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            <title>1. Landesmitgliederversammlung 2026 der GRÜNEN JUGEND Thüringen: Alles</title>
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                <title>1. Landesmitgliederversammlung 2026 der GRÜNEN JUGEND Thüringen: Alles</title>
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                        <title>B1: Hannes Pfeifer</title>
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                        <author>Hannes Pfeifer</author>
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                        <description><![CDATA[<h2>Foto</h2><h2>Selbstvorstellung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Hi,</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ich bin Hannes 17 Jahre Alt und bin seit zwei jahren Beisitzi vom GJ Jena Vorstand. Auf meinen ersten Buko vor 2 Jahren bin ich zum ersten mal mit dem Thema Finanzen in Kontakt gekommen und habe eine große abneigung entwickelt, wenn 22 uhr drei Haushalte besprochen werden, ist das nicht sonderlich atraktiv. Dieses Jahr habe ich mich entschiden neben meinen Tätigkeiten im Vorstand auch beim CSD (Christopher Street Day) mit zu organiesieren. Dabei bin ich in die Finanz AG rein geruscht und meine Abneigung hat sich zu einer Großen Interesse und Spaß für Finazen Entwickelt. Das wissen was ich jetzt durch den CSD erungen habe möchte ich gerne auch in die GJ weitertragen. Ich würde mich freuen wenn ihr mich wählt zum Rechnungprüfer :)</p></div></div><h2>Zusammenfassung in einfacher Sprache</h2>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 12 Jun 2026 22:08:33 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>S4: Aufnahme der Beiträge für die Förder-Mitgliedschaften in die Finanzordnung</title>
                        <link>https://gjth.antragsgruen.de/26lmv1/aufnahme-der-beitrage-fur-die-forder-mitgliedschaften-in-die-finanzord-20191</link>
                        <author>Landesvorstand (dort beschlossen am: 18.05.2026)</author>
                        <guid>https://gjth.antragsgruen.de/26lmv1/aufnahme-der-beitrage-fur-die-forder-mitgliedschaften-in-die-finanzord-20191</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Landesmitgliederversammlung beschließt, die Finanzordnung der GRÜNEN JUGEND Thüringen wie folgt zu ändern. Die Änderung wird am Tag nach der Beschlussfassung wirksam.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>1. Nach § 19 wird folgender § 20 eingefügt:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><blockquote><p>„<strong>§ 20 Fördermitgliedschaft</strong></p></blockquote></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><blockquote><p>(1) Der Mitgliedsbeitrag für Fördermitglieder nach § 3 Nummer 10 der Satzung beträgt 100,00 Euro pro Kalenderjahr. Fördermitglieder können den Mitgliedsbeitrag freiwillig erhöhen.</p></blockquote></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><blockquote><p>(2) Der Beitrag ist zu Beginn eines jeden Kalenderjahres in voller Höhe fällig. Auf Antrag des Fördermitglieds kann die Zahlung in halbjährlichen Raten erfolgen. Der Antrag muss nicht begründet werden.</p></blockquote></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><blockquote><p>(3) Die Fördermitgliedschaft endet, wenn der Beitrag nach Ablauf des zu zahlenden Jahres und weiteren 12 Monaten nicht gezahlt worden ist.“</p></blockquote></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>2. Die Nummerierung des bisherigen § 20 sowie Verweise auf diesen werden in § 21 geändert.</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>** Einfache Sprache **</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h2>Wie ist die aktuelle Regel?</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Förder-Mitglieder unterstützen unsere Arbeit mit Geld.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Sie haben nicht die Rechte wie die normalen Mitglieder.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Man kann auch Fördermitglied sein, wenn man über 29 Jahre alt ist.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>In unserer Satzung (§ 3 Nummer 10) steht, dass die Finanz-Ordnung Regeln zum Mitglieds-Beitrag für Förder-Mitglieder festlegen soll.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h2>Warum ist das ein Problem?</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Aktuell fehlen diese Regeln.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Es ist nicht festgelegt, wie hoch der Mitglieds-Beitrag ist.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h2>Was soll geändert werden?</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h3>zu 1.:</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wir fügen die Regeln zur Finanz-Ordnung hinzu.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>In (1) wird ein Beitrag von mindestens 100 Euro pro Jahr festgelegt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>In (2) erlauben wir, dass der Beitrag auch in zwei Teilen gezahlt wird.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>In (3) legen wir fest, dass man kein Fördermitglied mehr ist, wenn man den Beitrag bis zum übernächsten Jahr nicht gezahlt hat.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h3>zu 2.:</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Nummerierung ändert sich.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der Inhalt ändert sich nicht.</p></div></div><h2>Erklärung in einfacher Sprache</h2><h2>Als PDF</h2>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 12 Jun 2026 19:11:33 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>S4: Aufnahme der Beiträge für die Förder-Mitgliedschaften in die Finanzordnung</title>
                        <link>https://gjth.antragsgruen.de/26lmv1/motion/103200</link>
                        <author>Landesvorstand (dort beschlossen am: 18.05.2026)</author>
                        <guid>https://gjth.antragsgruen.de/26lmv1/motion/103200</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Landesmitgliederversammlung beschließt, die Finanzordnung der GRÜNEN JUGEND Thüringen wie folgt zu ändern. Die Änderung wird am Tag nach der Beschlussfassung wirksam.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>1. Nach § 19 wird folgender § 20 eingefügt:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><blockquote><p>„<strong>§ 20 Fördermitgliedschaft</strong></p></blockquote></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><blockquote><p>(1) Der Mitgliedsbeitrag für Fördermitglieder nach § 3 Nummer 10 der Satzung beträgt 100,00 Euro pro Kalenderjahr. Fördermitglieder können den Mitgliedsbeitrag freiwillig erhöhen.</p></blockquote></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><blockquote><p>(2) Auf Antrag des Fördermitglieds kann die Zahlung in halbjährlichen Raten erfolgen. Der Antrag muss nicht begründet werden.</p></blockquote></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><blockquote><p>(3) Die Fördermitgliedschaft endet, wenn der Beitrag nach Ablauf des zu zahlenden Jahres und weiteren 12 Monaten nicht gezahlt worden ist.“</p></blockquote></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>2. Die Nummerierung des bisherigen § 20 sowie Verweise auf diesen werden in § 21 geändert.</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>** Einfache Sprache **</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h2>Wie ist die aktuelle Regel?</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Förder-Mitglieder unterstützen unsere Arbeit mit Geld.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Sie haben nicht die Rechte wie die normalen Mitglieder.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Man kann auch Fördermitglied sein, wenn man über 29 Jahre alt ist.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>In unserer Satzung (§ 3 Nummer 10) steht, dass die Finanz-Ordnung Regeln zum Mitglieds-Beitrag für Förder-Mitglieder festlegen soll.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h2>Warum ist das ein Problem?</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Aktuell fehlen diese Regeln.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Es ist nicht festgelegt, wie hoch der Mitglieds-Beitrag ist.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h2>Was soll geändert werden?</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h3>zu 1.:</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wir fügen die Regeln zur Finanz-Ordnung hinzu.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>In (1) wird ein Beitrag von mindestens 100 Euro pro Jahr festgelegt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>In (2) erlauben wir, dass der Beitrag auch in zwei Teilen gezahlt wird.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>In (3) legen wir fest, dass man kein Fördermitglied mehr ist, wenn man den Beitrag bis zum übernächsten Jahr nicht gezahlt hat.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h3>zu 2.:</h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Nummerierung ändert sich.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der Inhalt ändert sich nicht.</p></div></div><h2>Erklärung in einfacher Sprache</h2><h2>Als PDF</h2>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 12 Jun 2026 19:10:36 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Ä2 zu S4: Aufnahme der Beiträge für die Förder-Mitgliedschaften in die Finanzordnung</title>
                        <link>https://gjth.antragsgruen.de/26lmv1/motion/103200/amendment/106679</link>
                        <author>Nikolaus Fritzsche</author>
                        <guid>https://gjth.antragsgruen.de/26lmv1/motion/103200/amendment/106679</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_57310_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 9 bis 10 einfügen:</h4><div><blockquote><p>(2) <ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">Der Beitrag ist zu Beginn eines jeden Kalenderjahres in voller Höhe fällig. </ins>Auf Antrag des Fördermitglieds kann die Zahlung in halbjährlichen Raten erfolgen. Der Antrag muss nicht begründet werden.</p></blockquote></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>Ziffer 2 sagt, was die Ausnahme von der Regel ist. Die Regel ist jedoch vorher nicht konkret erwähnt worden. Die Ergänzung legt diese Regel fest</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 10 Jun 2026 22:37:00 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Ä1 zu S4: Aufnahme der Beiträge für die Förder-Mitgliedschaften in die Finanzordnung</title>
                        <link>https://gjth.antragsgruen.de/26lmv1/motion/102383/amendment/106677</link>
                        <author>Nikolaus Fritzsche</author>
                        <guid>https://gjth.antragsgruen.de/26lmv1/motion/102383/amendment/106677</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_57310_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 6 bis 7:</h4><div><blockquote><p>(1) Der Mitgliedsbeitrag für Fördermitglieder nach § 3 <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Nummer</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">Absatz</ins> 10 <ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">der Landessatzung </ins>beträgt 100,00 Euro pro Kalenderjahr. Fördermitglieder können den Mitgliedsbeitrag </p></blockquote></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>Es ist nicht klar, auf welche Satzung/Ordnung sich der Paragraf bezieht. Im Einführungstext wird nur die Finanzordnung erwähnt, wobei sich dieser Pragraf auf die Satzung der GJ-Thüringen bezieht. Daher ist hier eine Änderung für einen klaren Bezug notwendig</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 10 Jun 2026 17:32:00 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>S6: Öffnung von Vorstandspositionen</title>
                        <link>https://gjth.antragsgruen.de/26lmv1/offnung-von-vorstandspositionen-52173</link>
                        <author>Kreisvorstand Erfurt (dort beschlossen am: 27.05.2026)</author>
                        <guid>https://gjth.antragsgruen.de/26lmv1/offnung-von-vorstandspositionen-52173</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>§ 6 Landesmitgliederversammlung</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>§ 6 Nr. 6, neu einfügen: d) “Gibt es keine Kandidaturen von FLINTA*-Personen für den Vorstand eines Kreisverbands, so kann ein FLINTA*-Forum beschließen, die Wahl eines offenen Platzes freizugeben. Das so gewählte Vorstandsmitglied hat eine Amtszeit von einem halben Jahr. Die Amtszeit endet vorzeitig mit der Wahl neuer Vorstandsmitglieder. Das mit dieser Regelung gewählte Vorstandsmitglied hat eine vorwiegend organisatorische Verantwortung mit dem Ziel der Reaktivierung des Kreisverbandes und der Vorbereitung der Wahl eines neuen quotierten Vorstandes.”</strong></p></div></div><h2>Begründung</h2><h2>Erklärung in einfacher Sprache</h2><h2>Als PDF</h2>]]></description>
                        <pubDate>Tue, 09 Jun 2026 08:58:44 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>F3: Festgeld-Anlage beim Bundes-Verband von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN</title>
                        <link>https://gjth.antragsgruen.de/26lmv1/festgeld-anlage-beim-bundes-verband-von-bundnis-90-die-grunen-46553</link>
                        <author>Landesvorstand (dort beschlossen am: 08.06.2026)</author>
                        <guid>https://gjth.antragsgruen.de/26lmv1/festgeld-anlage-beim-bundes-verband-von-bundnis-90-die-grunen-46553</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die GRÜNE JUGEND Thüringen legt 3000,00 Euro beim Bundesverband von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN als Festgeld zu den aktuell gültigen Zinskonditionen mit jährlicher Kündigungsmöglichkeit an. Das Festgeld wird spätestens zum 31.12.2027 aufgelöst. Die Verwendung der Zinserlöse wird in den Haushaltsplänen für die Jahre 2026 und 2027 festgelegt.</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Im Jahr 2025 haben wir mehr Geld eingenommen.<br>
Außerdem haben wir nicht so viel Geld ausgegeben.<br>
Dadurch können wir Rücklagen bilden, die wir in den nächsten Jahren nutzen werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der Bundes-Verband von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN bietet ein Festgeld-Angebot an, um die Bundes-Geschäfts-Stelle zu unterstützen.<br>
Dieses Angebot möchten wir nutzen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Festgeld ist ein Konto, auf dem man Geld für eine bestimmte Zeit anlegt.<br>
Man bekommt dafür Zinsen, die man als Belohnung für das Anlegen erhält.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wir legen 3000 Euro an.<br>
So können wir unsere Ausgaben auch dann bezahlen, wenn wir weniger Geld einnehmen.<br>
Aktuell bekommen wir 2,00 Prozent Zinsen in einem Jahr.<br>
Das sind 60 Euro.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Dauer des Kontos soll erst einmal 1,5 Jahre betragen.<br>
Es kann aber verlängert werden, wenn wir das beschließen.<br>
Nach einem Jahr können wir das Konto jederzeit kündigen.<br>
Das gibt uns Flexibilität.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wir haben schon ein anderes Festgeld-Konto.<br>
Dort sind 5000 Euro angelegt.<br>
Dieses Konto soll ebenfalls Ende 2027 aufgelöst werden.<br>
Wenn wir dringend Geld brauchen, können wir das Konto aber schon ab Ende 2026 auflösen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Für weitere Informationen zur finanziellen Entwicklung der GRÜNEN JUGEND Thüringen schaue bitte in die Mittelfrist-Planung (Antrag F2).<br>
Du kannst dich auch an den Schatzmeister Pascal wenden.</p></div></div><h2>Antrag in einfacher Sprache</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die GRÜNE JUGEND Thüringen wird 3000,00 Euro beim Bundes-Verband von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN anlegen.<br>
Das Geld kommt auf ein Festgeld-Konto.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Zinsen, die wir bekommen, sind die aktuellen Zinsen.<br>
Man kann das Konto nach einem Jahr schließen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Das Geld wird spätestens am 31.12.2027 wieder abgehoben.<br>
Die Zinsen, die wir verdienen, werden in den Haushalts-Plänen für die Jahre 2026 und 2027 verwendet.</p></div></div><h2>Als PDF</h2>]]></description>
                        <pubDate>Mon, 08 Jun 2026 22:05:43 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>F2: Aktualisierte mittelfristige Finanz-Planung 2026–2030</title>
                        <link>https://gjth.antragsgruen.de/26lmv1/aktualisierte-mittelfristige-finanz-planung-2026-2030-23745</link>
                        <author>Landesvorstand (dort beschlossen am: 08.06.2026)</author>
                        <guid>https://gjth.antragsgruen.de/26lmv1/aktualisierte-mittelfristige-finanz-planung-2026-2030-23745</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Mittelfristige Finanz-Planung für die Jahre 2026–2030 wird zur Kenntnis genommen.</p></div></div><h2>Begründung</h2><h2>Antrag in einfacher Sprache</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h4>Was ist eine mittelfristige Finanz-Planung?</h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Mit einer so-genannten „mittelfristigen Finanz-Planung“ können wir planen, wie sich unser Geld in den nächsten Jahren entwickelt.<br>
Wir planen bis zum Jahr 2030.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h4>Was ändert sich?</h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Es gibt ein paar Änderungen im Nachtrags-Haushalt 2026 (Antrag F1).</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Unterstützung von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Hessen ist aktuell nur bis Juni 2028 sicher.<br>
Die Erhöhung der Stunden für die &quot;Organisatorische Geschäfts-Führung&quot; ist deswegen auch nur auf 2 Jahre begrenzt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h4>Was ist noch unklar?</h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Es ist noch unklar, wie viel Geld wir durch die &quot;Struktur-Förderung&quot; bekommen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Außerdem möchten wir uns dafür einsetzen, dass wir von der Partei mehr Geld bekommen.<br>
Wir haben deswegen den aktuellen Wert eingeplant.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wir wissen noch nicht, ob wir 2030 wieder Förder-Mittel bekommen.<br>
Wir bekommen diese Förder-Mittel nur, wenn BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Landtag ist.<br>
Wir müssen damit rechnen, dass es die Partei leider nicht wieder in den Landtag schafft.<br>
Deswegen müssen wir vorsichtig mit unserem Geld umgehen, vor allem ab 2028.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h4>Hinweis zur Barrierefreiheit</h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Das Dokument enthält eine große Tabelle mit vielen Farben.<br>
Es gibt darin schwere Sprache.<br>
Wenn du Hilfe brauchst, um das Dokument zu verstehen oder vorzulesen, schreibe bitte Pascal aus dem Landes-Vorstand.</p></div></div><h2>Als PDF</h2><iframe class="pdfViewer" src="/26lmv1/aktualisierte-mittelfristige-finanz-planung-2026-2030-23745/embeddedpdf?file=%2F26lmv1%2Faktualisierte-mittelfristige-finanz-planung-2026-2030-23745%2Fviewpdf%3FsectionId%3D57308"></iframe>]]></description>
                        <pubDate>Mon, 08 Jun 2026 22:01:19 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>F1: Nachtrags-Haushalt 2026</title>
                        <link>https://gjth.antragsgruen.de/26lmv1/nachtrags-haushalt-2026-33864</link>
                        <author>Landesvorstand (dort beschlossen am: 08.06.2026)</author>
                        <guid>https://gjth.antragsgruen.de/26lmv1/nachtrags-haushalt-2026-33864</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Landes-Mitglieder-Versammlung bestätigt den Nachtrags-Haushalt für das Jahr 2026.</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h4>Was ist ein Nachtrags-Haushalt?</h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ein Haushalts-Plan sagt, wie wir unser Geld im Jahr ausgeben.<br>
