtverhältnisse bestehen bis heute weiter. Ernst gemeinte Klimagerechtigkeit muss dekolonial sein, diese Systeme in Frage stellen und abschaffen!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Konkret bedeutet das unter anderem eine gerechte Lasten- und Kostenverteilung bei der Bekämpfung der Klimakrise und der Anpassung an ein instabiles, heißeres Klima zu akzeptieren. Internationale Regime, wie das Welthandels- oder Finanzsystem, sind auf westliche Interessen ausgerichtet und sorgen bis heute dafür, dass reiche Staaten und Konzerne bevorteilt werden. Sie schaffen politische und wirtschaftliche Abhängigkeiten. Kapitalstarke Staaten und Unternehmen können so von Extraktivismus (Ressourcenausbeutung), Patenten und frühen Investitionen profitieren, während die Chancen für alle ohne Kapital, sich an die neue klimatische Realität anzupassen, noch weiter erschwert werden. Diese Ausbeutungssysteme sind flankiert von rassistischer Grenz- und Migrationspolitik. In einer Welt menschenverursachter Katastrophen, Dürren, Überschwemmungen und tiefgreifender Klimaveränderungen werden Fluchtbewegungen zunehmen. Auch aus einer Klimagerechtigkeitsperspektive muss deshalb gelten: <strong>No Border, No Nation, No Neokolonialismus.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Gerechte Transformation statt Scheinlösungen</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Autokraten wie Trump blockieren internationale Klimapolitik und erpressen bspw. die EU zu fossilen Importen. Durch diese sind wir abhängig von autoritären Regimen. Von Armut betroffene Personen sind von Preissprüngen am meisten betroffen, fossile Konzerne dagegen lassen sich mit Übergewinnen und Subventionen wie dem Tankrabatt die Krise vergolden. Jeder Cent in fossile Energien ist ein Cent für die Zerstörung von Klima und Demokratie. Es muss gelten: Kein Gas und Öl mehr von Autokrat*innen und Faschist*innen, keine Kohle für Zerstörung! Wer den Planeten kaputt macht, gehört abgeschafft: Fossile Unternehmen enteignet, Lobbyismus und Werbung für die Klimazerstörung verboten, die Finanzierung rechter Netzwerke und Medienplattformen trockengelegt!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Doch auch “grüne” Technologien haben neokoloniale Schlagseiten. Durch Bergbauprojekte, u.a. in Lateinamerika, werden vor Ort Natur und Lebensräume zerstört, Bewohner*innen werden vertrieben und Aktivist*innen erfahren Repression. Spätestens die Klimakrise macht klar: Es gibt kein grenzenloses Wachstum, wie ihn Kapitalismus-Jünger sich wünschen. Klimagerechtigkeit bedeutet Solidarität mit den Aktivist*innen vor Ort, keine grüne Ressourcenausbeutung, sondern nachhaltiges Wirtschaften und die globale Aushandlung gerechter Ressourcenverteilung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Antifa heißt Klimaschutz!</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Klimakrise betrifft ökonomisch benachteiligte und sozial ausgegrenzte Personen zuerst. Jede zivilgesellschaftliche Bewegung, die sich gegen Ausgrenzung und Autoritarismus einsetzt, muss auch die Klimakrise in ihre Kämpfe einbeziehen und ihren Aktivismus klimagerecht denken.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Als Zivilgesellschaft und Teil der Klimagerechtigkeitsbewegung müssen wir deshalb Druck für eine klimagerechte Politik aufbauen. Das ist nicht immer einfach. Die Klimakrise stellt uns vor viele Gerechtigkeitsfragen. Sie kann verängstigen und ratlos machen. Die Fragen haben aber auch Antworten und machen klar wie selten zuvor: <strong>Eine andere Welt ist möglich, sie muss es sogar sein.</strong> Indem wir unsere Kämpfe verbinden, können wir sie gemeinsam gestalten. Solidarität und Empathie kann man lernen und erfahren. Wir lassen uns nicht von Rechten vereinzeln und die Hoffnung nehmen. Wir kämpfen für eine bessere Welt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Klimagerechtigkeit geht nur global, antifaschistisch und gemeinsam. Antifa heißt Klimaschutz!</strong></p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>im Text selbst.</p></div></div><h2>Antrag in einfacher Sprache</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Die Erde wird immer wärmer</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Erde wird wärmer. Das nennt man Klima-Wandel oder Klima-Krise.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Im Jahr 2015 haben viele Länder versprochen: Die Erde soll sich nicht mehr als 1,5 Grad</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>erwärmen. Dieses Versprechen heißt: Pariser Klima-Abkommen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Dieses Versprechen wurde nicht eingehalten. Wenn sich nichts ändert: Bis zum Jahr 2100 wird</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>die Erde 3,2 Grad wärmer sein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Was passiert bei mehr Wärme?</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Mehr Wärme bedeutet:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>• Im Sommer wird es sehr heiß. 40 Grad können normal werden. Das ist gefährlich für</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Babys und kranke Menschen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>• Krankheiten wie Malaria breiten sich aus. Diese Krankheiten können töten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>• Starke Regenfälle kommen öfter. Dann gibt es mehr Überschwemmungen. Mehr</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Insekten vermehren sich. Das kann neue Krankheiten bringen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>• Es gibt weniger Getreide und Gemüse. Dann haben Menschen weniger zu essen. Viele</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Menschen könnten hungern.• Viele Tiere sterben aus. Vielleicht bis zu 30 von 100 Tier-Arten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>• Rund 3 Milliarden Menschen könnten ihre Heimat verlieren. Weil ihre Heimat zu heiß</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>oder überflutet wird.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Was müssen wir tun?</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wir brauchen echte erneuerbare Energien. Das bedeutet: Strom aus Wind, Sonne und Wasser.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Was wir nicht brauchen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>• Kein Flüssig-Gas (auf Englisch: LNG). Dieses Gas kommt aus anderen Ländern. Es schadet</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>dem Klima. Es macht uns abhängig von anderen Ländern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>• Keine Braunkohle mehr. Braunkohle schadet dem Klima sehr stark. In der Lausitz werden</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>dafür Dörfer abgerissen. Das ist nicht in Ordnung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wir brauchen stattdessen: Sichere Arbeitsplätze in umweltfreundlichen Branchen. Zum Beispiel</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>im Bereich erneuerbare Energien.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Rechte Politik und Klima-Schutz</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Manche politischen Gruppen sagen: Der Klima-Wandel ist nicht so schlimm. Oder: Der Klima-</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wandel existiert gar nicht.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Das stimmt nicht. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sind sich einig: Der Klima-Wandel</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>ist real und gefährlich.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Diese rechten Gruppen arbeiten oft mit Öl- und Gas-Firmen zusammen. Die Firmen wollen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>weiter Geld verdienen. Deshalb blockieren sie Klima-Schutz.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wir müssen das gemeinsam stoppen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Klima-Gerechtigkeit für alle Menschen weltweit</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Klima-Krise ist ein globales Problem. Das bedeutet: Das Problem betrifft die ganze Welt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Deshalb müssen alle Länder gemeinsam handeln.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Reiche Länder haben mehr CO₂ ausgestoßen. CO₂ ist ein Gas, das die Erde erwärmt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Deshalb haben reiche Länder eine besondere Verantwortung. Sie müssen mehr helfen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wenn das Klima sich verändert: Werden mehr Menschen fliehen. Weil ihre Heimat</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>unbewohnbar wird. Diese Menschen brauchen Schutz und Unterstützung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Faire Lösungen — keine falschen Versprechen</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Fossile Energien sind: Öl, Gas und Kohle. Sie schaden dem Klima. Wer das Klima zerstört, muss</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>aufhören.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Auch manche „grüne” Technologien können Menschen schaden. Zum Beispiel beim Abbau</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>seltener Metalle werden Menschen in anderen Ländern vertrieben. Das ist nicht gerecht.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wir wollen: Echten Klima-Schutz. Der allen Menschen nützt. In Deutschland und weltweit.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Gemeinsam für eine bessere Welt</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Klima-Krise trifft arme Menschen zuerst. Und Menschen, die ohnehin weniger Rechte</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>haben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Deshalb gehören zusammen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>• Kampf gegen die Klima-Krise.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>• Kampf gegen Ausgrenzung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>• Kampf für Demokratie.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wir lassen uns nicht entmutigen. Wir kämpfen gemeinsam für eine bessere Welt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Klima-Schutz geht nur gemeinsam!</strong></p></div></div><h2>Als PDF</h2>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 05 Jun 2026 11:58:59 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A3: Antifa heißt Klimaschutz!</title>
                        <link>https://gjth.antragsgruen.de/26lmv1/motion/102748</link>
                        <author>Landesvorstand (dort beschlossen am: 20.05.2026)</author>
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                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>3,2 Grad. 0 Ausreden.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das Pariser Klimaabkommen war 2015 – und elf Jahre später bleibt vom 1,5-Grad-Ziel nicht mehr viel übrig. In nur 10 Jahren haben wir unsere Chance auf ein stabiles Klima quasi abgeschafft. Wenn der Status Quo beibehalten wird, leben wir schon 2050 mit 2 °C Erderwärmung und bis zum Ende des Jahrhunderts rechnet das Umweltbundesamt aktuell mit 3,2 °C Erwärmung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das wird für uns drastische Folgen haben. Jeden Sommer wird es mehr Hitzetote geben, da 40 °C eine normale Sommertemperatur sein wird. Das wird vor allem Säuglinge, alte Menschen und Menschen mit Vorerkrankungen treffen. Also gerade die Gruppen, die sich häufig nicht selbst schützen können. Infektionskrankheiten, die oft tödlich enden, wie Malaria oder auch Gelbfieber, werden sich weit über ihre bisherigen Gebiete verbreiten. Durch starke Regenfälle nehmen die überschwemmten Flächen zu, wodurch mehr Mücken und andere, auch tropische, Insekten sich vermehren. In Kombination mit der Hitze kann das zu bakteriellen Erregern, wie Typhus und Cholera, in Europa führen, worauf unser Immunsystem nicht vorbereitet ist. Bereits 1°C mehr Erderwärmung führt zu 6 % weniger Mais-, Reis-, Soja- und Weizenerträgen, was eine unglaubliche Versorgungsunsicherheit und absehbar Hungerkatastrophen mit sich bringen würde. In einer 3-Grad-Welt wären rund 19 % der Erdoberfläche praktisch unbewohnbar. Davon sind rund 3 Mrd. Menschen betroffen, deren Existenz auf dem Spiel steht.