Wenn sich im Laufe eines Jahres die Situation ändert, können wir einen sogenannten Nachtrags-Haushalt beschließen.<br>
Der Nachtrags-Haushalt ersetzt den Haushalts-Plan.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h4>Was ändert sich finanziell?</h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der Landesverband Hessen von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN hat beschlossen, dass er uns unterstützt.<br>
Von dort bekommen wir Geld für eine Minijob-Stelle ab Juli 2027.<br>
Deshalb wollen wir unsere „Organisatorische Geschäfts-Führung“ auf 40 Stunden pro Monat erhöhen.<br>
Aktuell soll sie 30 Stunden pro Monat arbeiten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wir bekommen von den anderen Landes-Verbänden und vom Bundes-Verband Geld (&quot;Struktur-Förderung&quot;).<br>
Das sind 5800 Euro.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der GJ-Landesverband im Saarland bekommt in diesem Jahr plötzlich weniger bzw. keine Fördermittel.<br>
Der Landesvorstand hat beschlossen, dass wir der GJ Saar helfen.<br>
Wir haben ihnen 800 Euro von unserer Struktur-Förderung abgegeben.<br>
Das können wir uns leisten, da wir die Unterstützung aus Hessen bekommen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wir planen, etwas mehr Geld für die LMVen auszugeben.<br>
Außerdem sind kleinere Anstiege bei der FLINTA*- und genderpolitischen Arbeit sowie bei der LaVo-Arbeit geplant.<br>
Das ist möglich, weil wir die Unterstützung aus Hessen bekommen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h4>Was ändert sich noch?</h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wir passen die Struktur unseres Haushalts-Plans an.<br>
Er soll nun mit dem Buchhaltungs-Programm besser kompatibel sein (SHERPA).<br>
So wird die Buchhaltung erleichtert.<br>
Deswegen ändert sich die Aufteilung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Früher wurde im Haushalt angegeben, wenn wir Geld ausgeben, das wir später von einem Kreisverband der Partei oder dem Bundesverband zurückbekommen.<br>
Das gehört aber nicht in den Haushalts-Plan.<br>
Deswegen wurde das herausgenommen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h4><strong>Hinweis zur Barrierefreiheit</strong></h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Das Dokument enthält eine große Tabelle mit vielen Farben.<br>
Es gibt darin schwere Sprache.<br>
Wenn du Hilfe brauchst, um das Dokument zu verstehen oder vorzulesen, schreibe bitte Pascal aus dem Landes-Vorstand.</p></div></div><h2>Antrag in einfacher Sprache</h2><h2>Als PDF</h2><iframe class="pdfViewer" src="/26lmv1/nachtrags-haushalt-2026-33864/embeddedpdf?file=%2F26lmv1%2Fnachtrags-haushalt-2026-33864%2Fviewpdf%3FsectionId%3D57308"></iframe>]]></description>
                        <pubDate>Mon, 08 Jun 2026 21:43:50 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A3: Antifa heißt Klimaschutz!</title>
                        <link>https://gjth.antragsgruen.de/26lmv1/motion/102976</link>
                        <author>Landesvorstand (dort beschlossen am: 20.05.2026)</author>
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                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>3,2 Grad. 0 Ausreden.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das Pariser Klimaabkommen war 2015 – und elf Jahre später bleibt vom 1,5-Grad-Ziel nicht mehr viel übrig. In nur 10 Jahren haben wir unsere Chance auf ein stabiles Klima quasi abgeschafft. Wenn der Status Quo beibehalten wird, leben wir schon 2050 mit 2 °C Erderwärmung und bis zum Ende des Jahrhunderts rechnet das Umweltbundesamt aktuell mit 3,2 °C Erwärmung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das wird für uns drastische Folgen haben. Jeden Sommer wird es mehr Hitzetote geben, da 40 °C eine normale Sommertemperatur sein wird. Das wird vor allem Säuglinge, alte Menschen und Menschen mit Vorerkrankungen treffen. Also gerade die Gruppen, die sich häufig nicht selbst schützen können. Infektionskrankheiten, die oft tödlich enden, wie Malaria oder auch Gelbfieber, werden sich weit über ihre bisherigen Gebiete verbreiten. Durch starke Regenfälle nehmen die überschwemmten Flächen zu, wodurch mehr Mücken und andere, auch tropische, Insekten sich vermehren. In Kombination mit der Hitze kann das zu bakteriellen Erregern, wie Typhus und Cholera, in Europa führen, worauf unser Immunsystem nicht vorbereitet ist. Bereits 1°C mehr Erderwärmung führt zu 6 % weniger Mais-, Reis-, Soja- und Weizenerträgen, was eine unglaubliche Versorgungsunsicherheit und absehbar Hungerkatastrophen mit sich bringen würde. In einer 3-Grad-Welt wären rund 19 % der Erdoberfläche praktisch unbewohnbar. Davon sind rund 3 Mrd. Menschen betroffen, deren Existenz auf dem Spiel steht.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Durch die Erderwärmung werden sich aber auch Lebensräume von Tierarten verschieben. Bis zu 30 % aller Arten sterben vermutlich aus, wobei gerade die mit kleinen Lebensräumen sehr gefährdet sind. Aktuell ist der Klimawandel noch nicht die Hauptursache für das Artensterben, allerdings kann er das noch werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Klimakrise macht die Welt unberechenbar. Wetterextreme nehmen zu, aber auch ganze Systeme können kippen. Das Eis in den Polarregionen schmilzt und verdünnt den Salzgehalt im Nordatlantik. Dadurch kommt der Nordatlantikstrom ins Wanken, der unser mildes europäisches Klima stabilisiert. Die Folgen eines Einbruches des Stroms wären unvorhersehbare Temperaturschwankungen und Extremwetterereignisse.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Klimakrise ist eine existenzielle Bedrohung für die Menschheit und damit eine Gerechtigkeitsfrage, der wir uns gemeinsam stellen müssen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Kein LNG, keine Lausitz-Kohle – echte Energiewende jetzt</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Während die Klimakrise sich also immer schneller entwickelt, möchte die Bundeswirtschaftsministerin Reiche langfristige Gasverträge und dabei vor allem die aktuelle LNG-Struktur erhalten sowie ausbauen. LNG steht für Liquefied Natural Gas, also verflüssigtes Erdgas, das aus anderen Ländern, wie aktuell aus den USA, nach Deutschland importiert wird. Bei der Förderung durch Fracking werden ganze Gebiete verseucht, wodurch Arten sterben, Menschen vertrieben werden und ihre Gesundheit gefährdet wird. Außerdem werden Aktivist*innen, die sich dem entgegenstellen aktiv verfolgt. All das meist vor allem für die Profite von großen westlichen Gaskonzernen. Der LNG-Ausbau widerspricht nicht nur den deutschen Klimazielen, sondern Wissenschaftler*innen sprechen sogar von einem Gas Lock-in. Durch langfristige Verträge oder hohe Investitionskosten werden wir quasi gezwungen weiter Gas abzunehmen und zu verfeuern, als gäbe es kein Morgen. Die künstliche Konkurrenz durch fossile Energien blockiert außerdem zusätzlich den Ausbau von erneuerbaren Energien. Erdgas ist kein klimafreundlicher „Brückenenergieträger“, sondern verursacht erhebliche CO₂- und Methan-Emissionen. Außerdem werden aktuell systematisch Gesetze zu erneuerbaren Energien zurückgedreht, statt sie weiter voranzutreiben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Auch Milliardeninvestitionen in fossile Infrastruktur, wie den Kohleabbau in der Lausitz, arbeiten gegen die Einhaltung der Klimaziele. Dort werden weiterhin Dörfer, Naturflächen und Lebensräume trotz wissenschaftlicher Warnungen zerstört. Braunkohle gehört zu den klimaschädlichsten Energieformen und verursacht enorme CO2-Emissionen. Die Lausitz braucht einen sozial gerechten Strukturwandel mit sicheren Arbeitsplätzen in klimafreundlichen Branchen!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Diese fossile Energiepolitik stärkt autoritäre Regimes und schafft geopolitische Abhängigkeiten von Staaten wie Katar oder auch den USA. <strong>Statt neuer Gasbohrungen braucht es massive Investitionen in erneuerbare Energien, Elektrifizierung sowie Energieeffizienz und eine demokratische, öffentliche Energieversorgung.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Nationalismus, Hetze und fossile Interessen</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Während die Folgen der Klimakrise immer sichtbarer werden, formiert sich weltweit gleichzeitig eine politische Bewegung der global agierenden extremen, meist populistischen Rechten, deren Ideologie auf Wissenschaftsfeindlichkeit und Nationalismus fußt. Nationalismus als deren Leitprinzip stößt bei globalen Krisen mit seinen politischen Antworten wortwörtlich an seine Grenzen, da ein planetarer Temperaturanstieg sich nicht an Staatsgrenzen stoppen lässt. Populismus wiederum ist auf kurzfristige Popularität angewiesen und damit selbst strukturell unfähig, eine langfristige nachhaltige Politik zu verfolgen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die extreme Rechte findet sich global in Netzwerken und Strukturen zusammen, die unter anderem durch Tech-Milliardäre, die sogenannten Broligarchen, und fossile Unternehmen finanziert werden. In rechten „Think Tanks“, wie EIKE, welches durch Wissenschaftler*innen als Zentrum der organisierten Klimaleugnerszene bezeichnet wird, oder dem rechtsextremen “Institut für Staatspolitik” können Strategien erdacht und in jenen rechtsextremen Netzwerken verbreitet werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Durch interne Plattformregulationen und die Privilegierung rechter und hetzender Inhalte zerstören besagte Tech-Unternehmen die demokratische Öffentlichkeit und untergraben unsere Diskursfähigkeit. Intransparent finanzierte alternative Mediennetzwerke wie NIUS oder Apollo, aber auch rechte Influencer*innen nutzen dies als Vorteil für offene Hetz- und Desinformationskampagnen. Durch rechtskonservative Publikationen wie BILD, FOCUS oder Cicero nehmen sie Einfluss auf den politischen Mainstream, wie an Kampagnen wie bspw. gegen Dr. Brosius-Gersdorf und das Heizungsgesetz deutlich wird. Dadurch können sie enorm an politischer Schlagkraft gewinnen. Auch die profilierten rechten Medienhäuser profitieren dabei immer wieder von Zuwendungen oder Werbeeinnahmen durch die fossile Lobby. <strong>Gegen diese Kampagnen müssen wir bewegungsübergreifend zusammenstehen, Desinformation widersprechen und Aktivist*innen Rückendeckung geben, um der organisierten Hetze aktiv etwas entgegensetzen zu können. </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Global vernetzt - Rechtsextreme gegen Demokratie und Klimaschutz</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Geflechte der internationalen Rechten sind paradox: Nationalistische Akteur*innen, die nach außen eine Politik der Abschottung proklamieren und die sich aktiv gegen die internationale Zusammenarbeit bei globalen Krisen aussprechen, sind selbst international eng vernetzt. Als internationalistisch organisierte Nationalisten bekämpfen sie wissenschaftliche Erkenntnisse mit populistischen Erzählungen und verwandeln globale Krisen wie die Klimakrise in nationale Feindbilder, die jede demokratische und grenzüberschreitende Lösung blockieren. Während rechte Netzwerke den öffentlichen Diskurs verschieben, erzielen Großkonzerne wie „Shell“ in Energie- und Kriegskrisen enorme Zusatzgewinne und setzen ihre starke politische Lobby ein, um Klimaschutzauflagen zu verwässern und politische Entscheidungen im Sinne fossiler Geschäftsmodelle zu beeinflussen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Eine gerechte Aushandlung von Klimaschutz geht nur auf demokratischer Grundlage. Diese stellen Rechtsextremisten ganz grundsätzlich in Frage. Durch den Angriff auf Minderheiten, Teilhaberechte, unabhängige Medien oder politische Gegner*innen gefährden sie unser Zusammenleben. Rechtsextreme wollen die Demokratie abschaffen. Aber egal ob durch Hetze und Desinformation im bestehenden Diskurs oder den Angriff auf Institutionen - gerechte Aushandlungen sind so nicht möglich.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Autoritäre “Antworten” auf die Klimakrise</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Neben der offenen Leugnung der Klimakrise stützt sich die extreme Rechte auf die schon bestehenden Ideen des Ökofaschismus. Hier werden ökologische Krisen und Ressourcenkonflikte nicht geleugnet, sondern anerkannt. Dies ist aber rassistisch und nationalistisch begründet. Anstatt globale und solidarische Lösungen zu finden, wird „Heimatschutz“ beschworen. Das bedeutet, dass Grenzen geschlossen werden sollen, um angeblich „überflüssige“ oder „fremde“ Menschen auszuschließen oder sogar Gewalt zu legitimieren. Somit nutzen rechte Akteur*innen Klima- und Umweltpolitik für ihre eigene menschenfeindliche Agenda, die autoritäre, ausgrenzende Ordnungsvorstellungen durchsetzen soll.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Klimagerechtigkeit kennt keine Grenzen</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wenn wir das Klima in den Griff bekommen wollen, dann nur gemeinsam. Bei einer globalen Krise muss auch die Lösung global gedacht und gemeinsam ausgehandelt werden. Klimagerechtigkeit richtet sich dabei nicht nach europäischen oder nationalen Interessen. Nationaler Egoismus und Misstrauen sind keine Grundlage für Zusammenarbeit.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Westliche Staaten müssen sich ihrer Verantwortung als größte Verursacher von Emissionen und ihrer Schuld als Täter des (Neo-)Kolonialismus stellen. Im Zusammenhang des Kolonialismus sind Macht, Wissen und Kapital anhand rassistischer Kriterien strukturiert worden. Auf diese Weise wird die westliche Welt bevorteilt und die Ausbeutung nicht-westlicher Staaten bis heute legitimiert. Diese Systeme, Denkstrukturen und Machtverhältnisse bestehen bis heute weiter. Ernst gemeinte Klimagerechtigkeit muss dekolonial sein, diese Systeme in Frage stellen und abschaffen!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Konkret bedeutet das unter anderem eine gerechte Lasten- und Kostenverteilung bei der Bekämpfung der Klimakrise und der Anpassung an ein instabiles, heißeres Klima zu akzeptieren. Internationale Regime, wie das Welthandels- oder Finanzsystem, sind auf westliche Interessen ausgerichtet und sorgen bis heute dafür, dass reiche Staaten und Konzerne bevorteilt werden. Sie schaffen politische und wirtschaftliche Abhängigkeiten. Kapitalstarke Staaten und Unternehmen können so von Extraktivismus (Ressourcenausbeutung), Patenten und frühen Investitionen profitieren, während die Chancen für alle ohne Kapital, sich an die neue klimatische Realität anzupassen, noch weiter erschwert werden. Diese Ausbeutungssysteme sind flankiert von rassistischer Grenz- und Migrationspolitik. In einer Welt menschenverursachter Katastrophen, Dürren, Überschwemmungen und tiefgreifender Klimaveränderungen werden Fluchtbewegungen zunehmen. Auch aus einer Klimagerechtigkeitsperspektive muss deshalb gelten: <strong>No Border, No Nation, No Neokolonialismus.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Gerechte Transformation statt Scheinlösungen</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Autokraten wie Trump blockieren internationale Klimapolitik und erpressen bspw. die EU zu fossilen Importen. Durch diese sind wir abhängig von autoritären Regimen. Von Armut betroffene Personen sind von Preissprüngen am meisten betroffen, fossile Konzerne dagegen lassen sich mit Übergewinnen und Subventionen wie dem Tankrabatt die Krise vergolden. Jeder Cent in fossile Energien ist ein Cent für die Zerstörung von Klima und Demokratie. Es muss gelten: Kein Gas und Öl mehr von Autokrat*innen und Faschist*innen, keine Kohle für Zerstörung! Wer den Planeten kaputt macht, gehört abgeschafft: Fossile Unternehmen enteignet, Lobbyismus und Werbung für die Klimazerstörung verboten, die Finanzierung rechter Netzwerke und Medienplattformen trockengelegt!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Doch auch “grüne” Technologien haben neokoloniale Schlagseiten. Durch Bergbauprojekte, u.a. in Lateinamerika, werden vor Ort Natur und Lebensräume zerstört, Bewohner*innen werden vertrieben und Aktivist*innen erfahren Repression. Spätestens die Klimakrise macht klar: Es gibt kein grenzenloses Wachstum, wie ihn Kapitalismus-Jünger sich wünschen. Klimagerechtigkeit bedeutet Solidarität mit den Aktivist*innen vor Ort, keine grüne Ressourcenausbeutung, sondern nachhaltiges Wirtschaften und die globale Aushandlung gerechter Ressourcenverteilung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Antifa heißt Klimaschutz!</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Klimakrise betrifft ökonomisch benachteiligte und sozial ausgegrenzte Personen zuerst. Jede zivilgesellschaftliche Bewegung, die sich gegen Ausgrenzung und Autoritarismus einsetzt, muss auch die Klimakrise in ihre Kämpfe einbeziehen und ihren Aktivismus klimagerecht denken.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Als Zivilgesellschaft und Teil der Klimagerechtigkeitsbewegung müssen wir deshalb Druck für eine klimagerechte Politik aufbauen. Das ist nicht immer einfach. Die Klimakrise stellt uns vor viele Gerechtigkeitsfragen. Sie kann verängstigen und ratlos machen. Die Fragen haben aber auch Antworten und machen klar wie selten zuvor: <strong>Eine andere Welt ist möglich, sie muss es sogar sein.</strong> Indem wir unsere Kämpfe verbinden, können wir sie gemeinsam gestalten. Solidarität und Empathie kann man lernen und erfahren. Wir lassen uns nicht von Rechten vereinzeln und die Hoffnung nehmen. Wir kämpfen für eine bessere Welt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Klimagerechtigkeit geht nur global, antifaschistisch und gemeinsam. Antifa heißt Klimaschutz!</strong></p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>im Text selbst.</p></div></div><h2>Antrag in einfacher Sprache</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Die Erde wird immer wärmer</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Erde wird wärmer. Das nennt man Klima-Wandel oder Klima-Krise.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Im Jahr 2015 haben viele Länder versprochen: Die Erde soll sich nicht mehr als 1,5 Grad erwärmen. Dieses Versprechen heißt: Pariser Klima-Abkommen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Dieses Versprechen wurde nicht eingehalten. Wenn sich nichts ändert: Bis zum Jahr 2100 wird die Erde 3,2 Grad wärmer sein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Was passiert bei mehr Wärme?</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Mehr Wärme bedeutet:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>• Im Sommer wird es sehr heiß. 40 Grad können normal werden. Das ist gefährlich für Babys und kranke Menschen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>• Krankheiten wie Malaria breiten sich aus. Diese Krankheiten können töten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>• Starke Regenfälle kommen öfter. Dann gibt es mehr Überschwemmungen. Mehr Insekten vermehren sich. Das kann neue Krankheiten bringen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>• Es gibt weniger Getreide und Gemüse. Dann haben Menschen weniger zu essen. Viele Menschen könnten hungern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>• Viele Tiere sterben aus. Vielleicht bis zu 30 von 100 Tier-Arten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>• Rund 3 Milliarden Menschen könnten ihre Heimat verlieren. Weil ihre Heimat zu heiß oder überflutet wird.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Was müssen wir tun?</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wir brauchen echte erneuerbare Energien. Das bedeutet: Strom aus Wind, Sonne und Wasser.