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Durch die Erderwärmung werden sich aber auch Lebensräume von Tierarten verschieben. Bis zu 30 % aller Arten sterben vermutlich aus, wobei gerade die mit kleinen Lebensräumen sehr gefährdet sind. Aktuell ist der Klimawandel noch nicht die Hauptursache für das Artensterben, allerdings kann er das noch werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Klimakrise macht die Welt unberechenbar. Wetterextreme nehmen zu, aber auch ganze Systeme können kippen. Durch die Versauerung der Ozeane könnte der Golfstrom kollabieren und zu extremen, unbeherrschbaren Temperaturunterschieden zwischen Wintern und Sommern in Europa führen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Klimakrise ist eine existenzielle Bedrohung für die Menschheit und damit eine Gerechtigkeitsfrage, der wir uns gemeinsam stellen müssen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Kein LNG, keine Lausitz-Kohle – echte Energiewende jetzt</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Während die Klimakrise sich also immer schneller entwickelt, möchte die Bundeswirtschaftsministerin Reiche langfristige Gasverträge und dabei vor allem die aktuelle LNG-Struktur erhalten sowie ausbauen. LNG steht für Liquefied Natural Gas, also flüssiges Erdgas, das aus anderen Ländern, wie aktuell aus den USA, nach Deutschland importiert wird. Beim Abbau durch Fracking werden ganze Gebiete verseucht, Arten sterben, Menschen werden vertrieben, Aktivist*innen verfolgt, die Gesundheit von Anwohner*innen gefährdet. All das meist vor allem für die Profite von großen westlichen Gaskonzernen. Der LNG-Ausbau widerspricht nicht nur den deutschen Klimazielen, sondern Wissenschaftler*innen sprechen sogar von einem Gas Lock-in. Durch langfristige Verträge oder hohe Investitionskosten werden wir quasi gezwungen weiter Gas abzunehmen und zu verfeuern, als gäbe es kein Morgen. Die künstliche Konkurrenz durch fossile Energien blockiert außerdem zusätzlich den Ausbau von erneuerbaren Energien. Erdgas ist kein klimafreundlicher „Brückenenergieträger“, sondern verursacht erhebliche CO₂- und Methan-Emissionen. Außerdem werden aktuell systematisch Gesetze zu erneuerbaren Energien zurückgedreht, statt sie weiter voranzutreiben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Auch Milliardeninvestitionen in fossile Infrastruktur, wie den Kohleabbau in der Lausitz, arbeiten gegen die Einhaltung der Klimaziele. Dort werden weiterhin Dörfer, Naturflächen und Lebensräume trotz wissenschaftlicher Warnungen zerstört. Braunkohle gehört zu den klimaschädlichsten Energieformen und verursacht enorme CO2-Emissionen. Die Lausitz braucht einen sozial gerechten Strukturwandel mit sicheren Arbeitsplätzen in klimafreundlichen Branchen!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Diese fossile Energiepolitik stärkt autoritäre Regimes und schafft geopolitische Abhängigkeiten von Staaten wie Katar oder auch den USA. <strong>Statt neuer Gasbohrungen braucht es massive Investitionen in erneuerbare Energien, Energieeffizienz und eine demokratische, öffentliche Energieversorgung.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Nationalismus, Hetze und fossile Interessen</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Während die Folgen der Klimakrise immer sichtbarer werden, formiert sich weltweit gleichzeitig eine politische Bewegung der global agierenden extremen, meist populistischen Rechten, deren Ideologie auf Wissenschaftsfeindlichkeit und Nationalismus fußt. Nationalismus als deren Leitprinzip stößt bei globalen Krisen mit seinen politischen Antworten wortwörtlich an seine Grenzen, da ein planetarer Temperaturanstieg sich nicht an Staatsgrenzen stoppen lässt. Populismus wiederum ist auf kurzfristige Popularität angewiesen und damit selbst strukturell unfähig, eine langfristige nachhaltige Politik zu verfolgen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die extreme Rechte findet sich global in Netzwerken und Strukturen zusammen, die unter anderem durch Tech-Milliardäre, die sogenannten Broligarchen, und fossile Unternehmen finanziert werden. In rechten „Think Tanks“, wie EIKE, welches durch Wissenschaftler*innen als Zentrum der organisierten Klimaleugnerszene bezeichnet wird, oder dem rechtsextremen “Institut für Staatspolitik” können Strategien erdacht und in jenen rechtsextremen Netzwerken verbreitet werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Durch interne Plattformregulationen und die Privilegierung rechter und hetzender Inhalte zerstören besagte Tech-Unternehmen die demokratische Öffentlichkeit und untergraben unsere Diskursfähigkeit. Intransparent finanzierte alternative Mediennetzwerke wie NIUS oder Apollo, aber auch rechte Influencer*innen nutzen dies als Vorteil für offene Hetz- und Desinformationskampagnen. Durch rechtskonservative Publikationen wie BILD, FOCUS oder Cicero nehmen sie Einfluss auf den politischen Mainstream, wie an Kampagnen wie bspw. gegen Dr. Brosius-Gersdorf und das Heizungsgesetz deutlich wird. Dadurch können sie enorm an politischer Schlagkraft gewinnen. Auch die profilierten rechten Medienhäuser profitieren dabei immer wieder von Zuwendungen oder Werbeeinnahmen durch die fossile Lobby. <strong>Gegen diese Kampagnen müssen wir bewegungsübergreifend zusammenstehen, Desinformation widersprechen und Aktivist*innen Rückendeckung geben, um Resilienz gegen organisierte Hetze zu entwickeln. </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Global vernetzt - Rechtsextreme gegen Demokratie und Klimaschutz</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Geflechte der internationalen Rechten sind paradox: Nationalistische Akteur*innen, die nach außen eine Politik der Abschottung proklamieren und die sich aktiv gegen die internationale Zusammenarbeit bei globalen Krisen aussprechen, sind selbst international eng vernetzt. Als internationalistisch organisierte Nationalisten bekämpfen sie wissenschaftliche Erkenntnisse mit populistischen Erzählungen und verwandeln globale Krisen wie die Klimakrise in nationale Feindbilder, die jede demokratische und grenzüberschreitende Lösung blockieren. Während rechte Netzwerke den öffentlichen Diskurs verschieben, erzielen Großkonzerne wie „Shell“ in Energie- und Kriegskrisen enorme Zusatzgewinne und setzen ihre starke politische Lobby ein, um Klimaschutzauflagen zu verwässern und politische Entscheidungen im Sinne fossiler Geschäftsmodelle zu beeinflussen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Eine gerechte Aushandlung von Klimaschutz geht nur auf demokratischer Grundlage. Diese stellen Rechtsextremisten ganz grundsätzlich in Frage. Durch den Angriff auf Minderheiten, Teilhaberechte, unabhängige Medien oder politische Gegner*innen gefährden sie unser Zusammenleben. Rechtsextreme wollen die Demokratie abschaffen. Aber egal ob durch Hetze und Desinformation im bestehenden Diskurs oder den Angriff auf Institutionen - gerechte Aushandlungen sind so nicht möglich.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Autoritäre “Antworten” auf die Klimakrise</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Neben der offenen Leugnung der Klimakrise stützt sich die extreme Rechte auf die schon bestehenden Ideen des Ökofaschismus. Hier werden ökologische Krisen und Ressourcenkonflikte nicht geleugnet, sondern anerkannt. Dies ist aber rassistisch und nationalistisch begründet. Anstatt globale und solidarische Lösungen zu finden, wird „Heimatschutz“ beschworen. Das bedeutet, dass Grenzen geschlossen werden sollen, um angeblich „überflüssige“ oder „fremde“ Menschen auszuschließen oder sogar Gewalt zu legitimieren. Somit nutzen rechte Akteur*innen Klima- und Umweltpolitik für ihre eigene menschenfeindliche Agenda, die autoritäre, ausgrenzende Ordnungsvorstellungen durchsetzen soll.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Klimagerechtigkeit kennt keine Grenzen</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wenn wir das Klima in den Griff bekommen wollen, dann nur gemeinsam. Bei einer globalen Krise muss auch die Lösung global gedacht und gemeinsam ausgehandelt werden. Klimagerechtigkeit richtet sich dabei nicht nach europäischen oder nationalen Interessen. Nationaler Egoismus und Misstrauen sind keine Grundlage für Zusammenarbeit.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Westliche Staaten müssen sich ihrer Verantwortung als größte Verursacher von Emissionen und ihrer Schuld als Täter des (Neo-)Kolonialismus stellen. Im Zusammenhang des Kolonialismus sind Macht, Wissen und Kapital anhand rassistischer Kriterien strukturiert worden. Auf diese Weise wird die westliche Welt bevorteilt und die Ausbeutung nicht-westlicher Staaten bis heute legitimiert. Diese Systeme, Denkstrukturen und Machtverhältnisse bestehen bis heute weiter. Ernst gemeinte Klimagerechtigkeit muss dekolonial sein, diese Systeme in Frage stellen und abschaffen!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Konkret bedeutet das unter anderem eine gerechte Lasten- und Kostenverteilung bei der Bekämpfung der Klimakrise und der Anpassung an ein instabiles, heißeres Klima zu akzeptieren. Internationale Regime, wie das Welthandels- oder Finanzsystem, sind auf westliche Interessen ausgerichtet und sorgen bis heute dafür, dass reiche Staaten und Konzerne bevorteilt werden. Sie schaffen politische und wirtschaftliche Abhängigkeiten. Kapitalstarke Staaten und Unternehmen können so von Extraktivismus (Ressourcenausbeutung), Patenten und frühen Investitionen profitieren, während die Chancen für alle ohne Kapital, sich an die neue klimatische Realität anzupassen, noch weiter erschwert werden. Diese Ausbeutungssysteme sind flankiert von rassistischer Grenz- und Migrationspolitik. In einer Welt menschenverursachter Katastrophen, Dürren, Überschwemmungen und tiefgreifender Klimaveränderungen werden Fluchtbewegungen zunehmen. Auch aus einer Klimagerechtigkeitsperspektive muss deshalb gelten: <strong>No Border, No Nation, No Neokolonialismus.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Gerechte Transformation statt Scheinlösungen</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Autokraten wie Trump blockieren internationale Klimapolitik und erpressen bspw. die EU zu fossilen Importen. Durch diese sind wir abhängig von autoritären Regimen. Von Armut betroffene Personen sind von Preissprüngen am meisten betroffen, fossile Konzerne dagegen lassen sich mit Übergewinnen und Subventionen wie dem Tankrabatt die Krise vergolden. Jeder Cent in fossile Energien ist ein Cent für die Zerstörung von Klima und Demokratie. Es muss gelten: Kein Gas und Öl mehr von Autokrat*innen und Faschist*innen, keine Kohle für Zerstörung! Wer den Planeten kaputt macht, gehört abgeschafft: Fossile Unternehmen enteignet, Lobbyismus und Werbung für die Klimazerstörung verboten, die Finanzierung rechter Netzwerke und Medienplattformen trockengelegt!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Doch auch “grüne” Technologien haben neokoloniale Schlagseiten. Durch Bergbauprojekte, u.a. in Lateinamerika, werden vor Ort Natur und Lebensräume zerstört, Bewohner*innen werden vertrieben und Aktivist*innen erfahren Repression. Spätestens die Klimakrise macht klar: Es gibt kein grenzenloses Wachstum, wie ihn Kapitalismus-Jünger sich wünschen. Klimagerechtigkeit bedeutet Solidarität mit den Aktivist*innen vor Ort, keine grüne Ressourcenausbeutung, sondern nachhaltiges Wirtschaften und die globale Aushandlung gerechter Ressourcenverteilung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Antifa heißt Klimaschutz!</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Klimakrise betrifft ökonomisch benachteiligte und sozial ausgegrenzte Personen zuerst. Jede zivilgesellschaftliche Bewegung, die sich gegen Ausgrenzung und Autoritarismus einsetzt, muss auch die Klimakrise in ihre Kämpfe einbeziehen und ihren Aktivismus klimagerecht denken.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Als Zivilgesellschaft und Teil der Klimagerechtigkeitsbewegung müssen wir deshalb Druck für eine klimagerechte Politik aufbauen. Das ist nicht immer einfach. Die Klimakrise stellt uns vor viele Gerechtigkeitsfragen. Sie kann verängstigen und ratlos machen. Die Fragen haben aber auch Antworten und machen klar wie selten zuvor: <strong>Eine andere Welt ist möglich, sie muss es sogar sein.</strong> Indem wir unsere Kämpfe verbinden, können wir sie gemeinsam gestalten. Solidarität und Empathie kann man lernen und erfahren. Wir lassen uns nicht von Rechten vereinzeln und die Hoffnung nehmen. Wir kämpfen für eine bessere Welt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Klimagerechtigkeit geht nur global, antifaschistisch und gemeinsam. Antifa heißt Klimaschutz!</strong></p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>im Text selbst.</p></div></div><h2>Antrag in einfacher Sprache</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Die Erde wird immer wärmer</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Erde wird wärmer. Das nennt man Klima-Wandel oder Klima-Krise.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Im Jahr 2015 haben viele Länder versprochen: Die Erde soll sich nicht mehr als 1,5 Grad</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>erwärmen. Dieses Versprechen heißt: Pariser Klima-Abkommen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Dieses Versprechen wurde nicht eingehalten. Wenn sich nichts ändert: Bis zum Jahr 2100 wird</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>die Erde 3,2 Grad wärmer sein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Was passiert bei mehr Wärme?</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Mehr Wärme bedeutet:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>• Im Sommer wird es sehr heiß. 40 Grad können normal werden. Das ist gefährlich für</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Babys und kranke Menschen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>• Krankheiten wie Malaria breiten sich aus. Diese Krankheiten können töten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>• Starke Regenfälle kommen öfter. Dann gibt es mehr Überschwemmungen. Mehr</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Insekten vermehren sich. Das kann neue Krankheiten bringen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>• Es gibt weniger Getreide und Gemüse. Dann haben Menschen weniger zu essen. Viele</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Menschen könnten hungern.• Viele Tiere sterben aus. Vielleicht bis zu 30 von 100 Tier-Arten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>• Rund 3 Milliarden Menschen könnten ihre Heimat verlieren. Weil ihre Heimat zu heiß</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>oder überflutet wird.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Was müssen wir tun?</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wir brauchen echte erneuerbare Energien. Das bedeutet: Strom aus Wind, Sonne und Wasser.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Was wir nicht brauchen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>• Kein Flüssig-Gas (auf Englisch: LNG). Dieses Gas kommt aus anderen Ländern. Es schadet</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>dem Klima. Es macht uns abhängig von anderen Ländern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>• Keine Braunkohle mehr. Braunkohle schadet dem Klima sehr stark. In der Lausitz werden</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>dafür Dörfer abgerissen. Das ist nicht in Ordnung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wir brauchen stattdessen: Sichere Arbeitsplätze in umweltfreundlichen Branchen. Zum Beispiel</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>im Bereich erneuerbare Energien.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Rechte Politik und Klima-Schutz</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Manche politischen Gruppen sagen: Der Klima-Wandel ist nicht so schlimm. Oder: Der Klima-</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wandel existiert gar nicht.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Das stimmt nicht. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sind sich einig: Der Klima-Wandel</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>ist real und gefährlich.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Diese rechten Gruppen arbeiten oft mit Öl- und Gas-Firmen zusammen. Die Firmen wollen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>weiter Geld verdienen. Deshalb blockieren sie Klima-Schutz.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wir müssen das gemeinsam stoppen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Klima-Gerechtigkeit für alle Menschen weltweit</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Klima-Krise ist ein globales Problem. Das bedeutet: Das Problem betrifft die ganze Welt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Deshalb müssen alle Länder gemeinsam handeln.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Reiche Länder haben mehr CO₂ ausgestoßen. CO₂ ist ein Gas, das die Erde erwärmt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Deshalb haben reiche Länder eine besondere Verantwortung. Sie müssen mehr helfen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wenn das Klima sich verändert: Werden mehr Menschen fliehen. Weil ihre Heimat</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>unbewohnbar wird. Diese Menschen brauchen Schutz und Unterstützung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Faire Lösungen — keine falschen Versprechen</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Fossile Energien sind: Öl, Gas und Kohle. Sie schaden dem Klima. Wer das Klima zerstört, muss</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>aufhören.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Auch manche „grüne” Technologien können Menschen schaden. Zum Beispiel beim Abbau</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>seltener Metalle werden Menschen in anderen Ländern vertrieben. Das ist nicht gerecht.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wir wollen: Echten Klima-Schutz. Der allen Menschen nützt. In Deutschland und weltweit.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Gemeinsam für eine bessere Welt</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Klima-Krise trifft arme Menschen zuerst. Und Menschen, die ohnehin weniger Rechte</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>haben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Deshalb gehören zusammen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>• Kampf gegen die Klima-Krise.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>• Kampf gegen Ausgrenzung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>• Kampf für Demokratie.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wir lassen uns nicht entmutigen. Wir kämpfen gemeinsam für eine bessere Welt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Klima-Schutz geht nur gemeinsam!</strong></p></div></div><h2>Als PDF</h2>]]></description>
                        <pubDate>Mon, 01 Jun 2026 12:25:55 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A3: Antifa heißt Klimaschutz!</title>
                        <link>https://gjth.antragsgruen.de/26lmv1/motion/102745</link>
                        <author>Landesvorstand (dort beschlossen am: 20.05.2026)</author>
                        <guid>https://gjth.antragsgruen.de/26lmv1/motion/102745</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>3,2 Grad. 0 Ausreden.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das Pariser Klimaabkommen war 2015 – und elf Jahre später bleibt vom 1,5-Grad-Ziel nicht mehr viel übrig. In nur 10 Jahren haben wir unsere Chance auf ein stabiles Klima quasi abgeschafft. Wenn der Status Quo beibehalten wird, leben wir schon 2050 mit 2 °C Erderwärmung und bis zum Ende des Jahrhunderts rechnet das Umweltbundesamt aktuell mit 3,2 °C Erwärmung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das wird für uns drastische Folgen haben. Jeden Sommer wird es mehr Hitzetote geben, da 40 °C eine normale Sommertemperatur sein wird. Das wird vor allem Säuglinge, alte Menschen und Menschen mit Vorerkrankungen treffen. Also gerade die Gruppen, die sich häufig nicht selbst schützen können. Infektionskrankheiten, die oft tödlich enden, wie Malaria oder auch Gelbfieber, werden sich weit über ihre bisherigen Gebiete verbreiten. Durch starke Regenfälle nehmen die überschwemmten Flächen zu, wodurch mehr Mücken und andere, auch tropische, Insekten sich vermehren. In Kombination mit der Hitze kann das zu bakteriellen Erregern, wie Typhus und Cholera, in Europa führen, worauf unser Immunsystem nicht vorbereitet ist. Bereits 1°C mehr Erderwärmung führt zu 6 % weniger Mais-, Reis-, Soja- und Weizenerträgen, was eine unglaubliche Versorgungsunsicherheit und absehbar Hungerkatastrophen mit sich bringen würde. In einer 3-Grad-Welt wären rund 19 % der Erdoberfläche praktisch unbewohnbar. Davon sind rund 3 Mrd. Menschen betroffen, deren Existenz auf dem Spiel steht.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Durch die Erderwärmung werden sich aber auch Lebensräume von Tierarten verschieben. Bis zu 30 % aller Arten sterben vermutlich aus, wobei gerade die mit kleinen Lebensräumen sehr gefährdet sind. Aktuell ist der Klimawandel noch nicht die Hauptursache für das Artensterben, allerdings kann er das noch werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Klimakrise macht die Welt unberechenbar. Wetterextreme nehmen zu, aber auch ganze Systeme können kippen. Durch die Versauerung der Ozeane könnte der Golfstrom kollabieren und zu extremen, unbeherrschbaren Temperaturunterschieden zwischen Wintern und Sommern in Europa führen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Klimakrise ist eine existenzielle Bedrohung für die Menschheit und damit eine Gerechtigkeitsfrage, der wir uns gemeinsam stellen müssen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Kein LNG, keine Lausitz-Kohle – echte Energiewende jetzt</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Während die Klimakrise sich also immer schneller entwickelt, möchte die Bundeswirtschaftsministerin Reiche langfristige Gasverträge und dabei vor allem die aktuelle LNG-Struktur erhalten sowie ausbauen. LNG steht für Liquefied Natural Gas, also flüssiges Erdgas, das aus anderen Ländern, wie aktuell aus den USA, nach Deutschland importiert wird. Beim Abbau durch Fracking werden ganze Gebiete verseucht, Arten sterben, Menschen werden vertrieben, Aktivist*innen verfolgt, die Gesundheit von Anwohner*innen gefährdet. All das meist vor allem für die Profite von großen westlichen Gaskonzernen. Der LNG-Ausbau widerspricht nicht nur den deutschen Klimazielen, sondern Wissenschaftler*innen sprechen sogar von einem Gas Lock-in. Durch langfristige Verträge oder hohe Investitionskosten werden wir quasi gezwungen weiter Gas abzunehmen und zu verfeuern, als gäbe es kein Morgen. Die künstliche Konkurrenz durch fossile Energien blockiert außerdem zusätzlich den Ausbau von erneuerbaren Energien. Erdgas ist kein klimafreundlicher „Brückenenergieträger“, sondern verursacht erhebliche CO₂- und Methan-Emissionen. Außerdem werden aktuell systematisch Gesetze zu erneuerbaren Energien zurückgedreht, statt sie weiter voranzutreiben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Auch Milliardeninvestitionen in fossile Infrastruktur, wie den Kohleabbau in der Lausitz, arbeiten gegen die Einhaltung der Klimaziele. Dort werden weiterhin Dörfer, Naturflächen und Lebensräume trotz wissenschaftlicher Warnungen zerstört. Braunkohle gehört zu den klimaschädlichsten Energieformen und verursacht enorme CO2-Emissionen. Die Lausitz braucht einen sozial gerechten Strukturwandel mit sicheren Arbeitsplätzen in klimafreundlichen Branchen!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Diese fossile Energiepolitik stärkt autoritäre Regimes und schafft geopolitische Abhängigkeiten von Staaten wie Katar oder auch den USA. <strong>Statt neuer Gasbohrungen braucht es massive Investitionen in erneuerbare Energien, Energieeffizienz und eine demokratische, öffentliche Energieversorgung.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Nationalismus, Hetze und fossile Interessen</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Während die Folgen der Klimakrise immer sichtbarer werden, formiert sich weltweit gleichzeitig eine politische Bewegung der global agierenden extremen, meist populistischen Rechten, deren Ideologie auf Wissenschaftsfeindlichkeit und Nationalismus fußt. Nationalismus als deren Leitprinzip stößt bei globalen Krisen mit seinen politischen Antworten wortwörtlich an seine Grenzen, da ein planetarer Temperaturanstieg sich nicht an Staatsgrenzen stoppen lässt. Populismus wiederum ist auf kurzfristige Popularität angewiesen und damit selbst strukturell unfähig, eine langfristige nachhaltige Politik zu verfolgen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die extreme Rechte findet sich global in Netzwerken und Strukturen zusammen, die unter anderem durch Tech-Milliardäre, die sogenannten Broligarchen, und fossile Unternehmen finanziert werden. In rechten „Think Tanks“, wie EIKE, welches durch Wissenschaftler*innen als Zentrum der organisierten Klimaleugnerszene bezeichnet wird, oder dem rechtsextremen “Institut für Staatspolitik” können Strategien erdacht und in jenen rechtsextremen Netzwerken verbreitet werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Durch interne Plattformregulationen und die Privilegierung rechter und hetzender Inhalte zerstören besagte Tech-Unternehmen die demokratische Öffentlichkeit und untergraben unsere Diskursfähigkeit. Intransparent finanzierte alternative Mediennetzwerke wie NIUS oder Apollo, aber auch rechte Influencer*innen nutzen dies als Vorteil für offene Hetz- und Desinformationskampagnen. Durch rechtskonservative Publikationen wie BILD, FOCUS oder Cicero nehmen sie Einfluss auf den politischen Mainstream, wie an Kampagnen wie bspw. gegen Dr. Brosius-Gersdorf und das Heizungsgesetz deutlich wird. Dadurch können sie enorm an politischer Schlagkraft gewinnen. Auch die profilierten rechten Medienhäuser profitieren dabei immer wieder von Zuwendungen oder Werbeeinnahmen durch die fossile Lobby. <strong>Gegen diese Kampagnen müssen wir bewegungsübergreifend zusammenstehen, Desinformation widersprechen und Aktivist*innen Rückendeckung geben, um Resilienz gegen organisierte Hetze zu entwickeln. </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Global vernetzt - Rechtsextreme gegen Demokratie und Klimaschutz</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Geflechte der internationalen Rechten sind paradox: Nationalistische Akteur*innen, die nach außen eine Politik der Abschottung proklamieren und die sich aktiv gegen die internationale Zusammenarbeit bei globalen Krisen aussprechen, sind selbst international eng vernetzt. Als internationalistisch organisierte Nationalisten bekämpfen sie wissenschaftliche Erkenntnisse mit populistischen Erzählungen und verwandeln globale Krisen wie die Klimakrise in nationale Feindbilder, die jede demokratische und grenzüberschreitende Lösung blockieren. Während rechte Netzwerke den öffentlichen Diskurs verschieben, erzielen Großkonzerne wie „Shell“ in Energie- und Kriegskrisen enorme Zusatzgewinne und setzen ihre starke politische Lobby ein, um Klimaschutzauflagen zu verwässern und politische Entscheidungen im Sinne fossiler Geschäftsmodelle zu beeinflussen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Eine gerechte Aushandlung von Klimaschutz geht nur auf demokratischer Grundlage. Diese stellen Rechtsextremisten ganz grundsätzlich in Frage. Durch den Angriff auf Minderheiten, Teilhaberechte, unabhängige Medien oder politische Gegner*innen gefährden sie unser Zusammenleben. Rechtsextreme wollen die Demokratie abschaffen. Aber egal ob durch Hetze und Desinformation im bestehenden Diskurs oder den Angriff auf Institutionen - gerechte Aushandlungen sind so nicht möglich.