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Was wir nicht brauchen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>• Kein Flüssig-Gas (auf Englisch: LNG). Dieses Gas kommt aus anderen Ländern. Es schadet dem Klima. Es macht uns abhängig von anderen Ländern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>• Keine Braunkohle mehr. Braunkohle schadet dem Klima sehr stark. In der Lausitz werden dafür Dörfer abgerissen. Das ist nicht in Ordnung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wir brauchen stattdessen: Sichere Arbeitsplätze in umweltfreundlichen Branchen. Zum Beispiel im Bereich erneuerbare Energien.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Rechte Politik und Klima-Schutz</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Manche politischen Gruppen sagen: Der Klima-Wandel ist nicht so schlimm. Oder: Der Klima-Wandel existiert gar nicht.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Das stimmt nicht. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sind sich einig: Der Klima-Wandel ist real und gefährlich.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Diese rechten Gruppen arbeiten oft mit Öl- und Gas-Firmen zusammen. Die Firmen wollen weiter Geld verdienen. Deshalb blockieren sie Klima-Schutz.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wir müssen das gemeinsam stoppen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Klima-Gerechtigkeit für alle Menschen weltweit</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Klima-Krise ist ein globales Problem. Das bedeutet: Das Problem betrifft die ganze Welt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Deshalb müssen alle Länder gemeinsam handeln.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Reiche Länder haben mehr CO₂ ausgestoßen. CO₂ ist ein Gas, das die Erde erwärmt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Deshalb haben reiche Länder eine besondere Verantwortung. Sie müssen mehr helfen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wenn das Klima sich verändert: Werden mehr Menschen fliehen. Weil ihre Heimat unbewohnbar wird. Diese Menschen brauchen Schutz und Unterstützung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Faire Lösungen — keine falschen Versprechen</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Fossile Energien sind: Öl, Gas und Kohle. Sie schaden dem Klima. Wer das Klima zerstört, muss aufhören.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Auch manche „grüne” Technologien können Menschen schaden. Zum Beispiel beim Abbau seltener Metalle werden Menschen in anderen Ländern vertrieben. Das ist nicht gerecht.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wir wollen: Echten Klima-Schutz. Der allen Menschen nützt. In Deutschland und weltweit.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Gemeinsam für eine bessere Welt</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Klima-Krise trifft arme Menschen zuerst. Und Menschen, die ohnehin weniger Rechte haben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Deshalb gehören zusammen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>• Kampf gegen die Klima-Krise.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>• Kampf gegen Ausgrenzung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>• Kampf für Demokratie.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wir lassen uns nicht entmutigen. Wir kämpfen gemeinsam für eine bessere Welt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Klima-Schutz geht nur gemeinsam!</strong></p></div></div><h2>Als PDF</h2>]]></description>
                        <pubDate>Mon, 08 Jun 2026 13:55:51 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A3: Antifa heißt Klimaschutz!</title>
                        <link>https://gjth.antragsgruen.de/26lmv1/motion/102975</link>
                        <author>Landesvorstand (dort beschlossen am: 20.05.2026)</author>
                        <guid>https://gjth.antragsgruen.de/26lmv1/motion/102975</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>3,2 Grad. 0 Ausreden.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das Pariser Klimaabkommen war 2015 – und elf Jahre später bleibt vom 1,5-Grad-Ziel nicht mehr viel übrig. In nur 10 Jahren haben wir unsere Chance auf ein stabiles Klima quasi abgeschafft. Wenn der Status Quo beibehalten wird, leben wir schon 2050 mit 2 °C Erderwärmung und bis zum Ende des Jahrhunderts rechnet das Umweltbundesamt aktuell mit 3,2 °C Erwärmung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das wird für uns drastische Folgen haben. Jeden Sommer wird es mehr Hitzetote geben, da 40 °C eine normale Sommertemperatur sein wird. Das wird vor allem Säuglinge, alte Menschen und Menschen mit Vorerkrankungen treffen. Also gerade die Gruppen, die sich häufig nicht selbst schützen können. Infektionskrankheiten, die oft tödlich enden, wie Malaria oder auch Gelbfieber, werden sich weit über ihre bisherigen Gebiete verbreiten. Durch starke Regenfälle nehmen die überschwemmten Flächen zu, wodurch mehr Mücken und andere, auch tropische, Insekten sich vermehren. In Kombination mit der Hitze kann das zu bakteriellen Erregern, wie Typhus und Cholera, in Europa führen, worauf unser Immunsystem nicht vorbereitet ist. Bereits 1°C mehr Erderwärmung führt zu 6 % weniger Mais-, Reis-, Soja- und Weizenerträgen, was eine unglaubliche Versorgungsunsicherheit und absehbar Hungerkatastrophen mit sich bringen würde. In einer 3-Grad-Welt wären rund 19 % der Erdoberfläche praktisch unbewohnbar. Davon sind rund 3 Mrd. Menschen betroffen, deren Existenz auf dem Spiel steht.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Durch die Erderwärmung werden sich aber auch Lebensräume von Tierarten verschieben. Bis zu 30 % aller Arten sterben vermutlich aus, wobei gerade die mit kleinen Lebensräumen sehr gefährdet sind. Aktuell ist der Klimawandel noch nicht die Hauptursache für das Artensterben, allerdings kann er das noch werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Klimakrise macht die Welt unberechenbar. Wetterextreme nehmen zu, aber auch ganze Systeme können kippen. Das Eis in den Polarregionen schmilzt und verdünnt den Salzgehalt im Nordatlantik. Dadurch kommt der Nordatlantikstrom ins Wanken, der unser mildes europäisches Klima stabilisiert. Die Folgen eines Einbruches des Stroms wären unvorhersehbare Temperaturschwankungen und Extremwetterereignisse.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Klimakrise ist eine existenzielle Bedrohung für die Menschheit und damit eine Gerechtigkeitsfrage, der wir uns gemeinsam stellen müssen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Kein LNG, keine Lausitz-Kohle – echte Energiewende jetzt</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Während die Klimakrise sich also immer schneller entwickelt, möchte die Bundeswirtschaftsministerin Reiche langfristige Gasverträge und dabei vor allem die aktuelle LNG-Struktur erhalten sowie ausbauen. LNG steht für Liquefied Natural Gas, also verflüssigtes Erdgas, das aus anderen Ländern, wie aktuell aus den USA, nach Deutschland importiert wird. Bei der Förderung durch Fracking werden ganze Gebiete verseucht, wodurch Arten sterben, Menschen vertrieben werden und ihre Gesundheit gefährdet wird. Außerdem werden Aktivist*innen, die sich dem entgegenstellen aktiv verfolgt. All das meist vor allem für die Profite von großen westlichen Gaskonzernen. Der LNG-Ausbau widerspricht nicht nur den deutschen Klimazielen, sondern Wissenschaftler*innen sprechen sogar von einem Gas Lock-in. Durch langfristige Verträge oder hohe Investitionskosten werden wir quasi gezwungen weiter Gas abzunehmen und zu verfeuern, als gäbe es kein Morgen. Die künstliche Konkurrenz durch fossile Energien blockiert außerdem zusätzlich den Ausbau von erneuerbaren Energien. Erdgas ist kein klimafreundlicher „Brückenenergieträger“, sondern verursacht erhebliche CO₂- und Methan-Emissionen. Außerdem werden aktuell systematisch Gesetze zu erneuerbaren Energien zurückgedreht, statt sie weiter voranzutreiben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Auch Milliardeninvestitionen in fossile Infrastruktur, wie den Kohleabbau in der Lausitz, arbeiten gegen die Einhaltung der Klimaziele. Dort werden weiterhin Dörfer, Naturflächen und Lebensräume trotz wissenschaftlicher Warnungen zerstört. Braunkohle gehört zu den klimaschädlichsten Energieformen und verursacht enorme CO2-Emissionen. Die Lausitz braucht einen sozial gerechten Strukturwandel mit sicheren Arbeitsplätzen in klimafreundlichen Branchen!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Diese fossile Energiepolitik stärkt autoritäre Regimes und schafft geopolitische Abhängigkeiten von Staaten wie Katar oder auch den USA. <strong>Statt neuer Gasbohrungen braucht es massive Investitionen in erneuerbare Energien, Energieeffizienz und eine demokratische, öffentliche Energieversorgung.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Nationalismus, Hetze und fossile Interessen</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Während die Folgen der Klimakrise immer sichtbarer werden, formiert sich weltweit gleichzeitig eine politische Bewegung der global agierenden extremen, meist populistischen Rechten, deren Ideologie auf Wissenschaftsfeindlichkeit und Nationalismus fußt. Nationalismus als deren Leitprinzip stößt bei globalen Krisen mit seinen politischen Antworten wortwörtlich an seine Grenzen, da ein planetarer Temperaturanstieg sich nicht an Staatsgrenzen stoppen lässt. Populismus wiederum ist auf kurzfristige Popularität angewiesen und damit selbst strukturell unfähig, eine langfristige nachhaltige Politik zu verfolgen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die extreme Rechte findet sich global in Netzwerken und Strukturen zusammen, die unter anderem durch Tech-Milliardäre, die sogenannten Broligarchen, und fossile Unternehmen finanziert werden. In rechten „Think Tanks“, wie EIKE, welches durch Wissenschaftler*innen als Zentrum der organisierten Klimaleugnerszene bezeichnet wird, oder dem rechtsextremen “Institut für Staatspolitik” können Strategien erdacht und in jenen rechtsextremen Netzwerken verbreitet werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Durch interne Plattformregulationen und die Privilegierung rechter und hetzender Inhalte zerstören besagte Tech-Unternehmen die demokratische Öffentlichkeit und untergraben unsere Diskursfähigkeit. Intransparent finanzierte alternative Mediennetzwerke wie NIUS oder Apollo, aber auch rechte Influencer*innen nutzen dies als Vorteil für offene Hetz- und Desinformationskampagnen. Durch rechtskonservative Publikationen wie BILD, FOCUS oder Cicero nehmen sie Einfluss auf den politischen Mainstream, wie an Kampagnen wie bspw. gegen Dr. Brosius-Gersdorf und das Heizungsgesetz deutlich wird. Dadurch können sie enorm an politischer Schlagkraft gewinnen. Auch die profilierten rechten Medienhäuser profitieren dabei immer wieder von Zuwendungen oder Werbeeinnahmen durch die fossile Lobby. <strong>Gegen diese Kampagnen müssen wir bewegungsübergreifend zusammenstehen, Desinformation widersprechen und Aktivist*innen Rückendeckung geben, um der organisierten Hetze aktiv etwas entgegensetzen zu können. </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Global vernetzt - Rechtsextreme gegen Demokratie und Klimaschutz</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Geflechte der internationalen Rechten sind paradox: Nationalistische Akteur*innen, die nach außen eine Politik der Abschottung proklamieren und die sich aktiv gegen die internationale Zusammenarbeit bei globalen Krisen aussprechen, sind selbst international eng vernetzt. Als internationalistisch organisierte Nationalisten bekämpfen sie wissenschaftliche Erkenntnisse mit populistischen Erzählungen und verwandeln globale Krisen wie die Klimakrise in nationale Feindbilder, die jede demokratische und grenzüberschreitende Lösung blockieren. Während rechte Netzwerke den öffentlichen Diskurs verschieben, erzielen Großkonzerne wie „Shell“ in Energie- und Kriegskrisen enorme Zusatzgewinne und setzen ihre starke politische Lobby ein, um Klimaschutzauflagen zu verwässern und politische Entscheidungen im Sinne fossiler Geschäftsmodelle zu beeinflussen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Eine gerechte Aushandlung von Klimaschutz geht nur auf demokratischer Grundlage. Diese stellen Rechtsextremisten ganz grundsätzlich in Frage. Durch den Angriff auf Minderheiten, Teilhaberechte, unabhängige Medien oder politische Gegner*innen gefährden sie unser Zusammenleben. Rechtsextreme wollen die Demokratie abschaffen. Aber egal ob durch Hetze und Desinformation im bestehenden Diskurs oder den Angriff auf Institutionen - gerechte Aushandlungen sind so nicht möglich.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Autoritäre “Antworten” auf die Klimakrise</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Neben der offenen Leugnung der Klimakrise stützt sich die extreme Rechte auf die schon bestehenden Ideen des Ökofaschismus. Hier werden ökologische Krisen und Ressourcenkonflikte nicht geleugnet, sondern anerkannt. Dies ist aber rassistisch und nationalistisch begründet. Anstatt globale und solidarische Lösungen zu finden, wird „Heimatschutz“ beschworen. Das bedeutet, dass Grenzen geschlossen werden sollen, um angeblich „überflüssige“ oder „fremde“ Menschen auszuschließen oder sogar Gewalt zu legitimieren. Somit nutzen rechte Akteur*innen Klima- und Umweltpolitik für ihre eigene menschenfeindliche Agenda, die autoritäre, ausgrenzende Ordnungsvorstellungen durchsetzen soll.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Klimagerechtigkeit kennt keine Grenzen</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wenn wir das Klima in den Griff bekommen wollen, dann nur gemeinsam. Bei einer globalen Krise muss auch die Lösung global gedacht und gemeinsam ausgehandelt werden. Klimagerechtigkeit richtet sich dabei nicht nach europäischen oder nationalen Interessen. Nationaler Egoismus und Misstrauen sind keine Grundlage für Zusammenarbeit.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Westliche Staaten müssen sich ihrer Verantwortung als größte Verursacher von Emissionen und ihrer Schuld als Täter des (Neo-)Kolonialismus stellen. Im Zusammenhang des Kolonialismus sind Macht, Wissen und Kapital anhand rassistischer Kriterien strukturiert worden. Auf diese Weise wird die westliche Welt bevorteilt und die Ausbeutung nicht-westlicher Staaten bis heute legitimiert. Diese Systeme, Denkstrukturen und Machtverhältnisse bestehen bis heute weiter. Ernst gemeinte Klimagerechtigkeit muss dekolonial sein, diese Systeme in Frage stellen und abschaffen!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Konkret bedeutet das unter anderem eine gerechte Lasten- und Kostenverteilung bei der Bekämpfung der Klimakrise und der Anpassung an ein instabiles, heißeres Klima zu akzeptieren. Internationale Regime, wie das Welthandels- oder Finanzsystem, sind auf westliche Interessen ausgerichtet und sorgen bis heute dafür, dass reiche Staaten und Konzerne bevorteilt werden. Sie schaffen politische und wirtschaftliche Abhängigkeiten. Kapitalstarke Staaten und Unternehmen können so von Extraktivismus (Ressourcenausbeutung), Patenten und frühen Investitionen profitieren, während die Chancen für alle ohne Kapital, sich an die neue klimatische Realität anzupassen, noch weiter erschwert werden. Diese Ausbeutungssysteme sind flankiert von rassistischer Grenz- und Migrationspolitik. In einer Welt menschenverursachter Katastrophen, Dürren, Überschwemmungen und tiefgreifender Klimaveränderungen werden Fluchtbewegungen zunehmen. Auch aus einer Klimagerechtigkeitsperspektive muss deshalb gelten: <strong>No Border, No Nation, No Neokolonialismus.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Gerechte Transformation statt Scheinlösungen</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Autokraten wie Trump blockieren internationale Klimapolitik und erpressen bspw. die EU zu fossilen Importen. Durch diese sind wir abhängig von autoritären Regimen. Von Armut betroffene Personen sind von Preissprüngen am meisten betroffen, fossile Konzerne dagegen lassen sich mit Übergewinnen und Subventionen wie dem Tankrabatt die Krise vergolden. Jeder Cent in fossile Energien ist ein Cent für die Zerstörung von Klima und Demokratie. Es muss gelten: Kein Gas und Öl mehr von Autokrat*innen und Faschist*innen, keine Kohle für Zerstörung! Wer den Planeten kaputt macht, gehört abgeschafft: Fossile Unternehmen enteignet, Lobbyismus und Werbung für die Klimazerstörung verboten, die Finanzierung rechter Netzwerke und Medienplattformen trockengelegt!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Doch auch “grüne” Technologien haben neokoloniale Schlagseiten. Durch Bergbauprojekte, u.a. in Lateinamerika, werden vor Ort Natur und Lebensräume zerstört, Bewohner*innen werden vertrieben und Aktivist*innen erfahren Repression. Spätestens die Klimakrise macht klar: Es gibt kein grenzenloses Wachstum, wie ihn Kapitalismus-Jünger sich wünschen. Klimagerechtigkeit bedeutet Solidarität mit den Aktivist*innen vor Ort, keine grüne Ressourcenausbeutung, sondern nachhaltiges Wirtschaften und die globale Aushandlung gerechter Ressourcenverteilung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Antifa heißt Klimaschutz!</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Klimakrise betrifft ökonomisch benachteiligte und sozial ausgegrenzte Personen zuerst. Jede zivilgesellschaftliche Bewegung, die sich gegen Ausgrenzung und Autoritarismus einsetzt, muss auch die Klimakrise in ihre Kämpfe einbeziehen und ihren Aktivismus klimagerecht denken.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Als Zivilgesellschaft und Teil der Klimagerechtigkeitsbewegung müssen wir deshalb Druck für eine klimagerechte Politik aufbauen. Das ist nicht immer einfach. Die Klimakrise stellt uns vor viele Gerechtigkeitsfragen. Sie kann verängstigen und ratlos machen. Die Fragen haben aber auch Antworten und machen klar wie selten zuvor: <strong>Eine andere Welt ist möglich, sie muss es sogar sein.</strong> Indem wir unsere Kämpfe verbinden, können wir sie gemeinsam gestalten. Solidarität und Empathie kann man lernen und erfahren. Wir lassen uns nicht von Rechten vereinzeln und die Hoffnung nehmen. Wir kämpfen für eine bessere Welt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Klimagerechtigkeit geht nur global, antifaschistisch und gemeinsam. Antifa heißt Klimaschutz!</strong></p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>im Text selbst.</p></div></div><h2>Antrag in einfacher Sprache</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Die Erde wird immer wärmer</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Erde wird wärmer. Das nennt man Klima-Wandel oder Klima-Krise.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Im Jahr 2015 haben viele Länder versprochen: Die Erde soll sich nicht mehr als 1,5 Grad erwärmen. Dieses Versprechen heißt: Pariser Klima-Abkommen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Dieses Versprechen wurde nicht eingehalten. Wenn sich nichts ändert: Bis zum Jahr 2100 wird die Erde 3,2 Grad wärmer sein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Was passiert bei mehr Wärme?</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Mehr Wärme bedeutet:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>• Im Sommer wird es sehr heiß. 40 Grad können normal werden. Das ist gefährlich für Babys und kranke Menschen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>• Krankheiten wie Malaria breiten sich aus. Diese Krankheiten können töten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>• Starke Regenfälle kommen öfter. Dann gibt es mehr Überschwemmungen. Mehr Insekten vermehren sich. Das kann neue Krankheiten bringen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>• Es gibt weniger Getreide und Gemüse. Dann haben Menschen weniger zu essen. Viele Menschen könnten hungern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>• Viele Tiere sterben aus. Vielleicht bis zu 30 von 100 Tier-Arten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>• Rund 3 Milliarden Menschen könnten ihre Heimat verlieren. Weil ihre Heimat zu heiß oder überflutet wird.