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Autoritäre “Antworten” auf die Klimakrise</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Neben der offenen Leugnung der Klimakrise entwickelt die extreme Rechte jedoch auch eine scheinbar „ökologische“ Strategie: den Ökofaschismus. Hier werden ökologische Krisen und Ressourcenkonflikte nicht geleugnet, sondern anerkannt. Dies ist aber rassistisch und nationalistisch begründet. Anstatt globale und solidarische Lösungen zu finden, wird „Heimatschutz“ beschworen. Das bedeutet, dass Grenzen geschlossen werden sollen, um angeblich „überflüssige“ oder „fremde“ Menschen auszuschließen oder sogar Gewalt zu legitimieren. Somit nutzen rechte Akteur*innen Klima- und Umweltpolitik für ihre eigene menschenfeindliche Agenda, die autoritäre, ausgrenzende Ordnungsvorstellungen durchsetzen soll.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Klimagerechtigkeit kennt keine Grenzen</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wenn wir das Klima in den Griff bekommen wollen, dann nur gemeinsam. Bei einer globalen Krise muss auch die Lösung global gedacht und gemeinsam ausgehandelt werden. Klimagerechtigkeit richtet sich dabei nicht nach europäischen oder nationalen Interessen. Nationaler Egoismus und Misstrauen sind keine Grundlage für Zusammenarbeit.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Westliche Staaten müssen sich ihrer Verantwortung als größte Verursacher von Emissionen und ihrer Schuld als Täter des (Neo-)Kolonialismus stellen. Im Zusammenhang des Kolonialismus sind Macht, Wissen und Kapital anhand rassistischer Kriterien strukturiert worden. Auf diese Weise wird die westliche Welt bevorteilt und die Ausbeutung nicht-westlicher Staaten bis heute legitimiert. Diese Systeme, Denkstrukturen und Machtverhältnisse bestehen bis heute weiter. Ernst gemeinte Klimagerechtigkeit muss dekolonial sein, diese Systeme in Frage stellen und abschaffen!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Konkret bedeutet das unter anderem eine gerechte Lasten- und Kostenverteilung bei der Bekämpfung der Klimakrise und der Anpassung an ein instabiles, heißeres Klima zu akzeptieren. Internationale Regime, wie das Welthandels- oder Finanzsystem, sind auf westliche Interessen ausgerichtet und sorgen bis heute dafür, dass reiche Staaten und Konzerne bevorteilt werden. Sie schaffen politische und wirtschaftliche Abhängigkeiten. Kapitalstarke Staaten und Unternehmen können so von Extraktivismus (Ressourcenausbeutung), Patenten und frühen Investitionen profitieren, während die Chancen für alle ohne Kapital, sich an die neue klimatische Realität anzupassen, noch weiter erschwert werden. Diese Ausbeutungssysteme sind flankiert von rassistischer Grenz- und Migrationspolitik. In einer Welt menschenverursachter Katastrophen, Dürren, Überschwemmungen und tiefgreifender Klimaveränderungen werden Fluchtbewegungen zunehmen. Auch aus einer Klimagerechtigkeitsperspektive muss deshalb gelten: <strong>No Border, No Nation, No Neokolonialismus.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Gerechte Transformation statt Scheinlösungen</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Autokraten wie Trump blockieren internationale Klimapolitik und erpressen bspw. die EU zu fossilen Importen. Durch diese sind wir abhängig von autoritären Regimen. Von Armut betroffene Personen sind von Preissprüngen am meisten betroffen, fossile Konzerne dagegen lassen sich mit Übergewinnen und Subventionen wie dem Tankrabatt die Krise vergolden. Jeder Cent in fossile Energien ist ein Cent für die Zerstörung von Klima und Demokratie. Es muss gelten: Kein Gas und Öl mehr von Autokrat*innen und Faschist*innen, keine Kohle für Zerstörung! Wer den Planeten kaputt macht, gehört abgeschafft: Fossile Unternehmen enteignet, Lobbyismus und Werbung für die Klimazerstörung verboten, die Finanzierung rechter Netzwerke und Medienplattformen trockengelegt!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Doch auch “grüne” Technologien haben neokoloniale Schlagseiten. Durch Bergbauprojekte, u.a. in Lateinamerika, werden vor Ort Natur und Lebensräume zerstört, Bewohner*innen werden vertrieben und Aktivist*innen erfahren Repression. Spätestens die Klimakrise macht klar: Es gibt kein grenzenloses Wachstum, wie ihn Kapitalismus-Jünger sich wünschen. Klimagerechtigkeit bedeutet Solidarität mit den Aktivist*innen vor Ort, keine grüne Ressourcenausbeutung, sondern nachhaltiges Wirtschaften und die globale Aushandlung gerechter Ressourcenverteilung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Antifa heißt Klimaschutz!</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Klimakrise betrifft ökonomisch benachteiligte und sozial ausgegrenzte Personen zuerst. Jede zivilgesellschaftliche Bewegung, die sich gegen Ausgrenzung und Autoritarismus einsetzt, muss auch die Klimakrise in ihre Kämpfe einbeziehen und ihren Aktivismus klimagerecht denken.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Als Zivilgesellschaft und Teil der Klimagerechtigkeitsbewegung müssen wir deshalb Druck für eine klimagerechte Politik aufbauen. Das ist nicht immer einfach. Die Klimakrise stellt uns vor viele Gerechtigkeitsfragen. Sie kann verängstigen und ratlos machen. Die Fragen haben aber auch Antworten und machen klar wie selten zuvor: <strong>Eine andere Welt ist möglich, sie muss es sogar sein.</strong> Indem wir unsere Kämpfe verbinden, können wir sie gemeinsam gestalten. Solidarität und Empathie kann man lernen und erfahren. Wir lassen uns nicht von Rechten vereinzeln und die Hoffnung nehmen. Wir kämpfen für eine bessere Welt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Klimagerechtigkeit geht nur global, antifaschistisch und gemeinsam. Antifa heißt Klimaschutz!</strong></p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>im Text selbst.</p></div></div><h2>Antrag in einfacher Sprache</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Die Erde wird immer wärmer</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Erde wird wärmer. Das nennt man Klima-Wandel oder Klima-Krise.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Im Jahr 2015 haben viele Länder versprochen: Die Erde soll sich nicht mehr als 1,5 Grad</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>erwärmen. Dieses Versprechen heißt: Pariser Klima-Abkommen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Dieses Versprechen wurde nicht eingehalten. Wenn sich nichts ändert: Bis zum Jahr 2100 wird</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>die Erde 3,2 Grad wärmer sein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Was passiert bei mehr Wärme?</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Mehr Wärme bedeutet:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>• Im Sommer wird es sehr heiß. 40 Grad können normal werden. Das ist gefährlich für</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Babys und kranke Menschen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>• Krankheiten wie Malaria breiten sich aus. Diese Krankheiten können töten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>• Starke Regenfälle kommen öfter. Dann gibt es mehr Überschwemmungen. Mehr</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Insekten vermehren sich. Das kann neue Krankheiten bringen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>• Es gibt weniger Getreide und Gemüse. Dann haben Menschen weniger zu essen. Viele</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Menschen könnten hungern.• Viele Tiere sterben aus. Vielleicht bis zu 30 von 100 Tier-Arten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>• Rund 3 Milliarden Menschen könnten ihre Heimat verlieren. Weil ihre Heimat zu heiß</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>oder überflutet wird.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Was müssen wir tun?</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wir brauchen echte erneuerbare Energien. Das bedeutet: Strom aus Wind, Sonne und Wasser.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Was wir nicht brauchen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>• Kein Flüssig-Gas (auf Englisch: LNG). Dieses Gas kommt aus anderen Ländern. Es schadet</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>dem Klima. Es macht uns abhängig von anderen Ländern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>• Keine Braunkohle mehr. Braunkohle schadet dem Klima sehr stark. In der Lausitz werden</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>dafür Dörfer abgerissen. Das ist nicht in Ordnung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wir brauchen stattdessen: Sichere Arbeitsplätze in umweltfreundlichen Branchen. Zum Beispiel</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>im Bereich erneuerbare Energien.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Rechte Politik und Klima-Schutz</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Manche politischen Gruppen sagen: Der Klima-Wandel ist nicht so schlimm. Oder: Der Klima-</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wandel existiert gar nicht.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Das stimmt nicht. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sind sich einig: Der Klima-Wandel</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>ist real und gefährlich.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Diese rechten Gruppen arbeiten oft mit Öl- und Gas-Firmen zusammen. Die Firmen wollen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>weiter Geld verdienen. Deshalb blockieren sie Klima-Schutz.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wir müssen das gemeinsam stoppen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Klima-Gerechtigkeit für alle Menschen weltweit</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Klima-Krise ist ein globales Problem. Das bedeutet: Das Problem betrifft die ganze Welt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Deshalb müssen alle Länder gemeinsam handeln.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Reiche Länder haben mehr CO₂ ausgestoßen. CO₂ ist ein Gas, das die Erde erwärmt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Deshalb haben reiche Länder eine besondere Verantwortung. Sie müssen mehr helfen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wenn das Klima sich verändert: Werden mehr Menschen fliehen. Weil ihre Heimat</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>unbewohnbar wird. Diese Menschen brauchen Schutz und Unterstützung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Faire Lösungen — keine falschen Versprechen</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Fossile Energien sind: Öl, Gas und Kohle. Sie schaden dem Klima. Wer das Klima zerstört, muss</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>aufhören.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Auch manche „grüne” Technologien können Menschen schaden. Zum Beispiel beim Abbau</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>seltener Metalle werden Menschen in anderen Ländern vertrieben. Das ist nicht gerecht.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wir wollen: Echten Klima-Schutz. Der allen Menschen nützt. In Deutschland und weltweit.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Gemeinsam für eine bessere Welt</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Klima-Krise trifft arme Menschen zuerst. Und Menschen, die ohnehin weniger Rechte</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>haben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Deshalb gehören zusammen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>• Kampf gegen die Klima-Krise.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>• Kampf gegen Ausgrenzung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>• Kampf für Demokratie.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wir lassen uns nicht entmutigen. Wir kämpfen gemeinsam für eine bessere Welt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Klima-Schutz geht nur gemeinsam!</strong></p></div></div><h2>Als PDF</h2>]]></description>
                        <pubDate>Mon, 01 Jun 2026 11:46:46 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>S7: Satzungsänderung zum Prozedere der Mitgliederaufnahme</title>
                        <link>https://gjth.antragsgruen.de/26lmv1/Satzungsanderung-zum-Prozedere-der-Mitgliederaufnahme-53240</link>
                        <author>Nikolaus Fritzsche</author>
                        <guid>https://gjth.antragsgruen.de/26lmv1/Satzungsanderung-zum-Prozedere-der-Mitgliederaufnahme-53240</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Satzung §3 Mitgliedschaft, Artikel 3</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Mitgliedschaft wird durch eine schriftliche Beitrittserklärung gegenüber dem Landesvorstand erklärt. <strong><span class="underline">Der betroffene Kreisvorstand wird über Anträge und Beitritte informiert. Der Landesvorstand entscheidet nach Absprache mit dem Kreisvorstand über den Antrag .</span></strong> Der Landesvorstand kann diesen Antrag begründet zurückweisen. Gegen eine Zurückweisung kann bis einschließlich der nächsten Landesmitgliederversammlung (LMV) schriftlich Widerspruch eingelegt werden. Gegen die Entscheidung kann beim Schiedsgericht der GRÜNEN JUGEND Bundesverband Widerspruch eingelegt werden</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der Kreisverband ist der Ort, wo Mitglieder primär aktiv sind. Daher ist eine Absprache mit den verantwortlichen Menschen vor Ort wichtig. Kreisvorstände kennen die Situation des Kreisverbands am besten und können etwaige Bedenken besser einschätzen. Kreisvorstände sollen daher die Möglichkeit haben, bei Beitrittsersuchen ihre Perspektive einbringen zu können. Die Absprache des Landesvorstands mit den Kreisverständen ist verpflichtend, aber nicht näher geregelt. Um das Prozedere dahingehend zu spezifizieren soll der die Mitgliedschaft regelnde §3.3 um die unterstrichenen Sätze ergänzt werden.</p></div></div><h2>Erklärung in einfacher Sprache</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der Landesvorstand sagt gerade alleine, wer Mitglied werden kann. Ein Kreisverband kann nichts dazu sagen. Mitglieder sind meistens in den Orten aktiv. Deshalb sollten Kreisverbände mitentscheiden können. Die neuen Sätze sind unterstrichen. Sie regeln das neue Vorgehen.</p></div></div><h2>Als PDF</h2>]]></description>
                        <pubDate>Thu, 28 May 2026 23:28:47 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>S6: Öffnung von Vorstandspositionen</title>
                        <link>https://gjth.antragsgruen.de/26lmv1/motion/102598</link>
                        <author>Vorstand KV Erfurt (dort beschlossen am: 26.05.2026)</author>
                        <guid>https://gjth.antragsgruen.de/26lmv1/motion/102598</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>§ 6 Landesmitgliederversammlung</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Streichung von Nr. 6 a) in der jetzigen Fassung</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ersetzen durch &quot;a) Über die Öffnung von offenen Plätzen entscheiden das FLINTA*-Forum.&quot;</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Erfolgt detailliert mündlich.<br>
In strukturschwachen Gebieten gestaltet es sich teilweise unmöglich, quotierte<br>
Vorstände zu ermöglichen. Um die Strukturen der GRÜNEN JUGEND vor Ort jedoch<br>
zu erhalten, sollten unquotierte Vorstände im Ernstfall ermöglicht werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Formulierung ist aus der Bundessatzung wörtlich übernommen.</p></div></div><h2>Erklärung in einfacher Sprache</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>- mit KI generiert -</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h2>Antrag auf Änderung der Regeln (Satzung): Wahl des Vorstands</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h3>Was soll geändert werden?</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><p><strong>Regel § 6 (Landesmitgliederversammlung):</strong> Der alte Punkt 6 a) wird gelöscht.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><p><strong>Neue Regel 6 a):</strong> Das FLINTA*-Forum darf ab jetzt entscheiden, ob bestimmte Plätze im Vorstand für alle Personen geöffnet werden.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><p>Das FLINTA*-Forum besteht aus allen Frauen, Lesben, intergeschlechtlichen, nicht-binären, trans und agender Personen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h3>Warum ist das wichtig?</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><p>Eine genaue Erklärung wird in der Versammlung noch einmal mündlich gegeben.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><p>Das Problem<strong>:</strong> In manchen Regionen gibt es nur wenige Mitglieder (strukturschwache Gebiete). Dort ist es manchmal unmöglich, die Plätze im Vorstand genau nach den Frauen- und Gender-Quoten zu besetzen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><p>Das Ziel: Die Gruppen der GRÜNEN JUGEND vor Ort sollen weiterbestehen können. Wenn es gar nicht anders geht (im Ernstfall), soll der Vorstand deshalb auch ohne die strengen Quoten gewählt werden dürfen.</p></li></ul></div></div><h2>Als PDF</h2>]]></description>
                        <pubDate>Thu, 28 May 2026 12:41:00 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A6: AfD-Parteitag nicht mit uns. Solidarisierung mit dem Bündnis „Zusammenstehen“ und offener Demoaufruf</title>
                        <link>https://gjth.antragsgruen.de/26lmv1/AfD-Parteitag-nicht-mit-uns-Solidarisierung-mit-dem-Bundnis-Zusammen-47665</link>
                        <author>Vorstand KV Erfurt (dort beschlossen am: 24.05.2026)</author>
                        <guid>https://gjth.antragsgruen.de/26lmv1/AfD-Parteitag-nicht-mit-uns-Solidarisierung-mit-dem-Bundnis-Zusammen-47665</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Am 04.07.2026 möchte die rechtsextreme AfD ihren Bundesparteitag in Erfurt stattfinden lassen. Eine Partei, die mit unseren Grundprinzipien von Demokratie, Menschenrechten, sozialer Gerechtigkeit und Klimaschutz nicht übereinstimmt und aktiv die Glaubwürdigkeit des Staates in Frage stellt. Ihre Politik fördert soziale Spaltung, rechtsextreme Ideologien, Diskriminierung von Minderheiten und die Radikalisierung des politischen Diskurses.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Es ist kein Zufall, dass der Faschist Höcke genau auf den 100. Jahrestag der Gründung der Hitlerjugend auf dem 2. NSDAP-Parteitag 1926 in Weimar erneut nach Thüringen einlädt. In seinen Landesverband, der seit März 2021 als erwiesen rechtsextrem gilt und dessen Parteiflügel im März 2020 durch das Bundesamt für Verfassungsschutz mit der Begründung, dass dieser „gesichert rechtsextremistische Bestrebung gegen die freiheitliche demokratische Grundordnung“ verfolge, aufgelöst wurde. Höcke, der als studierter Geschichtslehrer gerne einmal die Geschichte zu Gunsten des Nazi-Regimes des Dritten Reichs verdreht. Höcke, der wegen mehrerer Nazi-Parolen schon öfter verurteilt wurde. Höcke, der unter dem Pseudonym „Landolf Ladig“ in NPD-Zeitschriften die Ideen des NS-Regimes verherrlichte. Höcke, der gerne mit anderen rechtsextremen Gruppen wie dem Pegida-Bündnis, dem Compact-Magazin, der Jungen Freiheit oder der Holocaustleugnerin Ursula Haverbeck chillt. Und der Björn Uwe Höcke, der seit 2020 vom Bundesamt für Verfassungsschutz als Rechtsextremist eingestuft ist.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Es ist ein offenes Geheimnis, dass Höcke den extremen Rechtsruck der letzten Jahre maßgeblich vorangetrieben hat und die Strukturen der Partei mitgestaltet. So hat er bereits auf dem Bundesparteitag 2022 in Riesa die Satzung so angepasst, dass auch nur eine Person die Führungsspitze bilden kann. Doch bis jetzt hat er sich noch nie für die Wahl zur Parteispitze aufgestellt. Nach 2 Amtsperioden von Weidel und Chrupalla muss die Bundesspitze der AfD 2026 in Erfurt neu gewählt werden. Wenn Höcke diesen Sommer in „seine“ AfD-Hochburg Thüringen einlädt, dann ist vieles möglich – Höcke möchte ein Heimspiel.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Aus diesen Gründen hat sich, wie bereits in den letzten Jahren in Riesa, Gießen, Essen und Magdeburg ein breites Bündnis von Bürger*innen und Organisationen gebildet. Sie setzten ein klares Zeichen gegen die menschenverachtende Politik der AfD und für Weltoffenheit und Toleranz. Auch in Erfurt hat sich ein solches Bündnis aus den verschiedensten Organisationen gebildet. Unter dem Motto „Zusammenstehen – vielfältig, solidarisch, weltoffen“ sind Aktionswochen für politische Bildung und Events geplant. In der gesamten Erfurter Altstadt wird ein buntes Stadtfest stattfinden und auf dem Parkplatz vor der Messehalle, in der der Parteitag stattfinden wird, wird eine Großdemo stattfinden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Doch all das geht nun mal nicht ohne die Hilfe von Hunderten von Freiwilligen. Neben den Organisator*innen braucht es Ordner*innen, Awarenesspersonen, Techniker*innen und unzählig viele mehr. Diese Arbeit ist unverzichtbar für unsere Demokratie. Als GRÜNE JUGEND Thüringen stehen wir solidarisch an der Seite der Menschen, die am 04.07.2026 gegen die AfD protestieren, sich ihnen widersetzen und für eine offene Gesellschaft in Thüringen und ganz Deutschland einstehen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir werden die GRÜNE JUGEND Erfurt bei ihren Vorhaben im Rahmen des Stadtfests unterstützen, an den Protesten teilnehmen und dazu aufrufen. Zusätzlich werden wir einen eigenen Infostand auf dem Anger haben. Wir werden in der Zeit bis zum AfD-Parteitag am 04.07. Menschen nach Erfurt mobilisieren und für die Proteste sensibilisieren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir fordern:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die AfD ist in ihren Grundzügen eine rechtsextreme Partei. Ihr politisches Handel, ihre Ziele und Ideologie sind nicht mit den politischen Überzeugungen und Zielen der GRÜNEN JUGEND vereinbar. Die Ausrichtung des Bundesparteitags vom 03.07. bis 05.07.2026 in Erfurt sehen wir deshalb als nicht als akzeptabel an. Wir stellen uns solidarisch an die Seite des Bündnis „Zusammenstehen – vielfältig, solidarisch, weltoffen“ und unterstützen es in ihrem Protest.</p></div></div><h2>Begründung</h2><h2>Antrag in einfacher Sprache</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>- Mit KI generiert -</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Am 04.07.2026 möchte die AfD ihren Bundesparteitag in Erfurt machen. Viele Menschen sehen die AfD kritisch. Sie sagen: Die Partei passt nicht zu den Werten von Demokratie, Menschenrechten, sozialer Gerechtigkeit und Klimaschutz. Kritiker*innen werfen der AfD vor, Menschen gegeneinander auszuspielen und rechtsextreme Ideen zu fördern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Besonders umstritten ist der Thüringer AfD-Politiker Björn Höcke. Sein Landesverband in Thüringen gilt seit 2021 offiziell als rechtsextrem. Höcke wurde schon mehrmals wegen der Nutzung von Nazi-Parolen verurteilt. Außerdem gibt es Vorwürfe, dass er Kontakte zu anderen rechtsextremen Gruppen und Personen hat. Das Bundesamt für Verfassungsschutz stuft ihn seit 2020 als Rechtsextremisten ein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Viele Menschen glauben, dass Höcke den starken Rechtsruck der AfD in den letzten Jahren mit vorangetrieben hat. Beim Parteitag 2022 wurde die Satzung der AfD geändert, sodass künftig auch nur eine Person die Partei führen kann. Da die Parteispitze 2026 neu gewählt wird, könnte Höcke in Erfurt eine wichtige Rolle spielen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Deshalb haben sich – wie schon bei anderen AfD-Parteitagen – viele Bürger*innen und Organisationen zusammengeschlossen. Sie wollen gegen die Politik der AfD protestieren und ein Zeichen für Vielfalt, Offenheit und Toleranz setzen. Auch in Erfurt gibt es ein Bündnis mit dem Motto: „Zusammenstehen – vielfältig, solidarisch, weltoffen“.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Geplant sind Aktionswochen, Veranstaltungen zur politischen Bildung, ein großes Stadtfest in der Altstadt und eine Demonstration vor der Messehalle, in der der Parteitag stattfinden soll.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Für diese Aktionen werden viele freiwillige Helfer<em>innen gebraucht, zum Beispiel Ordner</em>innen, Techniker<em>innen oder Awareness-Teams. Die Organisator</em>innen sagen: Diese Arbeit ist wichtig für die Demokratie.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wir als Grüne Jugend Thüringen unterstützt die Proteste gegen die AfD. Sie möchte beim Stadtfest helfen, an den Demonstrationen teilnehmen und Menschen dazu aufrufen, nach Erfurt zu kommen und sich an den Protesten zu beteiligen. Außerdem plant sie einen eigenen Infostand in der Stadt.</p></div></div><h2>Als PDF</h2>]]></description>
                        <pubDate>Mon, 25 May 2026 19:44:04 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A5: Geschäftsordnung der Landesmitgliederversammlung</title>
                        <link>https://gjth.antragsgruen.de/26lmv1/Geschaftsordnung-der-Landesmitgliederversammlung-59181</link>
                        <author>Landesvorstand (dort beschlossen am: 22.05.2026)</author>
                        <guid>https://gjth.antragsgruen.de/26lmv1/Geschaftsordnung-der-Landesmitgliederversammlung-59181</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>§1. Die LMV wählt eine Wahlkommission, das Präsidium und<br>