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Was müssen wir tun?</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wir brauchen echte erneuerbare Energien. Das bedeutet: Strom aus Wind, Sonne und Wasser.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Was wir nicht brauchen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>• Kein Flüssig-Gas (auf Englisch: LNG). Dieses Gas kommt aus anderen Ländern. Es schadet dem Klima. Es macht uns abhängig von anderen Ländern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>• Keine Braunkohle mehr. Braunkohle schadet dem Klima sehr stark. In der Lausitz werden dafür Dörfer abgerissen. Das ist nicht in Ordnung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wir brauchen stattdessen: Sichere Arbeitsplätze in umweltfreundlichen Branchen. Zum Beispiel im Bereich erneuerbare Energien.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Rechte Politik und Klima-Schutz</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Manche politischen Gruppen sagen: Der Klima-Wandel ist nicht so schlimm. Oder: Der Klima-Wandel existiert gar nicht.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Das stimmt nicht. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sind sich einig: Der Klima-Wandel ist real und gefährlich.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Diese rechten Gruppen arbeiten oft mit Öl- und Gas-Firmen zusammen. Die Firmen wollen weiter Geld verdienen. Deshalb blockieren sie Klima-Schutz.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wir müssen das gemeinsam stoppen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Klima-Gerechtigkeit für alle Menschen weltweit</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Klima-Krise ist ein globales Problem. Das bedeutet: Das Problem betrifft die ganze Welt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Deshalb müssen alle Länder gemeinsam handeln.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Reiche Länder haben mehr CO₂ ausgestoßen. CO₂ ist ein Gas, das die Erde erwärmt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Deshalb haben reiche Länder eine besondere Verantwortung. Sie müssen mehr helfen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wenn das Klima sich verändert: Werden mehr Menschen fliehen. Weil ihre Heimat unbewohnbar wird. Diese Menschen brauchen Schutz und Unterstützung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Faire Lösungen — keine falschen Versprechen</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Fossile Energien sind: Öl, Gas und Kohle. Sie schaden dem Klima. Wer das Klima zerstört, muss aufhören.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Auch manche „grüne” Technologien können Menschen schaden. Zum Beispiel beim Abbau seltener Metalle werden Menschen in anderen Ländern vertrieben. Das ist nicht gerecht.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wir wollen: Echten Klima-Schutz. Der allen Menschen nützt. In Deutschland und weltweit.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Gemeinsam für eine bessere Welt</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Klima-Krise trifft arme Menschen zuerst. Und Menschen, die ohnehin weniger Rechte haben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Deshalb gehören zusammen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>• Kampf gegen die Klima-Krise.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>• Kampf gegen Ausgrenzung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>• Kampf für Demokratie.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wir lassen uns nicht entmutigen. Wir kämpfen gemeinsam für eine bessere Welt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Klima-Schutz geht nur gemeinsam!</strong></p></div></div><h2>Als PDF</h2>]]></description>
                        <pubDate>Mon, 08 Jun 2026 13:55:13 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A3: Antifa heißt Klimaschutz!</title>
                        <link>https://gjth.antragsgruen.de/26lmv1/motion/102858</link>
                        <author>Landesvorstand (dort beschlossen am: 20.05.2026)</author>
                        <guid>https://gjth.antragsgruen.de/26lmv1/motion/102858</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>3,2 Grad. 0 Ausreden.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das Pariser Klimaabkommen war 2015 – und elf Jahre später bleibt vom 1,5-Grad-Ziel nicht mehr viel übrig. In nur 10 Jahren haben wir unsere Chance auf ein stabiles Klima quasi abgeschafft. Wenn der Status Quo beibehalten wird, leben wir schon 2050 mit 2 °C Erderwärmung und bis zum Ende des Jahrhunderts rechnet das Umweltbundesamt aktuell mit 3,2 °C Erwärmung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das wird für uns drastische Folgen haben. Jeden Sommer wird es mehr Hitzetote geben, da 40 °C eine normale Sommertemperatur sein wird. Das wird vor allem Säuglinge, alte Menschen und Menschen mit Vorerkrankungen treffen. Also gerade die Gruppen, die sich häufig nicht selbst schützen können. Infektionskrankheiten, die oft tödlich enden, wie Malaria oder auch Gelbfieber, werden sich weit über ihre bisherigen Gebiete verbreiten. Durch starke Regenfälle nehmen die überschwemmten Flächen zu, wodurch mehr Mücken und andere, auch tropische, Insekten sich vermehren. In Kombination mit der Hitze kann das zu bakteriellen Erregern, wie Typhus und Cholera, in Europa führen, worauf unser Immunsystem nicht vorbereitet ist. Bereits 1°C mehr Erderwärmung führt zu 6 % weniger Mais-, Reis-, Soja- und Weizenerträgen, was eine unglaubliche Versorgungsunsicherheit und absehbar Hungerkatastrophen mit sich bringen würde. In einer 3-Grad-Welt wären rund 19 % der Erdoberfläche praktisch unbewohnbar. Davon sind rund 3 Mrd. Menschen betroffen, deren Existenz auf dem Spiel steht.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Durch die Erderwärmung werden sich aber auch Lebensräume von Tierarten verschieben. Bis zu 30 % aller Arten sterben vermutlich aus, wobei gerade die mit kleinen Lebensräumen sehr gefährdet sind. Aktuell ist der Klimawandel noch nicht die Hauptursache für das Artensterben, allerdings kann er das noch werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Klimakrise macht die Welt unberechenbar. Wetterextreme nehmen zu, aber auch ganze Systeme können kippen. Das Eis in den Polarregionen schmilzt und verdünnt den Salzgehalt im Nordatlantik. Dadurch kommt der Nordatlantikstrom ins Wanken, der unser mildes europäisches Klima stabilisiert. Die Folgen eines Einbruches des Stroms wären unvorhersehbare Temperaturschwankungen und Extremwetterereignisse.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Klimakrise ist eine existenzielle Bedrohung für die Menschheit und damit eine Gerechtigkeitsfrage, der wir uns gemeinsam stellen müssen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Kein LNG, keine Lausitz-Kohle – echte Energiewende jetzt</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Während die Klimakrise sich also immer schneller entwickelt, möchte die Bundeswirtschaftsministerin Reiche langfristige Gasverträge und dabei vor allem die aktuelle LNG-Struktur erhalten sowie ausbauen. LNG steht für Liquefied Natural Gas, also flüssiges Erdgas, das aus anderen Ländern, wie aktuell aus den USA, nach Deutschland importiert wird. Beim Abbau durch Fracking werden ganze Gebiete verseucht, Arten sterben, Menschen werden vertrieben, Aktivist*innen verfolgt, die Gesundheit von Anwohner*innen gefährdet. All das meist vor allem für die Profite von großen westlichen Gaskonzernen. Der LNG-Ausbau widerspricht nicht nur den deutschen Klimazielen, sondern Wissenschaftler*innen sprechen sogar von einem Gas Lock-in. Durch langfristige Verträge oder hohe Investitionskosten werden wir quasi gezwungen weiter Gas abzunehmen und zu verfeuern, als gäbe es kein Morgen. Die künstliche Konkurrenz durch fossile Energien blockiert außerdem zusätzlich den Ausbau von erneuerbaren Energien. Erdgas ist kein klimafreundlicher „Brückenenergieträger“, sondern verursacht erhebliche CO₂- und Methan-Emissionen. Außerdem werden aktuell systematisch Gesetze zu erneuerbaren Energien zurückgedreht, statt sie weiter voranzutreiben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Auch Milliardeninvestitionen in fossile Infrastruktur, wie den Kohleabbau in der Lausitz, arbeiten gegen die Einhaltung der Klimaziele. Dort werden weiterhin Dörfer, Naturflächen und Lebensräume trotz wissenschaftlicher Warnungen zerstört. Braunkohle gehört zu den klimaschädlichsten Energieformen und verursacht enorme CO2-Emissionen. Die Lausitz braucht einen sozial gerechten Strukturwandel mit sicheren Arbeitsplätzen in klimafreundlichen Branchen!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Diese fossile Energiepolitik stärkt autoritäre Regimes und schafft geopolitische Abhängigkeiten von Staaten wie Katar oder auch den USA. <strong>Statt neuer Gasbohrungen braucht es massive Investitionen in erneuerbare Energien, Energieeffizienz und eine demokratische, öffentliche Energieversorgung.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Nationalismus, Hetze und fossile Interessen</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Während die Folgen der Klimakrise immer sichtbarer werden, formiert sich weltweit gleichzeitig eine politische Bewegung der global agierenden extremen, meist populistischen Rechten, deren Ideologie auf Wissenschaftsfeindlichkeit und Nationalismus fußt. Nationalismus als deren Leitprinzip stößt bei globalen Krisen mit seinen politischen Antworten wortwörtlich an seine Grenzen, da ein planetarer Temperaturanstieg sich nicht an Staatsgrenzen stoppen lässt. Populismus wiederum ist auf kurzfristige Popularität angewiesen und damit selbst strukturell unfähig, eine langfristige nachhaltige Politik zu verfolgen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die extreme Rechte findet sich global in Netzwerken und Strukturen zusammen, die unter anderem durch Tech-Milliardäre, die sogenannten Broligarchen, und fossile Unternehmen finanziert werden. In rechten „Think Tanks“, wie EIKE, welches durch Wissenschaftler*innen als Zentrum der organisierten Klimaleugnerszene bezeichnet wird, oder dem rechtsextremen “Institut für Staatspolitik” können Strategien erdacht und in jenen rechtsextremen Netzwerken verbreitet werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Durch interne Plattformregulationen und die Privilegierung rechter und hetzender Inhalte zerstören besagte Tech-Unternehmen die demokratische Öffentlichkeit und untergraben unsere Diskursfähigkeit. Intransparent finanzierte alternative Mediennetzwerke wie NIUS oder Apollo, aber auch rechte Influencer*innen nutzen dies als Vorteil für offene Hetz- und Desinformationskampagnen. Durch rechtskonservative Publikationen wie BILD, FOCUS oder Cicero nehmen sie Einfluss auf den politischen Mainstream, wie an Kampagnen wie bspw. gegen Dr. Brosius-Gersdorf und das Heizungsgesetz deutlich wird. Dadurch können sie enorm an politischer Schlagkraft gewinnen. Auch die profilierten rechten Medienhäuser profitieren dabei immer wieder von Zuwendungen oder Werbeeinnahmen durch die fossile Lobby. <strong>Gegen diese Kampagnen müssen wir bewegungsübergreifend zusammenstehen, Desinformation widersprechen und Aktivist*innen Rückendeckung geben, um der organisierten Hetze aktiv etwas entgegensetzen zu können. </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Global vernetzt - Rechtsextreme gegen Demokratie und Klimaschutz</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Geflechte der internationalen Rechten sind paradox: Nationalistische Akteur*innen, die nach außen eine Politik der Abschottung proklamieren und die sich aktiv gegen die internationale Zusammenarbeit bei globalen Krisen aussprechen, sind selbst international eng vernetzt. Als internationalistisch organisierte Nationalisten bekämpfen sie wissenschaftliche Erkenntnisse mit populistischen Erzählungen und verwandeln globale Krisen wie die Klimakrise in nationale Feindbilder, die jede demokratische und grenzüberschreitende Lösung blockieren. Während rechte Netzwerke den öffentlichen Diskurs verschieben, erzielen Großkonzerne wie „Shell“ in Energie- und Kriegskrisen enorme Zusatzgewinne und setzen ihre starke politische Lobby ein, um Klimaschutzauflagen zu verwässern und politische Entscheidungen im Sinne fossiler Geschäftsmodelle zu beeinflussen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Eine gerechte Aushandlung von Klimaschutz geht nur auf demokratischer Grundlage. Diese stellen Rechtsextremisten ganz grundsätzlich in Frage. Durch den Angriff auf Minderheiten, Teilhaberechte, unabhängige Medien oder politische Gegner*innen gefährden sie unser Zusammenleben. Rechtsextreme wollen die Demokratie abschaffen. Aber egal ob durch Hetze und Desinformation im bestehenden Diskurs oder den Angriff auf Institutionen - gerechte Aushandlungen sind so nicht möglich.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Autoritäre “Antworten” auf die Klimakrise</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Neben der offenen Leugnung der Klimakrise stützt sich die extreme Rechte auf die schon bestehenden Ideen des Ökofaschismus. Hier werden ökologische Krisen und Ressourcenkonflikte nicht geleugnet, sondern anerkannt. Dies ist aber rassistisch und nationalistisch begründet. Anstatt globale und solidarische Lösungen zu finden, wird „Heimatschutz“ beschworen. Das bedeutet, dass Grenzen geschlossen werden sollen, um angeblich „überflüssige“ oder „fremde“ Menschen auszuschließen oder sogar Gewalt zu legitimieren. Somit nutzen rechte Akteur*innen Klima- und Umweltpolitik für ihre eigene menschenfeindliche Agenda, die autoritäre, ausgrenzende Ordnungsvorstellungen durchsetzen soll.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Klimagerechtigkeit kennt keine Grenzen</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wenn wir das Klima in den Griff bekommen wollen, dann nur gemeinsam. Bei einer globalen Krise muss auch die Lösung global gedacht und gemeinsam ausgehandelt werden. Klimagerechtigkeit richtet sich dabei nicht nach europäischen oder nationalen Interessen. Nationaler Egoismus und Misstrauen sind keine Grundlage für Zusammenarbeit.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Westliche Staaten müssen sich ihrer Verantwortung als größte Verursacher von Emissionen und ihrer Schuld als Täter des (Neo-)Kolonialismus stellen. Im Zusammenhang des Kolonialismus sind Macht, Wissen und Kapital anhand rassistischer Kriterien strukturiert worden. Auf diese Weise wird die westliche Welt bevorteilt und die Ausbeutung nicht-westlicher Staaten bis heute legitimiert. Diese Systeme, Denkstrukturen und Machtverhältnisse bestehen bis heute weiter. Ernst gemeinte Klimagerechtigkeit muss dekolonial sein, diese Systeme in Frage stellen und abschaffen!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Konkret bedeutet das unter anderem eine gerechte Lasten- und Kostenverteilung bei der Bekämpfung der Klimakrise und der Anpassung an ein instabiles, heißeres Klima zu akzeptieren. Internationale Regime, wie das Welthandels- oder Finanzsystem, sind auf westliche Interessen ausgerichtet und sorgen bis heute dafür, dass reiche Staaten und Konzerne bevorteilt werden. Sie schaffen politische und wirtschaftliche Abhängigkeiten. Kapitalstarke Staaten und Unternehmen können so von Extraktivismus (Ressourcenausbeutung), Patenten und frühen Investitionen profitieren, während die Chancen für alle ohne Kapital, sich an die neue klimatische Realität anzupassen, noch weiter erschwert werden. Diese Ausbeutungssysteme sind flankiert von rassistischer Grenz- und Migrationspolitik. In einer Welt menschenverursachter Katastrophen, Dürren, Überschwemmungen und tiefgreifender Klimaveränderungen werden Fluchtbewegungen zunehmen. Auch aus einer Klimagerechtigkeitsperspektive muss deshalb gelten: <strong>No Border, No Nation, No Neokolonialismus.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Gerechte Transformation statt Scheinlösungen</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Autokraten wie Trump blockieren internationale Klimapolitik und erpressen bspw. die EU zu fossilen Importen. Durch diese sind wir abhängig von autoritären Regimen. Von Armut betroffene Personen sind von Preissprüngen am meisten betroffen, fossile Konzerne dagegen lassen sich mit Übergewinnen und Subventionen wie dem Tankrabatt die Krise vergolden. Jeder Cent in fossile Energien ist ein Cent für die Zerstörung von Klima und Demokratie. Es muss gelten: Kein Gas und Öl mehr von Autokrat*innen und Faschist*innen, keine Kohle für Zerstörung! Wer den Planeten kaputt macht, gehört abgeschafft: Fossile Unternehmen enteignet, Lobbyismus und Werbung für die Klimazerstörung verboten, die Finanzierung rechter Netzwerke und Medienplattformen trockengelegt!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Doch auch “grüne” Technologien haben neokoloniale Schlagseiten. Durch Bergbauprojekte, u.a. in Lateinamerika, werden vor Ort Natur und Lebensräume zerstört, Bewohner*innen werden vertrieben und Aktivist*innen erfahren Repression. Spätestens die Klimakrise macht klar: Es gibt kein grenzenloses Wachstum, wie ihn Kapitalismus-Jünger sich wünschen. Klimagerechtigkeit bedeutet Solidarität mit den Aktivist*innen vor Ort, keine grüne Ressourcenausbeutung, sondern nachhaltiges Wirtschaften und die globale Aushandlung gerechter Ressourcenverteilung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Antifa heißt Klimaschutz!</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Klimakrise betrifft ökonomisch benachteiligte und sozial ausgegrenzte Personen zuerst. Jede zivilgesellschaftliche Bewegung, die sich gegen Ausgrenzung und Autoritarismus einsetzt, muss auch die Klimakrise in ihre Kämpfe einbeziehen und ihren Aktivismus klimagerecht denken.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Als Zivilgesellschaft und Teil der Klimagerechtigkeitsbewegung müssen wir deshalb Druck für eine klimagerechte Politik aufbauen. Das ist nicht immer einfach. Die Klimakrise stellt uns vor viele Gerechtigkeitsfragen. Sie kann verängstigen und ratlos machen. Die Fragen haben aber auch Antworten und machen klar wie selten zuvor: <strong>Eine andere Welt ist möglich, sie muss es sogar sein.</strong> Indem wir unsere Kämpfe verbinden, können wir sie gemeinsam gestalten. Solidarität und Empathie kann man lernen und erfahren. Wir lassen uns nicht von Rechten vereinzeln und die Hoffnung nehmen. Wir kämpfen für eine bessere Welt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Klimagerechtigkeit geht nur global, antifaschistisch und gemeinsam. Antifa heißt Klimaschutz!</strong></p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>im Text selbst.</p></div></div><h2>Antrag in einfacher Sprache</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Die Erde wird immer wärmer</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Erde wird wärmer. Das nennt man Klima-Wandel oder Klima-Krise.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Im Jahr 2015 haben viele Länder versprochen: Die Erde soll sich nicht mehr als 1,5 Grad erwärmen. Dieses Versprechen heißt: Pariser Klima-Abkommen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Dieses Versprechen wurde nicht eingehalten. Wenn sich nichts ändert: Bis zum Jahr 2100 wird die Erde 3,2 Grad wärmer sein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Was passiert bei mehr Wärme?</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Mehr Wärme bedeutet:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>• Im Sommer wird es sehr heiß. 40 Grad können normal werden. Das ist gefährlich für Babys und kranke Menschen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>• Krankheiten wie Malaria breiten sich aus. Diese Krankheiten können töten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>• Starke Regenfälle kommen öfter. Dann gibt es mehr Überschwemmungen. Mehr Insekten vermehren sich. Das kann neue Krankheiten bringen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>• Es gibt weniger Getreide und Gemüse. Dann haben Menschen weniger zu essen. Viele Menschen könnten hungern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>• Viele Tiere sterben aus. Vielleicht bis zu 30 von 100 Tier-Arten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>• Rund 3 Milliarden Menschen könnten ihre Heimat verlieren. Weil ihre Heimat zu heiß oder überflutet wird.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Was müssen wir tun?</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wir brauchen echte erneuerbare Energien. Das bedeutet: Strom aus Wind, Sonne und Wasser.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Was wir nicht brauchen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>• Kein Flüssig-Gas (auf Englisch: LNG). Dieses Gas kommt aus anderen Ländern. Es schadet dem Klima. Es macht uns abhängig von anderen Ländern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>• Keine Braunkohle mehr. Braunkohle schadet dem Klima sehr stark. In der Lausitz werden dafür Dörfer abgerissen. Das ist nicht in Ordnung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wir brauchen stattdessen: Sichere Arbeitsplätze in umweltfreundlichen Branchen. Zum Beispiel im Bereich erneuerbare Energien.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Rechte Politik und Klima-Schutz</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Manche politischen Gruppen sagen: Der Klima-Wandel ist nicht so schlimm. Oder: Der Klima-Wandel existiert gar nicht.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Das stimmt nicht. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sind sich einig: Der Klima-Wandel ist real und gefährlich.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Diese rechten Gruppen arbeiten oft mit Öl- und Gas-Firmen zusammen. Die Firmen wollen weiter Geld verdienen. Deshalb blockieren sie Klima-Schutz.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wir müssen das gemeinsam stoppen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Klima-Gerechtigkeit für alle Menschen weltweit</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Klima-Krise ist ein globales Problem. Das bedeutet: Das Problem betrifft die ganze Welt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Deshalb müssen alle Länder gemeinsam handeln.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Reiche Länder haben mehr CO₂ ausgestoßen. CO₂ ist ein Gas, das die Erde erwärmt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Deshalb haben reiche Länder eine besondere Verantwortung. Sie müssen mehr helfen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wenn das Klima sich verändert: Werden mehr Menschen fliehen. Weil ihre Heimat unbewohnbar wird. Diese Menschen brauchen Schutz und Unterstützung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Faire Lösungen — keine falschen Versprechen</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Fossile Energien sind: Öl, Gas und Kohle. Sie schaden dem Klima. Wer das Klima zerstört, muss aufhören.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Auch manche „grüne” Technologien können Menschen schaden. Zum Beispiel beim Abbau seltener Metalle werden Menschen in anderen Ländern vertrieben. Das ist nicht gerecht.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wir wollen: Echten Klima-Schutz. Der allen Menschen nützt. In Deutschland und weltweit.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Gemeinsam für eine bessere Welt</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Klima-Krise trifft arme Menschen zuerst. Und Menschen, die ohnehin weniger Rechte haben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Deshalb gehören zusammen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>• Kampf gegen die Klima-Krise.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>• Kampf gegen Ausgrenzung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>• Kampf für Demokratie.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wir lassen uns nicht entmutigen. Wir kämpfen gemeinsam für eine bessere Welt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Klima-Schutz geht nur gemeinsam!</strong></p></div></div><h2>Als PDF</h2>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 05 Jun 2026 14:10:14 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A3: Antifa heißt Klimaschutz!</title>
                        <link>https://gjth.antragsgruen.de/26lmv1/motion/102851</link>
                        <author>Landesvorstand (dort beschlossen am: 20.05.2026)</author>
                        <guid>https://gjth.antragsgruen.de/26lmv1/motion/102851</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>3,2 Grad. 0 Ausreden.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das Pariser Klimaabkommen war 2015 – und elf Jahre später bleibt vom 1,5-Grad-Ziel nicht mehr viel übrig. In nur 10 Jahren haben wir unsere Chance auf ein stabiles Klima quasi abgeschafft. Wenn der Status Quo beibehalten wird, leben wir schon 2050 mit 2 °C Erderwärmung und bis zum Ende des Jahrhunderts rechnet das Umweltbundesamt aktuell mit 3,2 °C Erwärmung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das wird für uns drastische Folgen haben. Jeden Sommer wird es mehr Hitzetote geben, da 40 °C eine normale Sommertemperatur sein wird. Das wird vor allem Säuglinge, alte Menschen und Menschen mit Vorerkrankungen treffen. Also gerade die Gruppen, die sich häufig nicht selbst schützen können. Infektionskrankheiten, die oft tödlich enden, wie Malaria oder auch Gelbfieber, werden sich weit über ihre bisherigen Gebiete verbreiten. Durch starke Regenfälle nehmen die überschwemmten Flächen zu, wodurch mehr Mücken und andere, auch tropische, Insekten sich vermehren. In Kombination mit der Hitze kann das zu bakteriellen Erregern, wie Typhus und Cholera, in Europa führen, worauf unser Immunsystem nicht vorbereitet ist. Bereits 1°C mehr Erderwärmung führt zu 6 % weniger Mais-, Reis-, Soja- und Weizenerträgen, was eine unglaubliche Versorgungsunsicherheit und absehbar Hungerkatastrophen mit sich bringen würde. In einer 3-Grad-Welt wären rund 19 % der Erdoberfläche praktisch unbewohnbar. Davon sind rund 3 Mrd. Menschen betroffen, deren Existenz auf dem Spiel steht.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Durch die Erderwärmung werden sich aber auch Lebensräume von Tierarten verschieben. Bis zu 30 % aller Arten sterben vermutlich aus, wobei gerade die mit kleinen Lebensräumen sehr gefährdet sind. Aktuell ist der Klimawandel noch nicht die Hauptursache für das Artensterben, allerdings kann er das noch werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Klimakrise macht die Welt unberechenbar. Wetterextreme nehmen zu, aber auch ganze Systeme können kippen. Durch die Versauerung der Ozeane könnte der Golfstrom kollabieren und zu extremen, unbeherrschbaren Temperaturunterschieden zwischen Wintern und Sommern in Europa führen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Klimakrise ist eine existenzielle Bedrohung für die Menschheit und damit eine Gerechtigkeitsfrage, der wir uns gemeinsam stellen müssen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Kein LNG, keine Lausitz-Kohle – echte Energiewende jetzt</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Während die Klimakrise sich also immer schneller entwickelt, möchte die Bundeswirtschaftsministerin Reiche langfristige Gasverträge und dabei vor allem die aktuelle LNG-Struktur erhalten sowie ausbauen. LNG steht für Liquefied Natural Gas, also flüssiges Erdgas, das aus anderen Ländern, wie aktuell aus den USA, nach Deutschland importiert wird. Beim Abbau durch Fracking werden ganze Gebiete verseucht, Arten sterben, Menschen werden vertrieben, Aktivist*innen verfolgt, die Gesundheit von Anwohner*innen gefährdet. All das meist vor allem für die Profite von großen westlichen Gaskonzernen. Der LNG-Ausbau widerspricht nicht nur den deutschen Klimazielen, sondern Wissenschaftler*innen sprechen sogar von einem Gas Lock-in. Durch langfristige Verträge oder hohe Investitionskosten werden wir quasi gezwungen weiter Gas abzunehmen und zu verfeuern, als gäbe es kein Morgen. Die künstliche Konkurrenz durch fossile Energien blockiert außerdem zusätzlich den Ausbau von erneuerbaren Energien. Erdgas ist kein klimafreundlicher „Brückenenergieträger“, sondern verursacht erhebliche CO₂- und Methan-Emissionen. Außerdem werden aktuell systematisch Gesetze zu erneuerbaren Energien zurückgedreht, statt sie weiter voranzutreiben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Auch Milliardeninvestitionen in fossile Infrastruktur, wie den Kohleabbau in der Lausitz, arbeiten gegen die Einhaltung der Klimaziele. Dort werden weiterhin Dörfer, Naturflächen und Lebensräume trotz wissenschaftlicher Warnungen zerstört. Braunkohle gehört zu den klimaschädlichsten Energieformen und verursacht enorme CO2-Emissionen. Die Lausitz braucht einen sozial gerechten Strukturwandel mit sicheren Arbeitsplätzen in klimafreundlichen Branchen!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Diese fossile Energiepolitik stärkt autoritäre Regimes und schafft geopolitische Abhängigkeiten von Staaten wie Katar oder auch den USA. <strong>Statt neuer Gasbohrungen braucht es massive Investitionen in erneuerbare Energien, Energieeffizienz und eine demokratische, öffentliche Energieversorgung.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Nationalismus, Hetze und fossile Interessen</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Während die Folgen der Klimakrise immer sichtbarer werden, formiert sich weltweit gleichzeitig eine politische Bewegung der global agierenden extremen, meist populistischen Rechten, deren Ideologie auf Wissenschaftsfeindlichkeit und Nationalismus fußt. Nationalismus als deren Leitprinzip stößt bei globalen Krisen mit seinen politischen Antworten wortwörtlich an seine Grenzen, da ein planetarer Temperaturanstieg sich nicht an Staatsgrenzen stoppen lässt. Populismus wiederum ist auf kurzfristige Popularität angewiesen und damit selbst strukturell unfähig, eine langfristige nachhaltige Politik zu verfolgen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die extreme Rechte findet sich global in Netzwerken und Strukturen zusammen, die unter anderem durch Tech-Milliardäre, die sogenannten Broligarchen, und fossile Unternehmen finanziert werden. In rechten „Think Tanks“, wie EIKE, welches durch Wissenschaftler*innen als Zentrum der organisierten Klimaleugnerszene bezeichnet wird, oder dem rechtsextremen “Institut für Staatspolitik” können Strategien erdacht und in jenen rechtsextremen Netzwerken verbreitet werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Durch interne Plattformregulationen und die Privilegierung rechter und hetzender Inhalte zerstören besagte Tech-Unternehmen die demokratische Öffentlichkeit und untergraben unsere Diskursfähigkeit. Intransparent finanzierte alternative Mediennetzwerke wie NIUS oder Apollo, aber auch rechte Influencer*innen nutzen dies als Vorteil für offene Hetz- und Desinformationskampagnen. Durch rechtskonservative Publikationen wie BILD, FOCUS oder Cicero nehmen sie Einfluss auf den politischen Mainstream, wie an Kampagnen wie bspw. gegen Dr. Brosius-Gersdorf und das Heizungsgesetz deutlich wird. Dadurch können sie enorm an politischer Schlagkraft gewinnen. Auch die profilierten rechten Medienhäuser profitieren dabei immer wieder von Zuwendungen oder Werbeeinnahmen durch die fossile Lobby. <strong>Gegen diese Kampagnen müssen wir bewegungsübergreifend zusammenstehen, Desinformation widersprechen und Aktivist*innen Rückendeckung geben, um der organisierten Hetze aktiv etwas entgegensetzen zu können. </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Global vernetzt - Rechtsextreme gegen Demokratie und Klimaschutz</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Geflechte der internationalen Rechten sind paradox: Nationalistische Akteur*innen, die nach außen eine Politik der Abschottung proklamieren und die sich aktiv gegen die internationale Zusammenarbeit bei globalen Krisen aussprechen, sind selbst international eng vernetzt. Als internationalistisch organisierte Nationalisten bekämpfen sie wissenschaftliche Erkenntnisse mit populistischen Erzählungen und verwandeln globale Krisen wie die Klimakrise in nationale Feindbilder, die jede demokratische und grenzüberschreitende Lösung blockieren. Während rechte Netzwerke den öffentlichen Diskurs verschieben, erzielen Großkonzerne wie „Shell“ in Energie- und Kriegskrisen enorme Zusatzgewinne und setzen ihre starke politische Lobby ein, um Klimaschutzauflagen zu verwässern und politische Entscheidungen im Sinne fossiler Geschäftsmodelle zu beeinflussen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Eine gerechte Aushandlung von Klimaschutz geht nur auf demokratischer Grundlage. Diese stellen Rechtsextremisten ganz grundsätzlich in Frage. Durch den Angriff auf Minderheiten, Teilhaberechte, unabhängige Medien oder politische Gegner*innen gefährden sie unser Zusammenleben. Rechtsextreme wollen die Demokratie abschaffen. Aber egal ob durch Hetze und Desinformation im bestehenden Diskurs oder den Angriff auf Institutionen - gerechte Aushandlungen sind so nicht möglich.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Autoritäre “Antworten” auf die Klimakrise</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Neben der offenen Leugnung der Klimakrise stützt sich die extreme Rechte auf die schon bestehenden Ideen des Ökofaschismus. Hier werden ökologische Krisen und Ressourcenkonflikte nicht geleugnet, sondern anerkannt. Dies ist aber rassistisch und nationalistisch begründet. Anstatt globale und solidarische Lösungen zu finden, wird „Heimatschutz“ beschworen. Das bedeutet, dass Grenzen geschlossen werden sollen, um angeblich „überflüssige“ oder „fremde“ Menschen auszuschließen oder sogar Gewalt zu legitimieren. Somit nutzen rechte Akteur*innen Klima- und Umweltpolitik für ihre eigene menschenfeindliche Agenda, die autoritäre, ausgrenzende Ordnungsvorstellungen durchsetzen soll.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Klimagerechtigkeit kennt keine Grenzen</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wenn wir das Klima in den Griff bekommen wollen, dann nur gemeinsam. Bei einer globalen Krise muss auch die Lösung global gedacht und gemeinsam ausgehandelt werden. Klimagerechtigkeit richtet sich dabei nicht nach europäischen oder nationalen Interessen. Nationaler Egoismus und Misstrauen sind keine Grundlage für Zusammenarbeit.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Westliche Staaten müssen sich ihrer Verantwortung als größte Verursacher von Emissionen und ihrer Schuld als Täter des (Neo-)Kolonialismus stellen. Im Zusammenhang des Kolonialismus sind Macht, Wissen und Kapital anhand rassistischer Kriterien strukturiert worden. Auf diese Weise wird die westliche Welt bevorteilt und die Ausbeutung nicht-westlicher Staaten bis heute legitimiert. Diese Systeme, Denkstrukturen und Machtverhältnisse bestehen bis heute weiter. Ernst gemeinte Klimagerechtigkeit muss dekolonial sein, diese Systeme in Frage stellen und abschaffen!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Konkret bedeutet das unter anderem eine gerechte Lasten- und Kostenverteilung bei der Bekämpfung der Klimakrise und der Anpassung an ein instabiles, heißeres Klima zu akzeptieren. Internationale Regime, wie das Welthandels- oder Finanzsystem, sind auf westliche Interessen ausgerichtet und sorgen bis heute dafür, dass reiche Staaten und Konzerne bevorteilt werden. Sie schaffen politische und wirtschaftliche Abhängigkeiten. Kapitalstarke Staaten und Unternehmen können so von Extraktivismus (Ressourcenausbeutung), Patenten und frühen Investitionen profitieren, während die Chancen für alle ohne Kapital, sich an die neue klimatische Realität anzupassen, noch weiter erschwert werden. Diese Ausbeutungssysteme sind flankiert von rassistischer Grenz- und Migrationspolitik. In einer Welt menschenverursachter Katastrophen, Dürren, Überschwemmungen und tiefgreifender Klimaveränderungen werden Fluchtbewegungen zunehmen. Auch aus einer Klimagerechtigkeitsperspektive muss deshalb gelten: <strong>No Border, No Nation, No Neokolonialismus.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Gerechte Transformation statt Scheinlösungen</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Autokraten wie Trump blockieren internationale Klimapolitik und erpressen bspw. die EU zu fossilen Importen. Durch diese sind wir abhängig von autoritären Regimen. Von Armut betroffene Personen sind von Preissprüngen am meisten betroffen, fossile Konzerne dagegen lassen sich mit Übergewinnen und Subventionen wie dem Tankrabatt die Krise vergolden. Jeder Cent in fossile Energien ist ein Cent für die Zerstörung von Klima und Demokratie. Es muss gelten: Kein Gas und Öl mehr von Autokrat*innen und Faschist*innen, keine Kohle für Zerstörung! Wer den Planeten kaputt macht, gehört abgeschafft: Fossile Unternehmen enteignet, Lobbyismus und Werbung für die Klimazerstörung verboten, die Finanzierung rechter Netzwerke und Medienplattformen trockengelegt!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Doch auch “grüne” Technologien haben neokoloniale Schlagseiten. Durch Bergbauprojekte, u.a. in Lateinamerika, werden vor Ort Natur und Lebensräume zerstört, Bewohner*innen werden vertrieben und Aktivist*innen erfahren Repression. Spätestens die Klimakrise macht klar: Es gibt kein grenzenloses Wachstum, wie ihn Kapitalismus-Jünger sich wünschen. Klimagerechtigkeit bedeutet Solidarität mit den Aktivist*innen vor Ort, keine grüne Ressourcenausbeutung, sondern nachhaltiges Wirtschaften und die globale Aushandlung gerechter Ressourcenverteilung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Antifa heißt Klimaschutz!</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Klimakrise betrifft ökonomisch benachteiligte und sozial ausgegrenzte Personen zuerst. Jede zivilgesellschaftliche Bewegung, die sich gegen Ausgrenzung und Autoritarismus einsetzt, muss auch die Klimakrise in ihre Kämpfe einbeziehen und ihren Aktivismus klimagerecht denken.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Als Zivilgesellschaft und Teil der Klimagerechtigkeitsbewegung müssen wir deshalb Druck für eine klimagerechte Politik aufbauen. Das ist nicht immer einfach. Die Klimakrise stellt uns vor viele Gerechtigkeitsfragen. Sie kann verängstigen und ratlos machen. Die Fragen haben aber auch Antworten und machen klar wie selten zuvor: <strong>Eine andere Welt ist möglich, sie muss es sogar sein.</strong> Indem wir unsere Kämpfe verbinden, können wir sie gemeinsam gestalten. Solidarität und Empathie kann man lernen und erfahren. Wir lassen uns nicht von Rechten vereinzeln und die Hoffnung nehmen. Wir kämpfen für eine bessere Welt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Klimagerechtigkeit geht nur global, antifaschistisch und gemeinsam. Antifa heißt Klimaschutz!</strong></p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>im Text selbst.</p></div></div><h2>Antrag in einfacher Sprache</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Die Erde wird immer wärmer</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Erde wird wärmer. Das nennt man Klima-Wandel oder Klima-Krise.