die Protokollführung. Alles in offener Abstimmung. Außerdem entscheidet die LMV zu Beginn über die Tagesordnung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>§2. Das Präsidium prüft den formgerechten Eingang der Anträge und entscheidet über das</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Verfahren. Dabei gilt:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>§2.1. Geschäftsordnungsanträge werden vor Sachfragen verhandelt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>§2.2. Zu jedem Geschäftsordnungsantrag gibt es die Möglichkeiten einer Gegenrede.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Geschäftsordnungsanträge sind u.a. folgende Anträge:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>• Bestätigung und Ergänzung der Tagesordnung</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>• Begrenzung der Redezeit</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>• Ende der Redeliste</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>• Schluss der Debatte</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>• Überweisung an den Landesvorstand</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>• Antrag zur Art der Debatte</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>• Antrag auf Personaldebatte</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>• Antrag auf Meinungsbild aller Anwesenden</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>• Antrag auf Meinungsbild aller Stimmberechtigten</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>• Antrag zur Art der Abstimmung</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>• Antrag auf Auszeit</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>• Antrag auf Feststellung der Beschlussfähigkeit</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>• Antrag auf Rückholung</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>§2.3. Inhaltliche Anträge sind Hauptanträge und Ergänzungs- oder Änderungsanträge. Sie müssen dem Präsidium schriftlich oder digital vorgelegt und von einem der Anwesenden eingebracht werden, die Einbringung per Videobotschaft ist möglich. Für Reden zu eigenständigen Anträgen gilt eine Redezeit von 5 Minuten, für Reden zu Änderungsanträgen und Geschäftsordnungsanträgen eine Redezeit von 3 Minuten. Für die Einbringung von Finanz/Haushaltsanträgen gilt eine Redezeit von 10 Minuten, sowie eine Minute Zeit pro Frage für deren Beantwortung, für Gegenreden zu Finanz/Haushaltsanträgen die reguläre Redezeit von 5 Minuten. Bei vorliegenden Änderungs- und Ergänzungsanträgen schlägt das Präsidium der LMV eine Verfahrensweise der Behandlung vor. Anträge gelten als angenommen, wenn sie die erforderlichen Mehrheiten laut Satzung erhalten haben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>§2.4. Ab fünf inhaltlichen Anträgen kann eine Antragspriorisierung erfolgen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Dies geschieht durch einen Antrag an die Geschäftsordnung. Im Rahmen des Inhalts dieses Antrags kann das Präsidium entscheiden, wie die Antragspriorisierung durchgeführt wird.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>§3. Das Präsidium besteht aus jeweils zwei Mitgliedern, die die Sitzung leiten und die</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Redeliste führen. Das Protokoll wird von einer dritten und ggf. vierten Person übernommen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>§3.1. Die Redeliste ist als Erstredner*innenliste zu führen. Das bedeutet, dass Personen, die während des aktuellen Tagesordnungspunkts noch nichts gesagt haben, auf der Redeliste unter Beachtung der FLINTA*Quotierung vorgezogen werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>§4. Stimm- und wahlberechtigt sind ausschließlich Mitglieder der GRÜNEN JUGEND</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Thüringen. Redeberechtigt sind alle Teilnehmer*innen der LMV.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>§5. Die Bewerber*innen für die Wahl des Landesvorstands haben drei Minuten Redezeit für</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>ihre Vorstellungsrede und zwei weitere Minuten für die Beantwortung von Fragen. Alle</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>weiteren Bewerber*innen haben drei Minuten Redezeit für ihre Vorstellungsrede und eine</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>weitere Minute für die Beantwortung von Fragen. Die Anzahl der Fragen kann durch das Präsidium oder auf GO-Antrag begrenzt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>§6. Für Änderungsanträge, Ergänzungsanträge und Bewerbungen existiert keine Frist, außer</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>der, dass nach Abschließen eines TOPs Anträge zu diesem nur noch mithilfe eines</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Rückholantrages gestellt werden können. Für Satzungs- und Finanzordnungsänderungsanträge gilt entsprechend der Satzung eine Frist von zwei Wochen. Für eigenständige Anträge eine Frist von zwei Tagen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>§7. Debatten zu Anträgen und Änderungsanträgen finden grundsätzlich als Pro-und- Kontra-</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Debatten statt. Grundsätzlich gibt es einen Pro- und einen Kontra-Beitrag, dabei ist die</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Einbringung des Antrages als Pro-Beitrag zu werten. Wenn durch GO-Antrag nicht anders</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>beschlossen, sind alle anderen Debatten als offene Debatten zu führen.</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>im Text</p></div></div><h2>Antrag in einfacher Sprache</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der Antrag ist die Geschäftsordnung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Das sind Regeln für die Landesmitgliederversammlung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Hier steht wer reden darf.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Hier steht wie lange wir diskutieren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Hier steht auch, wie wir Sachen beschließen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wenn du Fragen zu diesen Regeln hast, sprich gerne den Landesvorstand an. Du kannst auch das Präsidium fragen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><br></p></div></div><h2>Als PDF</h2><iframe class="pdfViewer" src="/26lmv1/Geschaftsordnung-der-Landesmitgliederversammlung-59181/embeddedpdf?file=%2F26lmv1%2FGeschaftsordnung-der-Landesmitgliederversammlung-59181%2Fviewpdf%3FsectionId%3D57308"></iframe>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 22 May 2026 14:26:25 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A4: Ohne gute Satzung keine politische Arbeit</title>
                        <link>https://gjth.antragsgruen.de/26lmv1/ohne-gute-satzung-keine-politische-arbeit-55105</link>
                        <author>Landesvorstand (dort beschlossen am: 21.05.2026)</author>
                        <guid>https://gjth.antragsgruen.de/26lmv1/ohne-gute-satzung-keine-politische-arbeit-55105</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Auf den letzten Landesmitgliederversammlungen kamen immer wieder Fragen zur Auslegung der Satzung auf, aber auch zur Frage, was wann gewählt werden muss. Das liegt auch an der wirklich unübersichtlichen Struktur, die unsere Satzung aufweist. Teilweise sind Paragraphen zu lang, zu detailliert oder auch dysfunktional angeordnet, sodass die wichtigen Informationen kaum gefunden werden können. Das erschwert unsere politische Arbeit, weil wir als Grundlage unserer Ehrenamtsarbeit, Diskussionen und Organisation solide und nachvollziehbare Regeln benötigen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Diese Nachvollziehbarkeit wollen wir mittels der Überarbeitung unserer Satzung verbessern. Damit das alles transparent und partizipativ abläuft, setzen wir mit diesem Antrag uns als GRÜNE JUGEND Thüringen das Ziel, bis zur 2. LMV 2027 die Satzung schrittweise gemeinsam zu überarbeiten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Mit dem Satzungsänderungsantrag S1 soll bei dieser LMV ein wichtiger Grundstein für den weiteren Prozess gelegt werden, indem wir eine Frist für Änderungsanträge zu Satzungsänderungsanträgen einführen und ein dadurch geordnetes Änderungsantragsverfahren ermöglichen. Auf Basis dessen soll der Landesvorstand in einem nächsten Schritt den § 6 &quot;Landesmitgliederversammlung (LMV)&quot; der Satzung umstrukturieren, damit dieser übersichtlicher ist, und ihn euch als Mitglieder zur 2. LMV 2026 zur Diskussion und Abstimmung vorlegen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das ist gleichzeitig der Startschuss für einen weiteren Satzungsänderungsprozess, womit wir den nächsten Landesvorstand hiermit beauftragen. In diesem Prozess sollen inhaltliche Schwachstellen oder veraltete Regelungen neu diskutiert und verbessert werden. Das soll in enger Abstimmung mit Kreisvorständen und anderen Mitgliedern stattfinden. Hierbei sollen alle Perspektiven, insbesondere jene marginalisierter Gruppen (bspw. FLINTA*-Personen, Menschen mit Behinderungen und chronischen Erkrankungen und migrantisierte Personen), Gehör finden.</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Im Antragstext</p></div></div><h2>Antrag in einfacher Sprache</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die GRÜNE JUGEND Thüringen möchte ihre Satzung verbessern.<br>
Eine Satzung ist ein Regelbuch für den Verband.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Im Moment ist die Satzung oft schwer zu verstehen.<br>
Manche Regeln sind zu lang oder unübersichtlich.<br>
Deshalb gibt es bei Mitgliederversammlungen oft Fragen und Probleme.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Satzung soll deshalb bis 2027 Schritt für Schritt neu bearbeitet werden.<br>
Alle Mitglieder sollen dabei mitmachen können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ein erster Schritt ist der Antrag S1.<br>
Damit sollen klare Fristen für Änderungsanträge eingeführt werden.<br>
So sollen Diskussionen und Abstimmungen besser organisiert werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Das machen wir schon auf dieser Landesmitgliederversammlung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Im Herbst wollen wir die Satzung neu sortieren. Sie soll übersichtlicher werden. Der Landesvorstand soll dazu einen neuen Vorschlag machen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Nächstes Jahr wollen wir alte oder unklare Regeln verbessern.<br>
Wichtig ist dabei:<br>
Alle Menschen sollen gehört werden.<br>
Besonders Menschen, die oft benachteiligt werden, zum Beispiel:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>FLINTA*-Personen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Menschen mit Behinderungen oder chronischen Krankheiten</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>migrantisierte Personen.</li></ul></div></div><h2>Als PDF</h2><iframe class="pdfViewer" src="/26lmv1/ohne-gute-satzung-keine-politische-arbeit-55105/embeddedpdf?file=%2F26lmv1%2Fohne-gute-satzung-keine-politische-arbeit-55105%2Fviewpdf%3FsectionId%3D57308"></iframe>]]></description>
                        <pubDate>Thu, 21 May 2026 17:50:15 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>S5: Überarbeitung Ausschlussklauseln zur Besetzung des Landesvorstandes</title>
                        <link>https://gjth.antragsgruen.de/26lmv1/Uberarbeitung-Ausschlussklauseln-zur-Besetzung-des-Landesvorstandes-54933</link>
                        <author>Landesvorstand (dort beschlossen am: 20.05.2026)</author>