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Im Jahr 2015 haben viele Länder versprochen: Die Erde soll sich nicht mehr als 1,5 Grad</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>erwärmen. Dieses Versprechen heißt: Pariser Klima-Abkommen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Dieses Versprechen wurde nicht eingehalten. Wenn sich nichts ändert: Bis zum Jahr 2100 wird</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>die Erde 3,2 Grad wärmer sein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Was passiert bei mehr Wärme?</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Mehr Wärme bedeutet:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>• Im Sommer wird es sehr heiß. 40 Grad können normal werden. Das ist gefährlich für</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Babys und kranke Menschen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>• Krankheiten wie Malaria breiten sich aus. Diese Krankheiten können töten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>• Starke Regenfälle kommen öfter. Dann gibt es mehr Überschwemmungen. Mehr</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Insekten vermehren sich. Das kann neue Krankheiten bringen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>• Es gibt weniger Getreide und Gemüse. Dann haben Menschen weniger zu essen. Viele</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Menschen könnten hungern.• Viele Tiere sterben aus. Vielleicht bis zu 30 von 100 Tier-Arten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>• Rund 3 Milliarden Menschen könnten ihre Heimat verlieren. Weil ihre Heimat zu heiß</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>oder überflutet wird.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Was müssen wir tun?</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wir brauchen echte erneuerbare Energien. Das bedeutet: Strom aus Wind, Sonne und Wasser.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Was wir nicht brauchen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>• Kein Flüssig-Gas (auf Englisch: LNG). Dieses Gas kommt aus anderen Ländern. Es schadet</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>dem Klima. Es macht uns abhängig von anderen Ländern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>• Keine Braunkohle mehr. Braunkohle schadet dem Klima sehr stark. In der Lausitz werden</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>dafür Dörfer abgerissen. Das ist nicht in Ordnung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wir brauchen stattdessen: Sichere Arbeitsplätze in umweltfreundlichen Branchen. Zum Beispiel</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>im Bereich erneuerbare Energien.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Rechte Politik und Klima-Schutz</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Manche politischen Gruppen sagen: Der Klima-Wandel ist nicht so schlimm. Oder: Der Klima-</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wandel existiert gar nicht.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Das stimmt nicht. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sind sich einig: Der Klima-Wandel</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>ist real und gefährlich.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Diese rechten Gruppen arbeiten oft mit Öl- und Gas-Firmen zusammen. Die Firmen wollen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>weiter Geld verdienen. Deshalb blockieren sie Klima-Schutz.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wir müssen das gemeinsam stoppen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Klima-Gerechtigkeit für alle Menschen weltweit</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Klima-Krise ist ein globales Problem. Das bedeutet: Das Problem betrifft die ganze Welt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Deshalb müssen alle Länder gemeinsam handeln.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Reiche Länder haben mehr CO₂ ausgestoßen. CO₂ ist ein Gas, das die Erde erwärmt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Deshalb haben reiche Länder eine besondere Verantwortung. Sie müssen mehr helfen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wenn das Klima sich verändert: Werden mehr Menschen fliehen. Weil ihre Heimat</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>unbewohnbar wird. Diese Menschen brauchen Schutz und Unterstützung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Faire Lösungen — keine falschen Versprechen</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Fossile Energien sind: Öl, Gas und Kohle. Sie schaden dem Klima. Wer das Klima zerstört, muss</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>aufhören.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Auch manche „grüne” Technologien können Menschen schaden. Zum Beispiel beim Abbau</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>seltener Metalle werden Menschen in anderen Ländern vertrieben. Das ist nicht gerecht.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wir wollen: Echten Klima-Schutz. Der allen Menschen nützt. In Deutschland und weltweit.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Gemeinsam für eine bessere Welt</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Klima-Krise trifft arme Menschen zuerst. Und Menschen, die ohnehin weniger Rechte</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>haben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Deshalb gehören zusammen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>• Kampf gegen die Klima-Krise.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>• Kampf gegen Ausgrenzung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>• Kampf für Demokratie.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wir lassen uns nicht entmutigen. Wir kämpfen gemeinsam für eine bessere Welt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Klima-Schutz geht nur gemeinsam!</strong></p></div></div><h2>Als PDF</h2>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 05 Jun 2026 11:58:59 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Ä1 zu S6: Öffnung von Vorstandspositionen</title>
                        <link>https://gjth.antragsgruen.de/26lmv1/motion/102598/amendment/106421</link>
                        <author>Landesvorstand (dort beschlossen am: 04.06.2026)</author>
                        <guid>https://gjth.antragsgruen.de/26lmv1/motion/102598/amendment/106421</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_57310_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 2 bis 4:</h4><div><p class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Streichung von Nr. 6 a) in der jetzigen Fassung</p><p class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Ersetzen durch &quot;a) Über die Öffnung von offenen Plätzen entscheiden das FLINTA*-Forum.&quot;</p><p class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;"><strong>Neu einfügen: d) “Gibt es keine Kandidaturen von FLINTA*-Personen für den Vorstand eines Kreisverbands, so kann ein FLINTA*-Forum beschließen, die Wahl eines offenen Platzes freizugeben. Das so gewählte Vorstandsmitglied hat eine Amtszeit von einem halben Jahr. Die Amtszeit endet vorzeitig mit der Wahl neuer Vorstandsmitglieder. Das mit dieser Regelung gewählte Vorstandsmitglied hat eine vorwiegend organisatorische Verantwortung mit dem Ziel der Reaktivierung des Kreisverbandes und der Vorbereitung der Wahl eines neuen quotierten Vorstandes.”</strong></p></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>Die GRÜNE JUGEND ist ein ausdrücklich queerfeministischer Jugendverband. Das ist mehr als ein Label. Die hohen Hürden die Beteiligung von FLINTA*-Personen zu umgehen sind eine Errungenschaft. Aus unserer Sicht sollten wir diese Errungenschaft nicht leichtfertig untergraben oder aushebeln.</p>
<p>Eine Unterquotierung hat weitreichende Auswirkungen sowohl in der Wirkung nach außen als auch in der Zusammenarbeit, Repräsentation und schlussendlich der Machtverteilung innerhalb unseres Verbandes. Sie sollte nur in absoluten Ausnahmefällen unter hohen Auflagen möglich sein. In Zeiten der Strukturschwäche müssen wir uns teilweise mit dem Gedanken anfreunden, dass bestimmte Positionen nicht gefüllt werden und Menschen in Funktionen weniger Aufgaben übernehmen können. Wir müssen lernen, unabhängig von Positionen zusammenzuarbeiten und die Grundlage zu schaffen, wieder aktiver zu werden, neue Personen anzusprechen und zu wachsen. Das Bedürfnis nach einer festen Ansprechperson oder einer gewissen Verlässlichkeit durch die Wahl einer Verantwortungsperson ist dabei nachvollziehbar. Das bedeutet aber nicht, dass wir in dieser Situation ganz grundsätzliche Gedanken über unseren Arbeitsmodus, die Frage nach Verantwortung aber auch die Konsequenzen für die Verbandskultur und unsere eigenen Ansprüche übergehen können.</p>
<p>Im Detail:</p>
<p>Die Regelung unter lit. a) betrifft alle Gremien im Landesverband, so beispielsweise auch den Landesvorstand, die Awarenesspersonen oder mögliche Teams. Eine Aufhebung halten wir deshalb <strong>nicht für sinnvoll.</strong> Die Quotierung der Gremien auf Landesebene sollte unbedingt beibehalten werden.</p>
<p>Unser neuer Punkt d) schlägt vor die Wahl <strong>einer</strong> Ansprechperson in Kreisvorständen für ein <strong>halbes Jahr</strong> zu ermöglichen. Er verbindet es mit einer klaren Zielsetzung, sobald wie möglich wieder einen quotierten Vorstand zu ermöglichen. Außerdem soll verhindert werden, dass bspw. ein zwei-Männer-Vorstand gewählt wird. Der eingeschränkte Vertretungsanspruch über die &quot;vorwiegend organisatorische Rolle&quot; soll klarstellen, dass die Situation nicht zu einer one-MANN-show wird. Inhaltliche Entscheidungen, öffentliche Darstellung, Themensetzung und Zusammenarbeit sollten nicht von einem Mann dominiert werden. Diese Rolle bedeutet nicht, dass die Aufgabe alleine erreicht werden kann und soll. Zusammenarbeit soll ermöglicht und moderiert werden.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Thu, 04 Jun 2026 22:29:55 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Ä2 zu A6: AfD-Parteitag nicht mit uns. Solidarisierung mit dem Bündnis „Zusammenstehen“ und offener Demoaufruf</title>
                        <link>https://gjth.antragsgruen.de/26lmv1/AfD-Parteitag-nicht-mit-uns-Solidarisierung-mit-dem-Bundnis-Zusammen-47665/106313</link>
                        <author>Miriam Averbeck, Gregor Hollmann (GJ Jena)</author>
                        <guid>https://gjth.antragsgruen.de/26lmv1/AfD-Parteitag-nicht-mit-uns-Solidarisierung-mit-dem-Bundnis-Zusammen-47665/106313</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>Änderung des Titels aufgrund des gestellten Ä1. Anpassung zur einheitlichen Formulierung.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Tue, 02 Jun 2026 15:15:02 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Ä1 zu A6: AfD-Parteitag nicht mit uns. Solidarisierung mit dem Bündnis „Zusammenstehen“ und offener Demoaufruf</title>
                        <link>https://gjth.antragsgruen.de/26lmv1/AfD-Parteitag-nicht-mit-uns-Solidarisierung-mit-dem-Bundnis-Zusammen-47665/106312</link>
                        <author>Miriam Averbeck, Gregor Hollmann (GJ Jena)</author>
                        <guid>https://gjth.antragsgruen.de/26lmv1/AfD-Parteitag-nicht-mit-uns-Solidarisierung-mit-dem-Bundnis-Zusammen-47665/106312</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_57305_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 41 bis 43 einfügen:</h4><div><p>Techniker*innen und unzählig viele mehr. Diese Arbeit ist unverzichtbar für unsere Demokratie.<ins style="color:#008000;text-decoration:underline;"><br><br>Die AfD ist eine existenzielle Bedrohung für eben diese Demokratie.<br>Vor diesem Hintergrund ist, wie auch in den letzten Jahren auch, Widerstand in Form von zivilem Ungehorsam angekündigt.<br>Das Bündnis "Widersetzen" organisiert auch für den 4.7. großangelegte antifaschistische Proteste und mobilisiert aus ganz Deutschland mit dem Ziel den Parteitag zu verhindern.<br>Diese Form von Protest wirkte. Bundesweit machte das Bündnis letztes Jahr auf die Gefahr durch die neue AfD-Parteijugend aufmerksam und aktivierte Menschen sich dagegen einzusetzen. 15.000 Menschen nahmen bei der Aktion in Gießen teil und der Start des Parteitags der AfD wurde verzögert.<br>"Widersetzen" hat damit gezeigt, dass eine breite Zivilgesellschaft sich rechtsextremen Strömungen aktiv und wirksam entgegenstellen kann. Das macht Hoffnung!<br>Zu kritisieren ist hier allerdings auch die Rolle der Polizei und die massive Gewalt gegenüber den Protestierenden. Polizeigewalt wurde trotz bunter und friedlicher Aktionsformen eingesetzt.<br>Beim Kampf gegen den Faschismus können wir uns nicht auf den Staat verlassen. Zivilgesellschaftlicher Protest ist vielfältig und wichtig.</ins> <ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">Beim Kampf gegen den Faschismus müssen wir uns gegenseitig unterstützen.<br>Wir solidarisieren uns deshalb auch mit dem Bündnis "Widersetzen" und rufen auch dazu auf.</ins></p></div><h4 class="lineSummary">Von Zeile 55 bis 57:</h4><div><p>03.07. bis 05.07.2026 in Erfurt sehen wir deshalb als nicht als akzeptabel an. Wir stellen uns solidarisch an die Seite <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">des Bündnis</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">der Bündnissse</ins> „Zusammenstehen – vielfältig, solidarisch, weltoffen“ und <ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">"Widersetzen" </ins>unterstützen <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">es</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">sie</ins> in ihrem Protest.</p></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>Zivilgesellschaftlicher Protest nimmt um den 4.7. viele Formen an. Eine Unterstützung aller Formen des Widerstands gegen die AfD sind wichtig und schaffen Sichtbarkeit. Die Solidarisierung mit &quot;Widersetzen&quot; ist genauso wichtig, wie mit &quot;Zusammenstehen&quot;. Im Kampf für eine gerechte, offene, antifaschistische, queer-feministische und demokratische Gesellschaft müssen wir gemeinsam agieren. Viele Menschen aus der GJ Thüringen planen selbst bei Widersetzen teilzunehmen. Ein Aufnahme in den Antrag ist auch deshalb wichtig. Die Unterstützung aller agierenden Protestgruppen unterstreicht das Engagement der GJ in der Sache des Antifaschismus.</p>
<p>Weitere Begründungen im Antragstext des Änderungsantrags.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Tue, 02 Jun 2026 15:11:00 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A3: Antifa heißt Klimaschutz!</title>
                        <link>https://gjth.antragsgruen.de/26lmv1/motion/102748</link>
                        <author>Landesvorstand (dort beschlossen am: 20.05.2026)</author>
                        <guid>https://gjth.antragsgruen.de/26lmv1/motion/102748</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>3,2 Grad. 0 Ausreden.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das Pariser Klimaabkommen war 2015 – und elf Jahre später bleibt vom 1,5-Grad-Ziel nicht mehr viel übrig. In nur 10 Jahren haben wir unsere Chance auf ein stabiles Klima quasi abgeschafft. Wenn der Status Quo beibehalten wird, leben wir schon 2050 mit 2 °C Erderwärmung und bis zum Ende des Jahrhunderts rechnet das Umweltbundesamt aktuell mit 3,2 °C Erwärmung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das wird für uns drastische Folgen haben. Jeden Sommer wird es mehr Hitzetote geben, da 40 °C eine normale Sommertemperatur sein wird. Das wird vor allem Säuglinge, alte Menschen und Menschen mit Vorerkrankungen treffen. Also gerade die Gruppen, die sich häufig nicht selbst schützen können. Infektionskrankheiten, die oft tödlich enden, wie Malaria oder auch Gelbfieber, werden sich weit über ihre bisherigen Gebiete verbreiten. Durch starke Regenfälle nehmen die überschwemmten Flächen zu, wodurch mehr Mücken und andere, auch tropische, Insekten sich vermehren. In Kombination mit der Hitze kann das zu bakteriellen Erregern, wie Typhus und Cholera, in Europa führen, worauf unser Immunsystem nicht vorbereitet ist. Bereits 1°C mehr Erderwärmung führt zu 6 % weniger Mais-, Reis-, Soja- und Weizenerträgen, was eine unglaubliche Versorgungsunsicherheit und absehbar Hungerkatastrophen mit sich bringen würde. In einer 3-Grad-Welt wären rund 19 % der Erdoberfläche praktisch unbewohnbar. Davon sind rund 3 Mrd. Menschen betroffen, deren Existenz auf dem Spiel steht.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Durch die Erderwärmung werden sich aber auch Lebensräume von Tierarten verschieben. Bis zu 30 % aller Arten sterben vermutlich aus, wobei gerade die mit kleinen Lebensräumen sehr gefährdet sind. Aktuell ist der Klimawandel noch nicht die Hauptursache für das Artensterben, allerdings kann er das noch werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Klimakrise macht die Welt unberechenbar. Wetterextreme nehmen zu, aber auch ganze Systeme können kippen. Durch die Versauerung der Ozeane könnte der Golfstrom kollabieren und zu extremen, unbeherrschbaren Temperaturunterschieden zwischen Wintern und Sommern in Europa führen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Klimakrise ist eine existenzielle Bedrohung für die Menschheit und damit eine Gerechtigkeitsfrage, der wir uns gemeinsam stellen müssen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Kein LNG, keine Lausitz-Kohle – echte Energiewende jetzt</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Während die Klimakrise sich also immer schneller entwickelt, möchte die Bundeswirtschaftsministerin Reiche langfristige Gasverträge und dabei vor allem die aktuelle LNG-Struktur erhalten sowie ausbauen. LNG steht für Liquefied Natural Gas, also flüssiges Erdgas, das aus anderen Ländern, wie aktuell aus den USA, nach Deutschland importiert wird. Beim Abbau durch Fracking werden ganze Gebiete verseucht, Arten sterben, Menschen werden vertrieben, Aktivist*innen verfolgt, die Gesundheit von Anwohner*innen gefährdet. All das meist vor allem für die Profite von großen westlichen Gaskonzernen. Der LNG-Ausbau widerspricht nicht nur den deutschen Klimazielen, sondern Wissenschaftler*innen sprechen sogar von einem Gas Lock-in. Durch langfristige Verträge oder hohe Investitionskosten werden wir quasi gezwungen weiter Gas abzunehmen und zu verfeuern, als gäbe es kein Morgen. Die künstliche Konkurrenz durch fossile Energien blockiert außerdem zusätzlich den Ausbau von erneuerbaren Energien. Erdgas ist kein klimafreundlicher „Brückenenergieträger“, sondern verursacht erhebliche CO₂- und Methan-Emissionen. Außerdem werden aktuell systematisch Gesetze zu erneuerbaren Energien zurückgedreht, statt sie weiter voranzutreiben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Auch Milliardeninvestitionen in fossile Infrastruktur, wie den Kohleabbau in der Lausitz, arbeiten gegen die Einhaltung der Klimaziele. Dort werden weiterhin Dörfer, Naturflächen und Lebensräume trotz wissenschaftlicher Warnungen zerstört. Braunkohle gehört zu den klimaschädlichsten Energieformen und verursacht enorme CO2-Emissionen. Die Lausitz braucht einen sozial gerechten Strukturwandel mit sicheren Arbeitsplätzen in klimafreundlichen Branchen!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Diese fossile Energiepolitik stärkt autoritäre Regimes und schafft geopolitische Abhängigkeiten von Staaten wie Katar oder auch den USA. <strong>Statt neuer Gasbohrungen braucht es massive Investitionen in erneuerbare Energien, Energieeffizienz und eine demokratische, öffentliche Energieversorgung.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Nationalismus, Hetze und fossile Interessen</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Während die Folgen der Klimakrise immer sichtbarer werden, formiert sich weltweit gleichzeitig eine politische Bewegung der global agierenden extremen, meist populistischen Rechten, deren Ideologie auf Wissenschaftsfeindlichkeit und Nationalismus fußt. Nationalismus als deren Leitprinzip stößt bei globalen Krisen mit seinen politischen Antworten wortwörtlich an seine Grenzen, da ein planetarer Temperaturanstieg sich nicht an Staatsgrenzen stoppen lässt. Populismus wiederum ist auf kurzfristige Popularität angewiesen und damit selbst strukturell unfähig, eine langfristige nachhaltige Politik zu verfolgen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die extreme Rechte findet sich global in Netzwerken und Strukturen zusammen, die unter anderem durch Tech-Milliardäre, die sogenannten Broligarchen, und fossile Unternehmen finanziert werden. In rechten „Think Tanks“, wie EIKE, welches durch Wissenschaftler*innen als Zentrum der organisierten Klimaleugnerszene bezeichnet wird, oder dem rechtsextremen “Institut für Staatspolitik” können Strategien erdacht und in jenen rechtsextremen Netzwerken verbreitet werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Durch interne Plattformregulationen und die Privilegierung rechter und hetzender Inhalte zerstören besagte Tech-Unternehmen die demokratische Öffentlichkeit und untergraben unsere Diskursfähigkeit. Intransparent finanzierte alternative Mediennetzwerke wie NIUS oder Apollo, aber auch rechte Influencer*innen nutzen dies als Vorteil für offene Hetz- und Desinformationskampagnen. Durch rechtskonservative Publikationen wie BILD, FOCUS oder Cicero nehmen sie Einfluss auf den politischen Mainstream, wie an Kampagnen wie bspw. gegen Dr. Brosius-Gersdorf und das Heizungsgesetz deutlich wird. Dadurch können sie enorm an politischer Schlagkraft gewinnen. Auch die profilierten rechten Medienhäuser profitieren dabei immer wieder von Zuwendungen oder Werbeeinnahmen durch die fossile Lobby. <strong>Gegen diese Kampagnen müssen wir bewegungsübergreifend zusammenstehen, Desinformation widersprechen und Aktivist*innen Rückendeckung geben, um Resilienz gegen organisierte Hetze zu entwickeln. </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Global vernetzt - Rechtsextreme gegen Demokratie und Klimaschutz</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Geflechte der internationalen Rechten sind paradox: Nationalistische Akteur*innen, die nach außen eine Politik der Abschottung proklamieren und die sich aktiv gegen die internationale Zusammenarbeit bei globalen Krisen aussprechen, sind selbst international eng vernetzt. Als internationalistisch organisierte Nationalisten bekämpfen sie wissenschaftliche Erkenntnisse mit populistischen Erzählungen und verwandeln globale Krisen wie die Klimakrise in nationale Feindbilder, die jede demokratische und grenzüberschreitende Lösung blockieren. Während rechte Netzwerke den öffentlichen Diskurs verschieben, erzielen Großkonzerne wie „Shell“ in Energie- und Kriegskrisen enorme Zusatzgewinne und setzen ihre starke politische Lobby ein, um Klimaschutzauflagen zu verwässern und politische Entscheidungen im Sinne fossiler Geschäftsmodelle zu beeinflussen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Eine gerechte Aushandlung von Klimaschutz geht nur auf demokratischer Grundlage. Diese stellen Rechtsextremisten ganz grundsätzlich in Frage. Durch den Angriff auf Minderheiten, Teilhaberechte, unabhängige Medien oder politische Gegner*innen gefährden sie unser Zusammenleben. Rechtsextreme wollen die Demokratie abschaffen. Aber egal ob durch Hetze und Desinformation im bestehenden Diskurs oder den Angriff auf Institutionen - gerechte Aushandlungen sind so nicht möglich.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Autoritäre “Antworten” auf die Klimakrise</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Neben der offenen Leugnung der Klimakrise stützt sich die extreme Rechte auf die schon bestehenden Ideen des Ökofaschismus. Hier werden ökologische Krisen und Ressourcenkonflikte nicht geleugnet, sondern anerkannt. Dies ist aber rassistisch und nationalistisch begründet. Anstatt globale und solidarische Lösungen zu finden, wird „Heimatschutz“ beschworen. Das bedeutet, dass Grenzen geschlossen werden sollen, um angeblich „überflüssige“ oder „fremde“ Menschen auszuschließen oder sogar Gewalt zu legitimieren. Somit nutzen rechte Akteur*innen Klima- und Umweltpolitik für ihre eigene menschenfeindliche Agenda, die autoritäre, ausgrenzende Ordnungsvorstellungen durchsetzen soll.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Klimagerechtigkeit kennt keine Grenzen</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wenn wir das Klima in den Griff bekommen wollen, dann nur gemeinsam. Bei einer globalen Krise muss auch die Lösung global gedacht und gemeinsam ausgehandelt werden. Klimagerechtigkeit richtet sich dabei nicht nach europäischen oder nationalen Interessen. Nationaler Egoismus und Misstrauen sind keine Grundlage für Zusammenarbeit.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Westliche Staaten müssen sich ihrer Verantwortung als größte Verursacher von Emissionen und ihrer Schuld als Täter des (Neo-)Kolonialismus stellen. Im Zusammenhang des Kolonialismus sind Macht, Wissen und Kapital anhand rassistischer Kriterien strukturiert worden. Auf diese Weise wird die westliche Welt bevorteilt und die Ausbeutung nicht-westlicher Staaten bis heute legitimiert. Diese Systeme, Denkstrukturen und Machtverhältnisse bestehen bis heute weiter. Ernst gemeinte Klimagerechtigkeit muss dekolonial sein, diese Systeme in Frage stellen und abschaffen!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Konkret bedeutet das unter anderem eine gerechte Lasten- und Kostenverteilung bei der Bekämpfung der Klimakrise und der Anpassung an ein instabiles, heißeres Klima zu akzeptieren. Internationale Regime, wie das Welthandels- oder Finanzsystem, sind auf westliche Interessen ausgerichtet und sorgen bis heute dafür, dass reiche Staaten und Konzerne bevorteilt werden. Sie schaffen politische und wirtschaftliche Abhängigkeiten. Kapitalstarke Staaten und Unternehmen können so von Extraktivismus (Ressourcenausbeutung), Patenten und frühen Investitionen profitieren, während die Chancen für alle ohne Kapital, sich an die neue klimatische Realität anzupassen, noch weiter erschwert werden. Diese Ausbeutungssysteme sind flankiert von rassistischer Grenz- und Migrationspolitik. In einer Welt menschenverursachter Katastrophen, Dürren, Überschwemmungen und tiefgreifender Klimaveränderungen werden Fluchtbewegungen zunehmen. Auch aus einer Klimagerechtigkeitsperspektive muss deshalb gelten: <strong>No Border, No Nation, No Neokolonialismus.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Gerechte Transformation statt Scheinlösungen</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Autokraten wie Trump blockieren internationale Klimapolitik und erpressen bspw. die EU zu fossilen Importen. Durch diese sind wir abhängig von autoritären Regimen. Von Armut betroffene Personen sind von Preissprüngen am meisten betroffen, fossile Konzerne dagegen lassen sich mit Übergewinnen und Subventionen wie dem Tankrabatt die Krise vergolden. Jeder Cent in fossile Energien ist ein Cent für die Zerstörung von Klima und Demokratie. Es muss gelten: Kein Gas und Öl mehr von Autokrat*innen und Faschist*innen, keine Kohle für Zerstörung! Wer den Planeten kaputt macht, gehört abgeschafft: Fossile Unternehmen enteignet, Lobbyismus und Werbung für die Klimazerstörung verboten, die Finanzierung rechter Netzwerke und Medienplattformen trockengelegt!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Doch auch “grüne” Technologien haben neokoloniale Schlagseiten. Durch Bergbauprojekte, u.a. in Lateinamerika, werden vor Ort Natur und Lebensräume zerstört, Bewohner*innen werden vertrieben und Aktivist*innen erfahren Repression. Spätestens die Klimakrise macht klar: Es gibt kein grenzenloses Wachstum, wie ihn Kapitalismus-Jünger sich wünschen. Klimagerechtigkeit bedeutet Solidarität mit den Aktivist*innen vor Ort, keine grüne Ressourcenausbeutung, sondern nachhaltiges Wirtschaften und die globale Aushandlung gerechter Ressourcenverteilung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Antifa heißt Klimaschutz!</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Klimakrise betrifft ökonomisch benachteiligte und sozial ausgegrenzte Personen zuerst. Jede zivilgesellschaftliche Bewegung, die sich gegen Ausgrenzung und Autoritarismus einsetzt, muss auch die Klimakrise in ihre Kämpfe einbeziehen und ihren Aktivismus klimagerecht denken.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Als Zivilgesellschaft und Teil der Klimagerechtigkeitsbewegung müssen wir deshalb Druck für eine klimagerechte Politik aufbauen. Das ist nicht immer einfach. Die Klimakrise stellt uns vor viele Gerechtigkeitsfragen. Sie kann verängstigen und ratlos machen. Die Fragen haben aber auch Antworten und machen klar wie selten zuvor: <strong>Eine andere Welt ist möglich, sie muss es sogar sein.</strong> Indem wir unsere Kämpfe verbinden, können wir sie gemeinsam gestalten. Solidarität und Empathie kann man lernen und erfahren. Wir lassen uns nicht von Rechten vereinzeln und die Hoffnung nehmen. Wir kämpfen für eine bessere Welt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Klimagerechtigkeit geht nur global, antifaschistisch und gemeinsam. Antifa heißt Klimaschutz!</strong></p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>im Text selbst.</p></div></div><h2>Antrag in einfacher Sprache</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Die Erde wird immer wärmer</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Erde wird wärmer. Das nennt man Klima-Wandel oder Klima-Krise.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Im Jahr 2015 haben viele Länder versprochen: Die Erde soll sich nicht mehr als 1,5 Grad</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>erwärmen. Dieses Versprechen heißt: Pariser Klima-Abkommen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Dieses Versprechen wurde nicht eingehalten. Wenn sich nichts ändert: Bis zum Jahr 2100 wird</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>die Erde 3,2 Grad wärmer sein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Was passiert bei mehr Wärme?</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Mehr Wärme bedeutet:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>• Im Sommer wird es sehr heiß. 40 Grad können normal werden. Das ist gefährlich für</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Babys und kranke Menschen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>• Krankheiten wie Malaria breiten sich aus. Diese Krankheiten können töten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>• Starke Regenfälle kommen öfter. Dann gibt es mehr Überschwemmungen. Mehr</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Insekten vermehren sich. Das kann neue Krankheiten bringen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>• Es gibt weniger Getreide und Gemüse. Dann haben Menschen weniger zu essen. Viele</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Menschen könnten hungern.• Viele Tiere sterben aus. Vielleicht bis zu 30 von 100 Tier-Arten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>• Rund 3 Milliarden Menschen könnten ihre Heimat verlieren. Weil ihre Heimat zu heiß</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>oder überflutet wird.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Was müssen wir tun?</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wir brauchen echte erneuerbare Energien. Das bedeutet: Strom aus Wind, Sonne und Wasser.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Was wir nicht brauchen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>• Kein Flüssig-Gas (auf Englisch: LNG). Dieses Gas kommt aus anderen Ländern. Es schadet</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>dem Klima. Es macht uns abhängig von anderen Ländern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>• Keine Braunkohle mehr. Braunkohle schadet dem Klima sehr stark. In der Lausitz werden</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>dafür Dörfer abgerissen. Das ist nicht in Ordnung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wir brauchen stattdessen: Sichere Arbeitsplätze in umweltfreundlichen Branchen. Zum Beispiel</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>im Bereich erneuerbare Energien.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Rechte Politik und Klima-Schutz</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Manche politischen Gruppen sagen: Der Klima-Wandel ist nicht so schlimm. Oder: Der Klima-</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wandel existiert gar nicht.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Das stimmt nicht. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sind sich einig: Der Klima-Wandel</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>ist real und gefährlich.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Diese rechten Gruppen arbeiten oft mit Öl- und Gas-Firmen zusammen. Die Firmen wollen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>weiter Geld verdienen. Deshalb blockieren sie Klima-Schutz.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wir müssen das gemeinsam stoppen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Klima-Gerechtigkeit für alle Menschen weltweit</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Klima-Krise ist ein globales Problem. Das bedeutet: Das Problem betrifft die ganze Welt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Deshalb müssen alle Länder gemeinsam handeln.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Reiche Länder haben mehr CO₂ ausgestoßen. CO₂ ist ein Gas, das die Erde erwärmt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Deshalb haben reiche Länder eine besondere Verantwortung. Sie müssen mehr helfen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wenn das Klima sich verändert: Werden mehr Menschen fliehen. Weil ihre Heimat</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>unbewohnbar wird. Diese Menschen brauchen Schutz und Unterstützung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Faire Lösungen — keine falschen Versprechen</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Fossile Energien sind: Öl, Gas und Kohle. Sie schaden dem Klima. Wer das Klima zerstört, muss</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>aufhören.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Auch manche „grüne” Technologien können Menschen schaden. Zum Beispiel beim Abbau</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>seltener Metalle werden Menschen in anderen Ländern vertrieben. Das ist nicht gerecht.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wir wollen: Echten Klima-Schutz. Der allen Menschen nützt. In Deutschland und weltweit.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Gemeinsam für eine bessere Welt</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Klima-Krise trifft arme Menschen zuerst. Und Menschen, die ohnehin weniger Rechte</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>haben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Deshalb gehören zusammen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>• Kampf gegen die Klima-Krise.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>• Kampf gegen Ausgrenzung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>• Kampf für Demokratie.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wir lassen uns nicht entmutigen. Wir kämpfen gemeinsam für eine bessere Welt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Klima-Schutz geht nur gemeinsam!</strong></p></div></div><h2>Als PDF</h2>]]></description>
                        <pubDate>Mon, 01 Jun 2026 12:25:55 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A3: Antifa heißt Klimaschutz!</title>
                        <link>https://gjth.antragsgruen.de/26lmv1/motion/102745</link>
                        <author>Landesvorstand (dort beschlossen am: 20.05.2026)</author>
                        <guid>https://gjth.antragsgruen.de/26lmv1/motion/102745</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>3,2 Grad. 0 Ausreden.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das Pariser Klimaabkommen war 2015 – und elf Jahre später bleibt vom 1,5-Grad-Ziel nicht mehr viel übrig. In nur 10 Jahren haben wir unsere Chance auf ein stabiles Klima quasi abgeschafft. Wenn der Status Quo beibehalten wird, leben wir schon 2050 mit 2 °C Erderwärmung und bis zum Ende des Jahrhunderts rechnet das Umweltbundesamt aktuell mit 3,2 °C Erwärmung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das wird für uns drastische Folgen haben. Jeden Sommer wird es mehr Hitzetote geben, da 40 °C eine normale Sommertemperatur sein wird. Das wird vor allem Säuglinge, alte Menschen und Menschen mit Vorerkrankungen treffen. Also gerade die Gruppen, die sich häufig nicht selbst schützen können. Infektionskrankheiten, die oft tödlich enden, wie Malaria oder auch Gelbfieber, werden sich weit über ihre bisherigen Gebiete verbreiten. Durch starke Regenfälle nehmen die überschwemmten Flächen zu, wodurch mehr Mücken und andere, auch tropische, Insekten sich vermehren. In Kombination mit der Hitze kann das zu bakteriellen Erregern, wie Typhus und Cholera, in Europa führen, worauf unser Immunsystem nicht vorbereitet ist. Bereits 1°C mehr Erderwärmung führt zu 6 % weniger Mais-, Reis-, Soja- und Weizenerträgen, was eine unglaubliche Versorgungsunsicherheit und absehbar Hungerkatastrophen mit sich bringen würde. In einer 3-Grad-Welt wären rund 19 % der Erdoberfläche praktisch unbewohnbar. Davon sind rund 3 Mrd. Menschen betroffen, deren Existenz auf dem Spiel steht.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Durch die Erderwärmung werden sich aber auch Lebensräume von Tierarten verschieben. Bis zu 30 % aller Arten sterben vermutlich aus, wobei gerade die mit kleinen Lebensräumen sehr gefährdet sind. Aktuell ist der Klimawandel noch nicht die Hauptursache für das Artensterben, allerdings kann er das noch werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Klimakrise macht die Welt unberechenbar. Wetterextreme nehmen zu, aber auch ganze Systeme können kippen. Durch die Versauerung der Ozeane könnte der Golfstrom kollabieren und zu extremen, unbeherrschbaren Temperaturunterschieden zwischen Wintern und Sommern in Europa führen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Klimakrise ist eine existenzielle Bedrohung für die Menschheit und damit eine Gerechtigkeitsfrage, der wir uns gemeinsam stellen müssen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Kein LNG, keine Lausitz-Kohle – echte Energiewende jetzt</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Während die Klimakrise sich also immer schneller entwickelt, möchte die Bundeswirtschaftsministerin Reiche langfristige Gasverträge und dabei vor allem die aktuelle LNG-Struktur erhalten sowie ausbauen. LNG steht für Liquefied Natural Gas, also flüssiges Erdgas, das aus anderen Ländern, wie aktuell aus den USA, nach Deutschland importiert wird. Beim Abbau durch Fracking werden ganze Gebiete verseucht, Arten sterben, Menschen werden vertrieben, Aktivist*innen verfolgt, die Gesundheit von Anwohner*innen gefährdet. All das meist vor allem für die Profite von großen westlichen Gaskonzernen. Der LNG-Ausbau widerspricht nicht nur den deutschen Klimazielen, sondern Wissenschaftler*innen sprechen sogar von einem Gas Lock-in. Durch langfristige Verträge oder hohe Investitionskosten werden wir quasi gezwungen weiter Gas abzunehmen und zu verfeuern, als gäbe es kein Morgen. Die künstliche Konkurrenz durch fossile Energien blockiert außerdem zusätzlich den Ausbau von erneuerbaren Energien. Erdgas ist kein klimafreundlicher „Brückenenergieträger“, sondern verursacht erhebliche CO₂- und Methan-Emissionen. Außerdem werden aktuell systematisch Gesetze zu erneuerbaren Energien zurückgedreht, statt sie weiter voranzutreiben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Auch Milliardeninvestitionen in fossile Infrastruktur, wie den Kohleabbau in der Lausitz, arbeiten gegen die Einhaltung der Klimaziele. Dort werden weiterhin Dörfer, Naturflächen und Lebensräume trotz wissenschaftlicher Warnungen zerstört. Braunkohle gehört zu den klimaschädlichsten Energieformen und verursacht enorme CO2-Emissionen. Die Lausitz braucht einen sozial gerechten Strukturwandel mit sicheren Arbeitsplätzen in klimafreundlichen Branchen!