                        <guid>https://gjth.antragsgruen.de/26lmv1/Uberarbeitung-Ausschlussklauseln-zur-Besetzung-des-Landesvorstandes-54933</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Landesmitgliederversammlung beschließt, die Satzung der GRÜNEN JUGEND Thüringen wie folgt zu ändern. Die Änderung wird am Tag nach der Beschlussfassung wirksam.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Änderung 1:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>§ 6 Nr. 5 Satz 3 wird ersetzt durch:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>“Die gleichzeitige Mitgliedschaft im Landesvorstand der GJTh und einem anderen Landesvorstand der GRÜNEN JUGEND, im Bundesvorstand der GRÜNEN JUGEND oder von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, im Europaparlament, im Deutschen Bundestag oder einem Landesparlament schließt sich ebenso aus, wie ein berufliches oder finanzielles Abhängigkeitsverhältnis zur GJTh.”</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Änderung 2:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>§ 6 Nr. 5 Satz 4 wird ersatzlos gestrichen.</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Änderungen im ersten Satz sind nur eine Umsortierung und sprachliche Verfeinerung, die inhaltliche Sprünge zwischen Landesebene und Bundesebene verhindern sollen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die vorliegende Streichung unter Beschlusspunkt 2 nimmt eine Änderung der Satzung der 1. Landesmitgliederversammlung 2023 zurück, die finanzielle Abhängigkeitsverhältnisse von Landesvorstandsmitgliedern zu Grünen Politiker*innen und Strukturen verhindern wollte. Die Änderung wurde in einer Zeit vorgenommen, in der nicht absehbar war, dass der Landesvorstand nicht vollständig besetzt oder sogar nur als Geschäftsführender Vorstand besetzt werden könnte. Vor dem Hintergrund wurde der Personenbereich, wer für den Landesvorstand kandidieren oder Mitglied des Landesvorstands sein kann eingeschränkt. Derartige Einschränkungen haben durchaus ihre Berechtigung, um die politische Unabhängigkeit der GRÜNEN JUGEND Thüringen sicherzustellen. Sie verlieren aber ihren Sinn, wenn sie die Handlungsfähigkeit der GRÜNEN JUGEND Thüringen gefährden. Wir befinden uns aktuell in einer Situation, in der nicht sichergestellt ist, dass interne Gremien wie der Landesvorstand oder unsere Kreisvorstände besetzt werden können. Auf Landesebene ist es wichtig, eine möglichst hohe Offenheit für Kandidaturen zu haben, um mindestens die Besetzung des geschäftsführenden Vorstands, auch in den kommenden Jahren sicherzustellen. Unsere Mitgliedschaft ist von politisch interessierten Schüler*innen, Student*innen und Auszubildenden geprägt. Es ist verständlich, wenn gerade politisch interessierte Student*innen, die ihr Studium querfinanzieren wollen, das mit einem Nebenjob im politischen Betrieb machen. Die aktuelle Klausel schließt auch Praktika, die beispielsweise als bezahlte Pflichtpraktika im Rahmen eines Sozial- oder Politikwissenschaftlichen Studiums verlangt werden aus. Die Querfinanzierung des eigenen Studiums oder auch Ehrenamtes über die Beschäftigung bei Grünen Abgeordneten oder Strukturen ist dabei insgesamt nicht unüblich. Sehr regelmäßig arbeiten auch Bundesvorstandsmitglieder in Büros von Bundestagsabgeordneten. Diese sind von der bisherigen Klausel zudem nicht erfasst. Auch in Thüringen haben bereits mehrere Landesvorstandsmitglieder bei oder für grüne Politiker*innen und Strukturen gearbeitet oder tuen dies auch jetzt. Eine Ausschlussklausel wäre in diesem Fall wahrscheinlich nicht zugunsten des Landesverbandes ausgegangen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Satzung ist insbesondere dafür da die Leitplanken für die Entscheidungsfähigkeit der Mitgliederversammlung festzulegen. Wir als Antragsteller*innen halten es für die Verantwortung der Mitgliederversammlung zu bewerten, ob ein Beschäftigungsverhältnis ein ausschlaggebender Grund ist einer Personalie nicht zuzustimmen. Unsere Satzung sieht zudem die Möglichkeit eines konstruktiven Misstrauensvotums auch gegen einzelne Landesvorstandsmitglieder (§8 Nr. 9) vor.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>In aller Kürze gilt: Wer sich engagieren will, die*der soll es auch können. Wenn es dazu Bedenken gibt sind unsere Mitglieder fähig, sich dagegen zu wehren.</p></div></div><h2>Erklärung in einfacher Sprache</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der Antrag will die Regeln ändern, wer im Landesvorstand der GRÜNEN JUGEND Thüringen mitarbeiten darf.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Manche Menschen arbeiten für die grüne Partei oder Politiker*innen. Wer das tut, darf momentan nicht im Landesvorstand sein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Diese Regel soll nun geändert werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Begründung dafür ist:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Es wird immer schwieriger, genug Menschen für den Landesvorstand zu finden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Viele Mitglieder interessieren sich für Politik. Manche wollen neben dem Studium oder der Schule Geld verdienen. Deshalb wollen sie im politischen Bereich arbeiten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Manche Mitglieder wollen ein Praktikum machen. Manche müssen ein Praktikum für das Studium machen. Auch wer ein bezahltes Praktikum bei Grünen macht, darf nicht im Landesvorstand sein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Dadurch könnten engagierte Menschen nicht kandidieren, obwohl sie sich einbringen wollen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Leute, die den Antrag stellen sagen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die politische Unabhängigkeit der GRÜNEN JUGEND bleibt wichtig.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Aber wichtiger ist momentan, dass der Verband arbeitsfähig bleibt. Genug Menschen müssen Verantwortung übernehmen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Eine Arbeit kann zu einem Interessenskonflikt führen. Aber die Mitgliederversammlung soll selbst entscheiden, wer für ein Amt geeignet ist.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wenn Mitglieder mit der Arbeit eines Vorstandsmitglieds unzufrieden sind, gibt es bereits Möglichkeiten, die Person wieder abzuwählen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Kurz gesagt:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Mehr Menschen sollen für den Landesvorstand kandidieren dürfen – auch wenn sie nebenbei im grünen politischen Umfeld arbeiten oder dort Praktika machen.</p></div></div><h2>Als PDF</h2><iframe class="pdfViewer" src="/26lmv1/Uberarbeitung-Ausschlussklauseln-zur-Besetzung-des-Landesvorstandes-54933/embeddedpdf?file=%2F26lmv1%2FUberarbeitung-Ausschlussklauseln-zur-Besetzung-des-Landesvorstandes-54933%2Fviewpdf%3FsectionId%3D57313"></iframe>]]></description>
                        <pubDate>Thu, 21 May 2026 15:15:21 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A3: Antifa heißt Klimaschutz!</title>
                        <link>https://gjth.antragsgruen.de/26lmv1/motion/102444</link>
                        <author>Landesvorstand (dort beschlossen am: 20.05.2026)</author>
                        <guid>https://gjth.antragsgruen.de/26lmv1/motion/102444</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>3,2 Grad. 0 Ausreden.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das Pariser Klimaabkommen war 2015 – und elf Jahre später bleibt vom 1,5-Grad-Ziel nicht mehr viel übrig. In nur 10 Jahren haben wir unsere Chance auf ein stabiles Klima quasi abgeschafft. Wenn der Status Quo beibehalten wird, leben wir schon 2050 mit 2 °C Erderwärmung und bis zum Ende des Jahrhunderts rechnet das Umweltbundesamt aktuell mit 3,2 °C Erwärmung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das wird für uns drastische Folgen haben. Jeden Sommer wird es mehr Hitzetote geben, da 40 °C eine normale Sommertemperatur sein wird. Das wird vor allem Säuglinge, alte Menschen und Menschen mit Vorerkrankungen treffen. Also gerade die Gruppen, die sich häufig nicht selbst schützen können. Infektionskrankheiten, die oft tödlich enden, wie Malaria oder auch Gelbfieber, werden sich weit über ihre bisherigen Gebiete verbreiten. Durch starke Regenfälle nehmen die überschwemmten Flächen zu, wodurch mehr Mücken und andere, auch tropische, Insekten sich vermehren. In Kombination mit der Hitze kann das zu bakteriellen Erregern, wie Typhus und Cholera, in Europa führen, worauf unser Immunsystem nicht vorbereitet ist. Bereits 1°C mehr Erderwärmung führt zu 6 % weniger Mais-, Reis-, Soja- und Weizenerträgen, was eine unglaubliche Versorgungsunsicherheit und absehbar Hungerkatastrophen mit sich bringen würde. In einer 3-Grad-Welt wären rund 19 % der Erdoberfläche praktisch unbewohnbar. Davon sind rund 3 Mrd. Menschen betroffen, deren Existenz auf dem Spiel steht.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Durch die Erderwärmung werden sich aber auch Lebensräume von Tierarten verschieben. Bis zu 30 % aller Arten sterben vermutlich aus, wobei gerade die mit kleinen Lebensräumen sehr gefährdet sind. Aktuell ist der Klimawandel noch nicht die Hauptursache für das Artensterben, allerdings kann er das noch werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Klimakrise macht die Welt unberechenbar. Wetterextreme nehmen zu, aber auch ganze Systeme können kippen. Durch die Versauerung der Ozeane könnte der Golfstrom kollabieren und zu extremen, unbeherrschbaren Temperaturunterschieden zwischen Wintern und Sommern in Europa führen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Klimakrise ist eine existenzielle Bedrohung für die Menschheit und damit eine Gerechtigkeitsfrage, der wir uns gemeinsam stellen müssen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Kein LNG, keine Lausitz-Kohle – echte Energiewende jetzt</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Während die Klimakrise also immer näher kommt, möchte die Bundeswirtschaftsministerin Reiche langfristige Gasverträge und dabei vor allem die aktuelle LNG-Struktur erhalten sowie ausbauen. LNG steht für Liquefied Natural Gas, also flüssiges Erdgas, das aus anderen Ländern, wie aktuell aus den USA, nach Deutschland importiert wird. Beim Abbau durch Fracking werden ganze Gebiete verseucht, Arten sterben, Menschen werden vertrieben, Aktivist*innen verfolgt, die Gesundheit von Anwohner*innen gefährdet. All das meist vor allem für die Profite von großen westlichen Gaskonzernen. Der LNG-Ausbau widerspricht nicht nur den deutschen Klimazielen, sondern Wissenschaftler*innen sprechen sogar von einem Gas Lock-in. Durch langfristige Verträge oder hohe Investitionskosten werden wir quasi gezwungen weiter Gas abzunehmen und zu verfeuern, als gäbe es kein Morgen. Die künstliche Konkurrenz durch fossile Energien blockiert außerdem zusätzlich den Ausbau von erneuerbaren Energien. Erdgas ist kein klimafreundlicher „Brückenenergieträger“, sondern verursacht erhebliche CO₂- und Methan-Emissionen. Außerdem werden aktuell systematisch Gesetze zu erneuerbaren Energien zurückgedreht, statt sie weiter voranzutreiben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Auch Milliardeninvestitionen in fossile Infrastruktur, wie den Kohleabbau in der Lausitz, arbeiten gegen die Einhaltung der Klimaziele. Dort werden weiterhin Dörfer, Naturflächen und Lebensräume trotz wissenschaftlicher Warnungen zerstört. Braunkohle gehört zu den klimaschädlichsten Energieformen und verursacht enorme CO2-Emissionen. Die Lausitz braucht einen sozial gerechten Strukturwandel mit sicheren Arbeitsplätzen in klimafreundlichen Branchen!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Diese fossile Energiepolitik stärkt autoritäre Regimes und schafft geopolitische Abhängigkeiten von Staaten wie Katar oder auch den USA. <strong>Statt neuer Gasbohrungen braucht es massive Investitionen in erneuerbare Energien, Energieeffizienz und eine demokratische, öffentliche Energieversorgung.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Nationalismus, Hetze und fossile Interessen</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Während die Folgen der Klimakrise immer sichtbarer werden, formiert sich weltweit gleichzeitig eine politische Bewegung der global agierenden extremen, meist populistischen Rechten, deren Ideologie auf Wissenschaftsfeindlichkeit und Nationalismus fußt. Nationalismus als deren Leitprinzip stößt bei globalen Krisen mit seinen politischen Antworten wortwörtlich an seine Grenzen, da ein planetarer Temperaturanstieg sich nicht an Staatsgrenzen stoppen lässt. Populismus wiederum ist auf kurzfristige Popularität angewiesen und damit selbst strukturell unfähig, eine langfristige nachhaltige Politik zu verfolgen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die extreme Rechte findet sich global in Netzwerken und Strukturen zusammen, die unter anderem durch Tech-Milliardäre, die sogenannten Broligarchen, und fossile Unternehmen finanziert werden. In rechten „Think Tanks“, wie EIKE, welches durch Wissenschaftler*innen als Zentrum der organisierten Klimaleugnerszene bezeichnet wird, oder dem rechtsextremen “Institut für Staatspolitik” können Strategien erdacht und in jenen rechtsextremen Netzwerken verbreitet werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Durch interne Plattformregulationen und die Privilegierung rechter und hetzender Inhalte zerstören besagte Tech-Unternehmen die demokratische Öffentlichkeit und untergraben unsere Diskursfähigkeit. Intransparent finanzierte alternative Mediennetzwerke wie NIUS oder Apollo, aber auch rechte Influencer*innen nutzen dies als Vorteil für offene Hetz- und Desinformationskampagnen. Durch rechtskonservative Publikationen wie BILD, FOCUS oder Cicero nehmen sie Einfluss auf den politischen Mainstream, wie an Kampagnen wie bspw. gegen Dr. Brosius-Gersdorf und das Heizungsgesetz deutlich wird. Dadurch können sie enorm an politischer Schlagkraft gewinnen. Auch die profilierten rechten Medienhäuser profitieren dabei immer wieder von Zuwendungen oder Werbeeinnahmen durch die fossile Lobby. <strong>Gegen diese Kampagnen müssen wir bewegungsübergreifend zusammenstehen, Desinformation widersprechen und Aktivist*innen Rückendeckung geben, um Resilienz gegen organisierte Hetze zu entwickeln. </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Global vernetzt - Rechtsextreme gegen Demokratie und Klimaschutz</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Geflechte der internationalen Rechten sind paradox: Nationalistische Akteur*innen, die nach außen eine Politik der Abschottung proklamieren und die sich aktiv gegen die internationale Zusammenarbeit bei globalen Krisen aussprechen, sind selbst international eng vernetzt. Als internationalistisch organisierte Nationalisten bekämpfen sie wissenschaftliche Erkenntnisse mit populistischen Erzählungen und verwandeln globale Krisen wie die Klimakrise in nationale Feindbilder, die jede demokratische und grenzüberschreitende Lösung blockieren. Während rechte Netzwerke den öffentlichen Diskurs verschieben, erzielen Großkonzerne wie „Shell“ in Energie- und Kriegskrisen enorme Zusatzgewinne und setzen ihre starke politische Lobby ein, um Klimaschutzauflagen zu verwässern und politische Entscheidungen im Sinne fossiler Geschäftsmodelle zu beeinflussen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Eine gerechte Aushandlung von Klimaschutz geht nur auf demokratischer Grundlage. Diese stellen Rechtsextremisten ganz grundsätzlich in Frage. Durch den Angriff auf Minderheiten, Teilhaberechte, unabhängige Medien oder politische Gegner*innen gefährden sie unser Zusammenleben. Rechtsextreme wollen die Demokratie abschaffen. Aber egal ob durch Hetze und Desinformation im bestehenden Diskurs oder den Angriff auf Institutionen - gerechte Aushandlungen sind so nicht möglich.