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Diese fossile Energiepolitik stärkt autoritäre Regimes und schafft geopolitische Abhängigkeiten von Staaten wie Katar oder auch den USA. <strong>Statt neuer Gasbohrungen braucht es massive Investitionen in erneuerbare Energien, Energieeffizienz und eine demokratische, öffentliche Energieversorgung.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Nationalismus, Hetze und fossile Interessen</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Während die Folgen der Klimakrise immer sichtbarer werden, formiert sich weltweit gleichzeitig eine politische Bewegung der global agierenden extremen, meist populistischen Rechten, deren Ideologie auf Wissenschaftsfeindlichkeit und Nationalismus fußt. Nationalismus als deren Leitprinzip stößt bei globalen Krisen mit seinen politischen Antworten wortwörtlich an seine Grenzen, da ein planetarer Temperaturanstieg sich nicht an Staatsgrenzen stoppen lässt. Populismus wiederum ist auf kurzfristige Popularität angewiesen und damit selbst strukturell unfähig, eine langfristige nachhaltige Politik zu verfolgen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die extreme Rechte findet sich global in Netzwerken und Strukturen zusammen, die unter anderem durch Tech-Milliardäre, die sogenannten Broligarchen, und fossile Unternehmen finanziert werden. In rechten „Think Tanks“, wie EIKE, welches durch Wissenschaftler*innen als Zentrum der organisierten Klimaleugnerszene bezeichnet wird, oder dem rechtsextremen “Institut für Staatspolitik” können Strategien erdacht und in jenen rechtsextremen Netzwerken verbreitet werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Durch interne Plattformregulationen und die Privilegierung rechter und hetzender Inhalte zerstören besagte Tech-Unternehmen die demokratische Öffentlichkeit und untergraben unsere Diskursfähigkeit. Intransparent finanzierte alternative Mediennetzwerke wie NIUS oder Apollo, aber auch rechte Influencer*innen nutzen dies als Vorteil für offene Hetz- und Desinformationskampagnen. Durch rechtskonservative Publikationen wie BILD, FOCUS oder Cicero nehmen sie Einfluss auf den politischen Mainstream, wie an Kampagnen wie bspw. gegen Dr. Brosius-Gersdorf und das Heizungsgesetz deutlich wird. Dadurch können sie enorm an politischer Schlagkraft gewinnen. Auch die profilierten rechten Medienhäuser profitieren dabei immer wieder von Zuwendungen oder Werbeeinnahmen durch die fossile Lobby. <strong>Gegen diese Kampagnen müssen wir bewegungsübergreifend zusammenstehen, Desinformation widersprechen und Aktivist*innen Rückendeckung geben, um Resilienz gegen organisierte Hetze zu entwickeln. </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Global vernetzt - Rechtsextreme gegen Demokratie und Klimaschutz</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Geflechte der internationalen Rechten sind paradox: Nationalistische Akteur*innen, die nach außen eine Politik der Abschottung proklamieren und die sich aktiv gegen die internationale Zusammenarbeit bei globalen Krisen aussprechen, sind selbst international eng vernetzt. Als internationalistisch organisierte Nationalisten bekämpfen sie wissenschaftliche Erkenntnisse mit populistischen Erzählungen und verwandeln globale Krisen wie die Klimakrise in nationale Feindbilder, die jede demokratische und grenzüberschreitende Lösung blockieren. Während rechte Netzwerke den öffentlichen Diskurs verschieben, erzielen Großkonzerne wie „Shell“ in Energie- und Kriegskrisen enorme Zusatzgewinne und setzen ihre starke politische Lobby ein, um Klimaschutzauflagen zu verwässern und politische Entscheidungen im Sinne fossiler Geschäftsmodelle zu beeinflussen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Eine gerechte Aushandlung von Klimaschutz geht nur auf demokratischer Grundlage. Diese stellen Rechtsextremisten ganz grundsätzlich in Frage. Durch den Angriff auf Minderheiten, Teilhaberechte, unabhängige Medien oder politische Gegner*innen gefährden sie unser Zusammenleben. Rechtsextreme wollen die Demokratie abschaffen. Aber egal ob durch Hetze und Desinformation im bestehenden Diskurs oder den Angriff auf Institutionen - gerechte Aushandlungen sind so nicht möglich.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Autoritäre “Antworten” auf die Klimakrise</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Neben der offenen Leugnung der Klimakrise entwickelt die extreme Rechte jedoch auch eine scheinbar „ökologische“ Strategie: den Ökofaschismus. Hier werden ökologische Krisen und Ressourcenkonflikte nicht geleugnet, sondern anerkannt. Dies ist aber rassistisch und nationalistisch begründet. Anstatt globale und solidarische Lösungen zu finden, wird „Heimatschutz“ beschworen. Das bedeutet, dass Grenzen geschlossen werden sollen, um angeblich „überflüssige“ oder „fremde“ Menschen auszuschließen oder sogar Gewalt zu legitimieren. Somit nutzen rechte Akteur*innen Klima- und Umweltpolitik für ihre eigene menschenfeindliche Agenda, die autoritäre, ausgrenzende Ordnungsvorstellungen durchsetzen soll.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Klimagerechtigkeit kennt keine Grenzen</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wenn wir das Klima in den Griff bekommen wollen, dann nur gemeinsam. Bei einer globalen Krise muss auch die Lösung global gedacht und gemeinsam ausgehandelt werden. Klimagerechtigkeit richtet sich dabei nicht nach europäischen oder nationalen Interessen. Nationaler Egoismus und Misstrauen sind keine Grundlage für Zusammenarbeit.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Westliche Staaten müssen sich ihrer Verantwortung als größte Verursacher von Emissionen und ihrer Schuld als Täter des (Neo-)Kolonialismus stellen. Im Zusammenhang des Kolonialismus sind Macht, Wissen und Kapital anhand rassistischer Kriterien strukturiert worden. Auf diese Weise wird die westliche Welt bevorteilt und die Ausbeutung nicht-westlicher Staaten bis heute legitimiert. Diese Systeme, Denkstrukturen und Machtverhältnisse bestehen bis heute weiter. Ernst gemeinte Klimagerechtigkeit muss dekolonial sein, diese Systeme in Frage stellen und abschaffen!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Konkret bedeutet das unter anderem eine gerechte Lasten- und Kostenverteilung bei der Bekämpfung der Klimakrise und der Anpassung an ein instabiles, heißeres Klima zu akzeptieren. Internationale Regime, wie das Welthandels- oder Finanzsystem, sind auf westliche Interessen ausgerichtet und sorgen bis heute dafür, dass reiche Staaten und Konzerne bevorteilt werden. Sie schaffen politische und wirtschaftliche Abhängigkeiten. Kapitalstarke Staaten und Unternehmen können so von Extraktivismus (Ressourcenausbeutung), Patenten und frühen Investitionen profitieren, während die Chancen für alle ohne Kapital, sich an die neue klimatische Realität anzupassen, noch weiter erschwert werden. Diese Ausbeutungssysteme sind flankiert von rassistischer Grenz- und Migrationspolitik. In einer Welt menschenverursachter Katastrophen, Dürren, Überschwemmungen und tiefgreifender Klimaveränderungen werden Fluchtbewegungen zunehmen. Auch aus einer Klimagerechtigkeitsperspektive muss deshalb gelten: <strong>No Border, No Nation, No Neokolonialismus.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Gerechte Transformation statt Scheinlösungen</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Autokraten wie Trump blockieren internationale Klimapolitik und erpressen bspw. die EU zu fossilen Importen. Durch diese sind wir abhängig von autoritären Regimen. Von Armut betroffene Personen sind von Preissprüngen am meisten betroffen, fossile Konzerne dagegen lassen sich mit Übergewinnen und Subventionen wie dem Tankrabatt die Krise vergolden. Jeder Cent in fossile Energien ist ein Cent für die Zerstörung von Klima und Demokratie. Es muss gelten: Kein Gas und Öl mehr von Autokrat*innen und Faschist*innen, keine Kohle für Zerstörung! Wer den Planeten kaputt macht, gehört abgeschafft: Fossile Unternehmen enteignet, Lobbyismus und Werbung für die Klimazerstörung verboten, die Finanzierung rechter Netzwerke und Medienplattformen trockengelegt!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Doch auch “grüne” Technologien haben neokoloniale Schlagseiten. Durch Bergbauprojekte, u.a. in Lateinamerika, werden vor Ort Natur und Lebensräume zerstört, Bewohner*innen werden vertrieben und Aktivist*innen erfahren Repression. Spätestens die Klimakrise macht klar: Es gibt kein grenzenloses Wachstum, wie ihn Kapitalismus-Jünger sich wünschen. Klimagerechtigkeit bedeutet Solidarität mit den Aktivist*innen vor Ort, keine grüne Ressourcenausbeutung, sondern nachhaltiges Wirtschaften und die globale Aushandlung gerechter Ressourcenverteilung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Antifa heißt Klimaschutz!</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Klimakrise betrifft ökonomisch benachteiligte und sozial ausgegrenzte Personen zuerst. Jede zivilgesellschaftliche Bewegung, die sich gegen Ausgrenzung und Autoritarismus einsetzt, muss auch die Klimakrise in ihre Kämpfe einbeziehen und ihren Aktivismus klimagerecht denken.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Als Zivilgesellschaft und Teil der Klimagerechtigkeitsbewegung müssen wir deshalb Druck für eine klimagerechte Politik aufbauen. Das ist nicht immer einfach. Die Klimakrise stellt uns vor viele Gerechtigkeitsfragen. Sie kann verängstigen und ratlos machen. Die Fragen haben aber auch Antworten und machen klar wie selten zuvor: <strong>Eine andere Welt ist möglich, sie muss es sogar sein.</strong> Indem wir unsere Kämpfe verbinden, können wir sie gemeinsam gestalten. Solidarität und Empathie kann man lernen und erfahren. Wir lassen uns nicht von Rechten vereinzeln und die Hoffnung nehmen. Wir kämpfen für eine bessere Welt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Klimagerechtigkeit geht nur global, antifaschistisch und gemeinsam. Antifa heißt Klimaschutz!</strong></p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>im Text selbst.</p></div></div><h2>Antrag in einfacher Sprache</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Die Erde wird immer wärmer</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Erde wird wärmer. Das nennt man Klima-Wandel oder Klima-Krise.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Im Jahr 2015 haben viele Länder versprochen: Die Erde soll sich nicht mehr als 1,5 Grad</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>erwärmen. Dieses Versprechen heißt: Pariser Klima-Abkommen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Dieses Versprechen wurde nicht eingehalten. Wenn sich nichts ändert: Bis zum Jahr 2100 wird</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>die Erde 3,2 Grad wärmer sein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Was passiert bei mehr Wärme?</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Mehr Wärme bedeutet:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>• Im Sommer wird es sehr heiß. 40 Grad können normal werden. Das ist gefährlich für</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Babys und kranke Menschen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>• Krankheiten wie Malaria breiten sich aus. Diese Krankheiten können töten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>• Starke Regenfälle kommen öfter. Dann gibt es mehr Überschwemmungen. Mehr</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Insekten vermehren sich. Das kann neue Krankheiten bringen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>• Es gibt weniger Getreide und Gemüse. Dann haben Menschen weniger zu essen. Viele</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Menschen könnten hungern.• Viele Tiere sterben aus. Vielleicht bis zu 30 von 100 Tier-Arten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>• Rund 3 Milliarden Menschen könnten ihre Heimat verlieren. Weil ihre Heimat zu heiß</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>oder überflutet wird.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Was müssen wir tun?</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wir brauchen echte erneuerbare Energien. Das bedeutet: Strom aus Wind, Sonne und Wasser.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Was wir nicht brauchen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>• Kein Flüssig-Gas (auf Englisch: LNG). Dieses Gas kommt aus anderen Ländern. Es schadet</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>dem Klima. Es macht uns abhängig von anderen Ländern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>• Keine Braunkohle mehr. Braunkohle schadet dem Klima sehr stark. In der Lausitz werden</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>dafür Dörfer abgerissen. Das ist nicht in Ordnung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wir brauchen stattdessen: Sichere Arbeitsplätze in umweltfreundlichen Branchen. Zum Beispiel</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>im Bereich erneuerbare Energien.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Rechte Politik und Klima-Schutz</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Manche politischen Gruppen sagen: Der Klima-Wandel ist nicht so schlimm. Oder: Der Klima-</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wandel existiert gar nicht.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Das stimmt nicht. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sind sich einig: Der Klima-Wandel</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>ist real und gefährlich.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Diese rechten Gruppen arbeiten oft mit Öl- und Gas-Firmen zusammen. Die Firmen wollen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>weiter Geld verdienen. Deshalb blockieren sie Klima-Schutz.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wir müssen das gemeinsam stoppen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Klima-Gerechtigkeit für alle Menschen weltweit</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Klima-Krise ist ein globales Problem. Das bedeutet: Das Problem betrifft die ganze Welt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Deshalb müssen alle Länder gemeinsam handeln.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Reiche Länder haben mehr CO₂ ausgestoßen. CO₂ ist ein Gas, das die Erde erwärmt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Deshalb haben reiche Länder eine besondere Verantwortung. Sie müssen mehr helfen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wenn das Klima sich verändert: Werden mehr Menschen fliehen. Weil ihre Heimat</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>unbewohnbar wird. Diese Menschen brauchen Schutz und Unterstützung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Faire Lösungen — keine falschen Versprechen</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Fossile Energien sind: Öl, Gas und Kohle. Sie schaden dem Klima. Wer das Klima zerstört, muss</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>aufhören.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Auch manche „grüne” Technologien können Menschen schaden. Zum Beispiel beim Abbau</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>seltener Metalle werden Menschen in anderen Ländern vertrieben. Das ist nicht gerecht.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wir wollen: Echten Klima-Schutz. Der allen Menschen nützt. In Deutschland und weltweit.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Gemeinsam für eine bessere Welt</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Klima-Krise trifft arme Menschen zuerst. Und Menschen, die ohnehin weniger Rechte</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>haben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Deshalb gehören zusammen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>• Kampf gegen die Klima-Krise.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>• Kampf gegen Ausgrenzung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>• Kampf für Demokratie.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wir lassen uns nicht entmutigen. Wir kämpfen gemeinsam für eine bessere Welt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Klima-Schutz geht nur gemeinsam!</strong></p></div></div><h2>Als PDF</h2>]]></description>
                        <pubDate>Mon, 01 Jun 2026 11:46:46 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Ä6 zu A3: Antifa heißt Klimaschutz!</title>
                        <link>https://gjth.antragsgruen.de/26lmv1/motion/102748/amendment/106297</link>
                        <author>Nikolaus Fritzsche</author>
                        <guid>https://gjth.antragsgruen.de/26lmv1/motion/102748/amendment/106297</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_57305_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 84 bis 85:</h4><div><p>zusammenstehen, Desinformation widersprechen und Aktivist*innen Rückendeckung geben, um <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Resilienz gegen organisierte</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">der organisierten</ins> Hetze <ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">aktiv etwas entgegensetzen </ins>zu <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">entwickeln</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">können</ins>. </p></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>Es geht hier neben der passiveren Resilienz (deren Relevanz nicht von der Hand zu weisen ist) eher darum den Desinformationskampagnen der Rechten und dem Springerpressemilieu akti etwas entgegensetzen zu können.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Mon, 01 Jun 2026 10:55:14 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Ä5 zu A3: Antifa heißt Klimaschutz!</title>
                        <link>https://gjth.antragsgruen.de/26lmv1/motion/102975/amendment/106296</link>
                        <author>Nikolaus Fritzsche</author>
                        <guid>https://gjth.antragsgruen.de/26lmv1/motion/102975/amendment/106296</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_57305_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 58 bis 60:</h4><div><p>Abhängigkeiten von Staaten wie Katar oder auch den USA. <strong>Statt neuer Gasbohrungen braucht es massive Investitionen in erneuerbare Energien, <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Energieeffizienz</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">Elektrifizierung</ins> und eine demokratische, öffentliche Energieversorgung.</strong></p></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>Elektifizierung ist der Prozess, der uns von fossilen Energieträgern unabhängig macht. Der Begriff der Energieeffizienz lässt zu offen, dass sich auch grundsätzlich der Einsatz des Energieträgers ändern muss. Die Steigerung der Energieeffizienz wäre der Schritt danach. Er kann hier auch genannt werden, könnte den Satz aber unnötig verlängern.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Mon, 01 Jun 2026 10:50:03 +0200</pubDate>
                    </item></channel></rss>