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Autoritäre “Antworten” auf die Klimakrise</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Neben der offenen Leugnung der Klimakrise entwickelt die extreme Rechte jedoch auch eine scheinbar „ökologische“ Strategie: den Ökofaschismus. Hier werden ökologische Krisen und Ressourcenkonflikte nicht geleugnet, sondern anerkannt. Dies ist aber rassistisch und nationalistisch begründet. Anstatt globale und solidarische Lösungen zu finden, wird „Heimatschutz“ beschworen. Das bedeutet, dass Grenzen geschlossen werden sollen, um angeblich „überflüssige“ oder „fremde“ Menschen auszuschließen oder sogar Gewalt zu legitimieren. Somit nutzen rechte Akteur*innen Klima- und Umweltpolitik für ihre eigene menschenfeindliche Agenda, die autoritäre, ausgrenzende Ordnungsvorstellungen durchsetzen soll.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Klimagerechtigkeit kennt keine Grenzen</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wenn wir das Klima in den Griff bekommen wollen, dann nur gemeinsam. Bei einer globalen Krise muss auch die Lösung global gedacht und gemeinsam ausgehandelt werden. Klimagerechtigkeit richtet sich dabei nicht nach europäischen oder nationalen Interessen. Nationaler Egoismus und Misstrauen sind keine Grundlage für Zusammenarbeit.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Westliche Staaten müssen sich ihrer Verantwortung als größte Verursacher von Emissionen und ihrer Schuld als Täter des (Neo-)Kolonialismus stellen. Im Zusammenhang des Kolonialismus sind Macht, Wissen und Kapital anhand rassistischer Kriterien strukturiert worden. Auf diese Weise wird die westliche Welt bevorteilt und die Ausbeutung nicht-westlicher Staaten bis heute legitimiert. Diese Systeme, Denkstrukturen und Machtverhältnisse bestehen bis heute weiter. Ernst gemeinte Klimagerechtigkeit muss dekolonial sein, diese Systeme in Frage stellen und abschaffen!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Konkret bedeutet das unter anderem eine gerechte Lasten- und Kostenverteilung bei der Bekämpfung der Klimakrise und der Anpassung an ein instabiles, heißeres Klima zu akzeptieren. Internationale Regime, wie das Welthandels- oder Finanzsystem, sind auf westliche Interessen ausgerichtet und sorgen bis heute dafür, dass reiche Staaten und Konzerne bevorteilt werden. Sie schaffen politische und wirtschaftliche Abhängigkeiten. Kapitalstarke Staaten und Unternehmen können so von Extraktivismus (Ressourcenausbeutung), Patenten und frühen Investitionen profitieren, während die Chancen für alle ohne Kapital, sich an die neue klimatische Realität anzupassen, noch weiter erschwert werden. Diese Ausbeutungssysteme sind flankiert von rassistischer Grenz- und Migrationspolitik. In einer Welt menschenverursachter Katastrophen, Dürren, Überschwemmungen und tiefgreifender Klimaveränderungen werden Fluchtbewegungen zunehmen. Auch aus einer Klimagerechtigkeitsperspektive muss deshalb gelten: <strong>No Border, No Nation, No Neokolonialismus.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Gerechte Transformation statt Scheinlösungen</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Autokraten wie Trump blockieren internationale Klimapolitik und erpressen bspw. die EU zu fossilen Importen. Durch diese sind wir abhängig von autoritären Regimen. Von Armut betroffene Personen sind von Preissprüngen am meisten betroffen, fossile Konzerne dagegen lassen sich mit Übergewinnen und Subventionen wie dem Tankrabatt die Krise vergolden. Jeder Cent in fossile Energien ist ein Cent für die Zerstörung von Klima und Demokratie. Es muss gelten: Kein Gas und Öl mehr von Autokrat*innen und Faschist*innen, keine Kohle für Zerstörung! Wer den Planeten kaputt macht, gehört abgeschafft: Fossile Unternehmen enteignet, Lobbyismus und Werbung für die Klimazerstörung verboten, die Finanzierung rechter Netzwerke und Medienplattformen trockengelegt!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Doch auch “grüne” Technologien haben neokoloniale Schlagseiten. Durch Bergbauprojekte, u.a. in Lateinamerika, werden vor Ort Natur und Lebensräume zerstört, Bewohner*innen werden vertrieben und Aktivist*innen erfahren Repression. Spätestens die Klimakrise macht klar: Es gibt kein grenzenloses Wachstum, wie ihn Kapitalismus-Jünger sich wünschen. Klimagerechtigkeit bedeutet Solidarität mit den Aktivist*innen vor Ort, keine grüne Ressourcenausbeutung, sondern nachhaltiges Wirtschaften und die globale Aushandlung gerechter Ressourcenverteilung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Antifa heißt Klimaschutz!</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Klimakrise betrifft ökonomisch benachteiligte und sozial ausgegrenzte Personen zuerst. Jede zivilgesellschaftliche Bewegung, die sich gegen Ausgrenzung und Autoritarismus einsetzt, muss auch die Klimakrise in ihre Kämpfe einbeziehen und ihren Aktivismus klimagerecht denken.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Als Zivilgesellschaft und Teil der Klimagerechtigkeitsbewegung müssen wir deshalb Druck für eine klimagerechte Politik aufbauen. Das ist nicht immer einfach. Die Klimakrise stellt uns vor viele Gerechtigkeitsfragen. Sie kann verängstigen und ratlos machen. Die Fragen haben aber auch Antworten und machen klar wie selten zuvor: <strong>Eine andere Welt ist möglich, sie muss es sogar sein.</strong> Indem wir unsere Kämpfe verbinden, können wir sie gemeinsam gestalten. Solidarität und Empathie kann man lernen und erfahren. Wir lassen uns nicht von Rechten vereinzeln und die Hoffnung nehmen. Wir kämpfen für eine bessere Welt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Klimagerechtigkeit geht nur global, antifaschistisch und gemeinsam. Antifa heißt Klimaschutz!</strong></p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>im Text selbst.</p></div></div><h2>Antrag in einfacher Sprache</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Die Erde wird immer wärmer</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Erde wird wärmer. Das nennt man Klima-Wandel oder Klima-Krise.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Im Jahr 2015 haben viele Länder versprochen: Die Erde soll sich nicht mehr als 1,5 Grad</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>erwärmen. Dieses Versprechen heißt: Pariser Klima-Abkommen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Dieses Versprechen wurde nicht eingehalten. Wenn sich nichts ändert: Bis zum Jahr 2100 wird</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>die Erde 3,2 Grad wärmer sein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Was passiert bei mehr Wärme?</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Mehr Wärme bedeutet:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>• Im Sommer wird es sehr heiß. 40 Grad können normal werden. Das ist gefährlich für</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Babys und kranke Menschen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>• Krankheiten wie Malaria breiten sich aus. Diese Krankheiten können töten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>• Starke Regenfälle kommen öfter. Dann gibt es mehr Überschwemmungen. Mehr</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Insekten vermehren sich. Das kann neue Krankheiten bringen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>• Es gibt weniger Getreide und Gemüse. Dann haben Menschen weniger zu essen. Viele</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Menschen könnten hungern.• Viele Tiere sterben aus. Vielleicht bis zu 30 von 100 Tier-Arten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>• Rund 3 Milliarden Menschen könnten ihre Heimat verlieren. Weil ihre Heimat zu heiß</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>oder überflutet wird.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Was müssen wir tun?</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wir brauchen echte erneuerbare Energien. Das bedeutet: Strom aus Wind, Sonne und Wasser.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Was wir nicht brauchen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>• Kein Flüssig-Gas (auf Englisch: LNG). Dieses Gas kommt aus anderen Ländern. Es schadet</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>dem Klima. Es macht uns abhängig von anderen Ländern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>• Keine Braunkohle mehr. Braunkohle schadet dem Klima sehr stark. In der Lausitz werden</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>dafür Dörfer abgerissen. Das ist nicht in Ordnung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wir brauchen stattdessen: Sichere Arbeitsplätze in umweltfreundlichen Branchen. Zum Beispiel</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>im Bereich erneuerbare Energien.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Rechte Politik und Klima-Schutz</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Manche politischen Gruppen sagen: Der Klima-Wandel ist nicht so schlimm. Oder: Der Klima-</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wandel existiert gar nicht.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Das stimmt nicht. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sind sich einig: Der Klima-Wandel</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>ist real und gefährlich.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Diese rechten Gruppen arbeiten oft mit Öl- und Gas-Firmen zusammen. Die Firmen wollen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>weiter Geld verdienen. Deshalb blockieren sie Klima-Schutz.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wir müssen das gemeinsam stoppen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Klima-Gerechtigkeit für alle Menschen weltweit</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Klima-Krise ist ein globales Problem. Das bedeutet: Das Problem betrifft die ganze Welt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Deshalb müssen alle Länder gemeinsam handeln.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Reiche Länder haben mehr CO₂ ausgestoßen. CO₂ ist ein Gas, das die Erde erwärmt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Deshalb haben reiche Länder eine besondere Verantwortung. Sie müssen mehr helfen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wenn das Klima sich verändert: Werden mehr Menschen fliehen. Weil ihre Heimat</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>unbewohnbar wird. Diese Menschen brauchen Schutz und Unterstützung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Faire Lösungen — keine falschen Versprechen</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Fossile Energien sind: Öl, Gas und Kohle. Sie schaden dem Klima. Wer das Klima zerstört, muss</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>aufhören.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Auch manche „grüne” Technologien können Menschen schaden. Zum Beispiel beim Abbau</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>seltener Metalle werden Menschen in anderen Ländern vertrieben. Das ist nicht gerecht.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wir wollen: Echten Klima-Schutz. Der allen Menschen nützt. In Deutschland und weltweit.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Gemeinsam für eine bessere Welt</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Klima-Krise trifft arme Menschen zuerst. Und Menschen, die ohnehin weniger Rechte</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>haben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Deshalb gehören zusammen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>• Kampf gegen die Klima-Krise.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>• Kampf gegen Ausgrenzung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>• Kampf für Demokratie.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wir lassen uns nicht entmutigen. Wir kämpfen gemeinsam für eine bessere Welt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Klima-Schutz geht nur gemeinsam!</strong></p></div></div><h2>Als PDF</h2><iframe class="pdfViewer" src="/26lmv1/motion/102444/embeddedpdf?file=%2F26lmv1%2Fmotion%2F102444%2Fviewpdf%3FsectionId%3D57308"></iframe>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 20 May 2026 17:00:45 +0200</pubDate>
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